Max Rudschuck GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Celle

Max Rudschuck GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Celle, Niedersachsen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Max Rudschuck GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Wittinger Strasse 57
29223 Celle

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Max Rudschuck GmbH & Co. KG

Die Max Rudschuck GmbH & Co. KG mit Sitz in Celle handelt mit medizintechnischen Produkten und Verbrauchsmaterialien für den Gesundheitssektor in Niedersachsen. Beliefert werden Arztpraxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen in der Region Celle sowie im Großraum Hannover-Braunschweig. Als regionaler Fachhändler setzt das Unternehmen auf direkten Kundenkontakt und persönliche Betreuung. Die Gründung erfolgte in den 1970er Jahren; seither wurde das Angebot an die Anforderungen der Gesundheitsbranche angepasst.

Leistungen und Produkte

Das Sortiment der Max Rudschuck GmbH umfasst medizinische Verbrauchsmaterialien, Einmalprodukte, diagnostische Geräte und allgemeinen Praxisbedarf für den ambulanten und stationären Einsatz. Zu den einzelnen Produktbereichen zählen:

  • Diagnostische Geräte: Dazu gehören Blutdruckmessgeräte, EKG-Geräte und Ultraschallsysteme, die regelmäßig gewartet werden.
  • Einmalprodukte: Hierunter fallen beispielsweise sterile Operationshandschuhe, Spritzen und Infusionssets für den täglichen Praxisbetrieb.
  • Verbrauchsmaterialien: Dies umfasst Wundverbände, Desinfektionsmittel sowie weitere Produkte für die Patientenversorgung.
  • Praxisbedarf: Hierunter fällt vom Büromaterial bis zu medizintechnischen Geräten alles, was für den Betrieb von Arztpraxen benötigt wird.

Das Unternehmen tritt als Vertriebspartner verschiedener Hersteller auf und deckt das Sortiment damit aus einer Hand ab. Technische Beratung und Kundenservice zu den gelieferten Produkten ergänzen das Angebot. Die Produkte entsprechen der EU-MDR (Medical Device Regulation). Auf die Schulung der Mitarbeiter wird Wert gelegt, damit Kunden fachlich beraten werden können.

Regulatorische Einordnung

Als Anbieter von Medizintechnik muss die Max Rudschuck GmbH & Co. KG regulatorische Anforderungen erfüllen. Dazu gehört die Einhaltung von Richtlinien, die die Sicherheit der Produkte gewährleisten sollen. Die EU-MDR, die 2017 in Kraft trat, verlangt eine gründliche Prüfung von Produkten, bevor sie auf den Markt kommen. In der Medizintechnik spielt dies eine zentrale Rolle, da die Patientensicherheit im Vordergrund steht. Das Unternehmen erfüllt diese Anforderungen und setzt dabei Qualitätsmanagementsysteme ein.

Standort Celle / Niedersachsen

Celle liegt in der Lüneburger Heide in Niedersachsen und ist als historische Residenzstadt mit ausgebauter Gesundheitsinfrastruktur bekannt. Die Nähe zur Metropolregion Hannover verschafft Max Rudschuck Zugang zu einem breiten Kundennetz. Niedersachsen weist eine hohe Dichte an medizinischen Einrichtungen auf, was die regionale Rolle des Unternehmens stützt. In den vergangenen Jahren hat sich Niedersachsen als wachsender Standort für die Medizintechnikbranche entwickelt, unterstützt durch verschiedene Initiativen zur Förderung im Gesundheitswesen. Max Rudschuck stellt dazu Produkte für die regionale Versorgung bereit.

Die persönliche Kundenbindung ist ein weiteres Merkmal des Unternehmens. Die Mitarbeiter sind vor Ort und stehen den Kunden bei Fragen zur Verfügung. So sollen eine zuverlässige Lieferung sowie eine bedarfsgerechte Beratung sichergestellt werden.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pflegeheime

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Häufige Fragen zu Max Rudschuck GmbH & Co. KG

Was macht Max Rudschuck GmbH & Co. KG?

Max Rudschuck GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Celle. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Max Rudschuck GmbH & Co. KG ansässig?

Max Rudschuck GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Celle. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Max Rudschuck GmbH & Co. KG tätig?

Max Rudschuck GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik