Gatum GmbH Adresse & Kontakt
Gatum GmbH im Überblick
Gatum GmbH ist ein auf medizintechnische Verbrauchsmaterialien und Einmalprodukte spezialisiertes Unternehmen aus Göttingen, Niedersachsen. Das Unternehmen beliefert Kliniken, Praxen und medizinische Einrichtungen mit hochwertigen Produkten für diagnostische und therapeutische Anwendungen. Göttingen, als eine renommierte Hochschulstadt, bietet nicht nur eine hervorragende akademische Infrastruktur, sondern auch ein förderliches Umfeld für medizintechnische Unternehmen. Gatum profitiert von der Nähe zu Forschungseinrichtungen und der Universitätsmedizin, was sich positiv auf die Innovationskraft und Produktentwicklung auswirkt.
Leistungen und Produkte
Gatum vertreibt und entwickelt Verbrauchsmaterialien für die medizinische Versorgung, wobei der Fokus auf der Bereitstellung von Einmalartikeln für Diagnostik, Probenahme und Patientenversorgung liegt. Zu den Hauptprodukten gehören unter anderem::
- Einweg-Handschuhe in verschiedenen Materialien
- Spritz- und Kanülen-Systeme für die Injektionstherapie
- Testkits für die schnelle Diagnostik verschiedener Erkrankungen
- Materialien für die Wundversorgung und postoperative Nachsorge
- Verbrauchsmaterialien für die labordiagnostische Geräte
Das Unternehmen agiert sowohl als Distributor etablierter Marken als auch als Anbieter eigener Produkte und bedient Kunden im deutschen und europäischen Gesundheitsmarkt. Gatum legt großen Wert auf Qualität und Compliance, was sich deutlich in der Einhaltung europäischer und internationaler Normen und Vorschriften zeigt, darunter die Medizinprodukteverordnung (MDR) und die ISO 13485 Zertifizierung. Diese regulatorische Einordnung gewährleistet, dass die Produkte, die Gatum liefert, höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards entsprechen.
Standort Göttingen / Niedersachsen
Göttingen beherbergt die Georg-August-Universität sowie das Universitätsklinikum Göttingen (UMG), das zu den großen deutschen Hochschulkliniken zählt und Forschungs- und Entwicklungspartner für zahlreiche Medizintechnikunternehmen ist. Die enge Zusammenarbeit zwischen akademischen Institutionen und Unternehmen fördert den Wissensaustausch und die Entwicklung innovativer Lösungen in der Medizintechnik.
Die Lage zwischen Hannover und Kassel an der A7 bietet eine ausgezeichnete logistische Anbindung in Nord-Süd-Richtung, was den Transport von Waren und den Zugriff auf Marktressourcen erleichtert. Diese zentrale Lage in Niedersachsen verstärkt auch Gatum's Präsenz im Gesundheitsmarkt und ermöglicht eine flexible Reaktion auf die Bedürfnisse der Kunden.
Besonderheiten und Innovationen
Ein herausragendes Merkmal der Gatum GmbH ist ihr Engagement für Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in Innovationen, um den sich ständig wandelnden Anforderungen im Gesundheitssektor gerecht zu werden. Gatum arbeitet eng mit medizinischen Fachleuten zusammen, um neue Produkte zu entwickeln, die den Bedürfnissen der Patienten und der medizinischen Einrichtungen entsprechen.
Zusätzlich setzt Gatum auf nachhaltige Praktiken in der Produktentwicklung und Herstellung. Das Unternehmen verfolgt umweltfreundliche Ansätze und nutzt Materialien, die nicht nur den höchsten medizinischen Standards entsprechen, sondern auch ökologische Kriterien erfüllen. Diese nachhaltige Ausrichtung ist besonders in der heutigen Zeit von großer Bedeutung, da die Gesundheitsbranche zunehmend Wert auf umweltbewusstes Handeln legt.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Niedersachsen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Gatum GmbH
Was macht Gatum GmbH?
Gatum GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Göttingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Gatum GmbH ansässig?
Gatum GmbH hat seinen Sitz in Göttingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Gatum GmbH tätig?
Gatum GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.
Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?
Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.