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Ruhrpharm AG: Pharmagroßhandel aus Bielefeld
Die Ruhrpharm AG ist ein Pharmaunternehmen und Arzneimittelgroßhändler mit Sitz in Bielefeld, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen ist mit Apotheken, Kliniken und weiteren medizinischen Einrichtungen in der Region Ostwestfalen-Lippe vernetzt und beliefert das Gesundheitswesen der Region und darüber hinaus.
Leistungen und Produkte
Ruhrpharm AG vertreibt pharmazeutische Produkte und Arzneimittel für unterschiedliche medizinische Bedürfnisse. Zu den Hauptproduktbereichen zählen:
- Arzneimittel: Rezeptpflichtige und rezeptfreie Medikamente für Apotheken und Kliniken.
- Medizinprodukte: Medizinprodukte für den Einsatz in der Patientenversorgung.
- Pharmazeutische Dienstleistungen: Neben dem Vertrieb bietet das Unternehmen Leistungen in der Arzneimittellogistik für Lagerung und Transport von Medikamenten.
- Kühllagerung: Für die Lagerung und Distribution temperatursensibler Pharmaprodukte hält Ruhrpharm die Kühlketten ein.
Für Herstellung und Vertrieb kooperiert das Unternehmen mit Herstellern und unterliegt regulatorischen Vorgaben, die sicherstellen, dass die Produkte den geltenden Sicherheitsstandards entsprechen.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
Die Ruhrpharm AG ist gemäß den Vorschriften des Arzneimittelgesetzes (AMG) und den Richtlinien des Deutschen Arzneimittelbuchs (DAB) als Arzneimittelgroßhändler lizenziert. Diese Einordnung erfordert regelmäßige Kontrollen und Audits in der Qualitätssicherung. Die Einhaltung der Good Distribution Practice (GDP) soll gewährleisten, dass Arzneimittel und Medizinprodukte in einwandfreiem Zustand ankommen.
Standort Bielefeld / Nordrhein-Westfalen
Bielefeld liegt in der Wirtschaftsregion Ostwestfalen-Lippe. In der Stadt befinden sich Einrichtungen wie das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) und das Klinikum Bielefeld, die als große Gesundheitsversorger in der Region tätig sind. Diese Nähe ermöglicht Ruhrpharm AG eine enge Zusammenarbeit mit den Einrichtungen.
Für die Pharmalogistik bietet Bielefeld eine gute Infrastruktur. Die Anbindung an die Autobahnen A2 und A33 sowie die Nähe zum Flughafen Münster/Osnabrück erlauben den Vertrieb in die Metropolregion Rhein-Ruhr und darüber hinaus und verkürzen die Lieferzeiten für Kunden in der Region.
Besonderheiten und Arbeitsweise
Die Ruhrpharm AG passt ihre Prozesse an die Anforderungen des Gesundheitsmarktes an und investiert in Technologien zur Prozessoptimierung. Dazu zählen digitale Lösungen zur Bestellannahme und -verarbeitung sowie eine lückenlose Rückverfolgbarkeit in der Logistikkette.
Das Unternehmen setzt zudem auf nachhaltige Praktiken in der Pharmalogistik. Dazu gehören der Einsatz umweltfreundlicher Verpackungsmaterialien und die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks durch umweltbewusste Logistikprozesse. Nach eigener Darstellung will das Unternehmen neben dem Service auch Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft übernehmen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik NRW | Pharmaunternehmen | Pharmagrosshandel
```Häufige Fragen zu Ruhrpharm AG
Was macht Ruhrpharm AG?
Einführung zur Ruhrpharm AG Ruhrpharm AG ist eine der führenden Pharmagesellschaften in Deutschland mit Sitz im Ruhrgebiet. Die Firma ist bekannt für ihre hochwertigen pharmazeuti
Wo befindet sich Ruhrpharm AG?
Ruhrpharm AG hat seinen Sitz in Bielefeld (Nordrhein-Westfalen). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.
In welchem Bereich ist Ruhrpharm AG tätig?
Ruhrpharm AG ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.