EyeNovation GmbH

Medizintechnik · Bielefeld

EyeNovation GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Bielefeld, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

EyeNovation GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Heidsieker Heide 90
33739 Bielefeld

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EyeNovation GmbH aus Bielefeld

Die EyeNovation GmbH mit Sitz in Bielefeld in Nordrhein-Westfalen entwickelt und vertreibt Technik für die Ophthalmologie und Augenheilkunde. Der Schwerpunkt liegt auf Produkten, die die ophthalmologische Diagnostik und Therapie unterstützen. Bielefeld liegt in Ostwestfalen-Lippe, einem der größten Bevölkerungszentren Nordrhein-Westfalens mit einer Reihe ansässiger Technologieunternehmen.

Das Unternehmen arbeitet mit Fachärzten und Forschungseinrichtungen zusammen und richtet die Produktentwicklung an wissenschaftlichen Erkenntnissen aus. Bei der Gestaltung der Lösungen stehen die Bedienbarkeit und die Einbindung in den klinischen Alltag im Vordergrund.

Leistungen und Produkte

EyeNovation bietet ophthalmologische Produkte und Systemlösungen für Augenärzte, ophthalmologische Kliniken und Forschungseinrichtungen. Das Portfolio umfasst:

  • Diagnostische Geräte: Instrumente zur Erkennung von Augenkrankheiten wie Glaukom, Makuladegeneration und diabetischer Retinopathie. Die Geräte arbeiten mit Bildgebungstechnologien zur Befunderhebung.
  • Therapeutische Systeme: Lösungen zur Behandlung verschiedener Augenerkrankungen, einschließlich laserbasierter Behandlungsgeräte. Die Systeme zielen auf möglichst kleine Eingriffe.
  • Softwarelösungen: Software zur Analyse und Auswertung von Diagnosedaten, die Fachärzte in der Entscheidungsfindung unterstützt. Der modulare Aufbau erlaubt die Einbindung in bestehende IT-Infrastrukturen der Kliniken.
  • Fortbildungsangebote: Schulungen und Workshops für Ärzte und medizinisches Fachpersonal zur Vermittlung technischer Entwicklungen und Behandlungsmethoden.

Neben den Produkten betreibt das Unternehmen Forschung und Entwicklung, um auf die Anforderungen der Augenheilkunde zu reagieren.

Regulatorische Einordnung

Als Hersteller medizinischer Produkte unterliegt EyeNovation den regulatorischen Anforderungen, die in der Europäischen Union durch die Medical Device Regulation (MDR) festgelegt sind. Daraus ergeben sich Vorgaben in den verschiedenen Phasen der Produktentwicklung und -prüfung. Die Produkte werden in eigenen Testumgebungen evaluiert und durchlaufen externe Zertifizierungsprozesse zum Nachweis von Sicherheit und Wirksamkeit. Diese regulatorischen Pflichten dienen der Patientensicherheit und der Qualität der Versorgung.

Standort Bielefeld / Nordrhein-Westfalen

Bielefeld ist die größte Stadt Ostwestfalens und beherbergt medizinische Einrichtungen, darunter das Klinikum Bielefeld und verschiedene Facharztpraxen. Die Stadt hat sich zu einem Standort für Medizintechnik entwickelt und profitiert von der Nähe zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Diese Anbindung an akademische Institutionen unterstützt den Wissensaustausch in der Medizintechnik.

Über Partnerschaften und Kooperationen mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Region ist EyeNovation am Medizintechnikstandort Nordrhein-Westfalen eingebunden. Das wirkt sich auf die Entwicklung neuer Technologien und Behandlungsmethoden in der Augenheilkunde aus.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu EyeNovation GmbH

Was macht EyeNovation GmbH?

EyeNovation GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Bielefeld. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist EyeNovation GmbH ansässig?

EyeNovation GmbH hat seinen Sitz in Bielefeld. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist EyeNovation GmbH tätig?

EyeNovation GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik