OTS Schadock GmbH

Medizintechnik · Märkisch-Oderland

OTS Schadock GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Märkisch-Oderland, Brandenburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

OTS Schadock GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Försterweg 26
15370 Märkisch-Oderland

OTS Schadock GmbH

Die OTS Schadock GmbH wurde 1999 vom Orthopädietechniker Peter Schadock gegründet und versorgt seither die Region Märkisch-Oderland mit orthopädischen Hilfsmitteln. Das Team aus Fachleuten der Medizintechnik und Orthopädietechnik betreut Patientinnen und Patienten von der Beratung bis zur Anpassung. Im Mittelpunkt stehen individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmte Versorgungen. Der Firmensitz liegt in Strausberg.

Leistungen und Produkte

OTS Schadock fertigt und passt Prothesen, Orthesen, Kompressionsversorgungen und individuelle Einlagen an. Die Prothesenversorgung umfasst obere wie untere Extremitäten und richtet sich an amputierte Patienten. Funktionalität und Tragekomfort stehen dabei im Vordergrund. Orthesen dienen der Stabilisierung von Verletzungen oder Fehlstellungen und unterstützen die Heilung, etwa nach Gelenkoperationen oder bei chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparats. Für diese Fälle wird die Versorgung maßgeschneidert angefertigt.

Daneben bietet die OTS Schadock GmbH Kompressionsversorgungen an, die bei venösen Erkrankungen und zur postoperativen Unterstützung eingesetzt werden. Kompressionsstrümpfe und -bandagen werden individuell angepasst. Das Unternehmen arbeitet mit Rehabilitations- und Unfallkliniken in Brandenburg und Berlin zusammen. Diese Kooperationen sorgen dafür, dass Patienten nach Amputationen oder Operationen zügig versorgt werden.

Standort Märkisch-Oderland / Brandenburg

Märkisch-Oderland liegt östlich von Berlin und gehört zur Metropolregion Berlin-Brandenburg. Durch die Nähe zur Hauptstadt und den dort ansässigen Rehabilitationszentren hat OTS Schadock kurze Wege zu Fachwissen und Behandlungsmethoden. Die Region verfügt über eine etablierte Klinikinfrastruktur, unter anderem in Strausberg und Bad Freienwalde.

OTS Schadock trägt zur Gesundheitsversorgung der Region bei und schafft Arbeitsplätze. Das Unternehmen bietet zudem Ausbildungsplätze für junge Menschen in der Medizintechnik und Orthopädietechnik an. Das stärkt die lokale Wirtschaft und sichert Fachkräfte für die Region.

Die OTS Schadock GmbH ist nach den Vorgaben des Medizinprodukterechts zertifiziert und erfüllt die Anforderungen der Europäischen Richtlinien für Medizinprodukte. Die hergestellten Produkte werden entsprechenden Qualitätskontrollen unterzogen. Als Medizintechnikunternehmen versorgt OTS Schadock Menschen in der Region und darüber hinaus.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pflegeheime

Häufige Fragen zu OTS Schadock GmbH

Was macht OTS Schadock GmbH?

OTS Schadock GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Märkisch-Oderland. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist OTS Schadock GmbH ansässig?

OTS Schadock GmbH hat seinen Sitz in Märkisch-Oderland. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist OTS Schadock GmbH tätig?

OTS Schadock GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik