Micon Medizintechnik GmbH

Medizintechnik · Oberhavel

Micon Medizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Oberhavel, Brandenburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

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Carl-Zeiss-Strasse 3
16761 Oberhavel

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Micon Medizintechnik GmbH

Die Micon Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche im Landkreis Oberhavel, Brandenburg, tätig. Das Unternehmen liefert medizintechnische Produkte und erbringt zugehörige Serviceleistungen für Gesundheitseinrichtungen im Berliner Umland. Zum Kundenkreis zählen Kliniken, Arztpraxen und Pflegeheime, die auf medizinische Geräte und technischen Service angewiesen sind. Micon richtet sein Angebot darauf aus, medizinische Standards einzuhalten und die Patientensicherheit zu unterstützen.

Leistungen und Produkte

Micon Medizintechnik führt ein Sortiment an medizinischen Geräten, Behandlungsausstattung und Verbrauchsmaterialien, das auf ambulante und stationäre Einrichtungen abgestimmt ist. Die Produktbereiche umfassen unter anderem:

  • Diagnosegeräte: Von Blutdruckmessgeräten bis hin zu Bildgebungsanlagen.
  • Therapeutische Geräte: Dazu gehören Infusionspumpen, Elektrostimulationsgeräte und Therapiesysteme zur Schmerzbehandlung.
  • Verbrauchsmaterialien: Zubehör wie Spritzen, Kanülen und Desinfektionsmittel für den klinischen Alltag.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem technischen Service mit Sicherheitsüberprüfungen (STK), Wartungen und Reparaturen. Micon Medizintechnik stellt dabei sicher, dass die Geräte den geltenden gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Zusätzlich bietet das Unternehmen Schulungen für medizinisches Personal zum Einsatz der Geräte an. Das unterstützt die Patientensicherheit und die Abläufe in den Einrichtungen.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte und Dienstleistungen der Micon Medizintechnik GmbH unterliegen gesetzlichen Auflagen, die sich aus der Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie aus der Norm ISO 13485 für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik ergeben. Damit erfüllen die angebotenen Technologien definierte Sicherheits- und Qualitätsstandards und werden laufend überwacht. Durch die Einhaltung dieser Vorgaben kann Micon nationale und internationale Märkte bedienen.

Standort Oberhavel / Brandenburg

Der Landkreis Oberhavel liegt nördlich von Berlin und umfasst Städte wie Oranienburg, Hennigsdorf und Gransee. Mit der vorhandenen Infrastruktur und mehreren medizinischen Einrichtungen, darunter das Havelland-Klinikum, ist Oberhavel ein Standort für die Gesundheitsversorgung in der Region. Micon Medizintechnik ist regional verankert und setzt auf kurze Reaktionszeiten und persönliche Betreuung. Die Zusammenarbeit mit regionalen Kliniken und Arztpraxen ermöglicht den Austausch von Informationen sowie die Entwicklung von Lösungen, die auf die jeweiligen Anforderungen der Kunden zugeschnitten sind.

Die Rolle eines regionalen Anbieters wie Micon Medizintechnik zeigt sich auch in der Vernetzung innerhalb der Gesundheitsversorgung. Durch die Anbindung an lokale Strukturen und die Belieferung von Gesundheitseinrichtungen trägt das Unternehmen zur medizinischen Versorgung in der Region bei und sichert Arbeitsplätze vor Ort.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Berlin | Pflegeheime Übersicht

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Häufige Fragen zu Micon Medizintechnik GmbH

Was macht Micon Medizintechnik GmbH?

Micon Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Oberhavel. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Micon Medizintechnik GmbH ansässig?

Micon Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Oberhavel. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Micon Medizintechnik GmbH tätig?

Micon Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik