Gillert Medizintechnik e.K.

Medizintechnik · Barnim

Gillert Medizintechnik e.K. ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Barnim, Brandenburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Gillert Medizintechnik e.K. Adresse & Kontakt

Öffnungszeiten

Montag: 9:00 bis 15:00 Uhr

Dienstag: 9:00 bis 18:00 Uhr

Mittwoch bis Freitag: 9:00 bis 15:00 Uhr

Adresse

Hausberg 14
16225 Barnim

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Gillert Medizintechnik e.K. im Überblick

Gillert Medizintechnik e.K. ist ein inhabergeführter Servicebetrieb für medizintechnische Geräte aus dem Landkreis Barnim, Brandenburg. Seit der Gründung hat sich das Unternehmen auf die Bereitstellung von technischem Service, Wartung und Instandhaltung für Medizinprodukte spezialisiert, insbesondere in Praxen und kleinen Kliniken der Berliner Umlandregion. Dank der strategischen Lage in der Nähe der Bundeshauptstadt Berlin kann Gillert Medizintechnik auf ein engmaschiges Netz medizinischer Einrichtungen zugreifen und Partner für eine Reihe von Dienstleistern im Gesundheitssektor werden.

Leistungen und Produkte

Das Serviceangebot von Gillert Medizintechnik umfasst eine Vielzahl von Leistungen, die notwendig sind, um die Funktionalität und Sicherheit medizinischer Geräte zu gewährleisten. Dazu zählen:

  • Sicherheitstechnische Kontrollen: Diese Prüfungen stellen sicher, dass alle Geräte den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und die Sicherheit für Patienten sowie Personal gewährleistet ist.
  • Messtechnische Kontrollen: Um eine präzise und fehlerfreie Diagnostik zu garantieren, bieten wir umfassende messtechnische Analysen an, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Geräte abgestimmt sind.
  • Reparaturen: Im Falle eines Ausfalls sind wir schnell zur Stelle. Unser Team von Fachtechnikern führt Notfallreparaturen durch, um Ausfallzeiten so gering wie möglich zu halten.
  • Gerätewartung: Regelmäßige Wartungsarbeiten sind essentiell, um die Langlebigkeit und Funktionalität medizinischer Geräte zu fördern. Dies schließt sowohl vorbeugende Wartungen als auch planmäßige Instandhaltungsarbeiten mit ein.

Betreut werden unter anderem EKG-Anlagen, Defibrillatoren, Blutdruckmessgeräte sowie Röntgengeräte und Ultraschallgeräte. Die Fachkompetenz erstreckt sich über verschiedene Produktbereiche, die für die moderne medizinische Diagnostik unverzichtbar sind.

Regulatorische Einordnung

Gillert Medizintechnik agiert im Rahmen der geltenden rechtlichen Vorschriften, insbesondere der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV). Diese verordnet, dass Betreiber von medizinischen Geräten regelmäßig sicherheits- und messtechnische Kontrollen durchführen müssen. Das Unternehmen stellt sicher, dass alle angebotenen Dienstleistungen die höchsten Standards erfüllen und trägt somit zur Qualitätssicherung im Gesundheitssektor bei. Zudem ist Gillert Medizintechnik dazu berechtigt, Produkte nach den Richtlinien der Europäischen Union zu überprüfen und zertifizieren.

Standort Barnim / Brandenburg

Der Landkreis Barnim umgibt Berlin im Nordosten und ist durch die unmittelbare Nähe zur Hauptstadt geprägt. Eberswalde, die Kreisstadt, liegt an der B167 und ist über die A11 gut erreichbar. Für die ansässigen medizinischen Einrichtungen stellt die Nähe zu Berlin sowohl eine Möglichkeit der Kooperation als auch des Wissensaustausches dar. Die Region profitiert zunehmend von der Berliner Gesundheitsinfrastruktur, die vielfältige Innovationsmöglichkeiten in den Bereichen Medizintechnik und -dienstleistungen bietet.

In den letzten Jahren ist ein bemerkenswerter Anstieg an medizinischen Einrichtungen im Umland zu verzeichnen, darunter Facharztpraxen, Physiotherapiezentren und Rehabilitationseinrichtungen. Diese Entwicklung treibt auch den Bedarf an professionellen Serviceanbietern wie Gillert Medizintechnik voran.

Besonderheiten und Zukunftsperspektiven

Eine der besonderen Eigenschaften von Gillert Medizintechnik ist der persönliche Service, der durch die Inhabergeführung gewährleistet wird. Der direkte Kontakt zu den Kunden ermöglicht es, individuelle Lösungen und maßgeschneiderte Services anzubieten. Zudem wird stetig in die Weiterbildung der Mitarbeiter investiert, um aktuelle technologische Entwicklungen im Bereich der Medizintechnik zu integrieren.

Die Zukunft des Unternehmens sieht vielversprechend aus. Mit einer kontinuierlichen Erweiterung des Dienstleistungsportfolios und der Anpassung an neue regulatorische Anforderungen wird Gillert Medizintechnik neue Märkte erschließen und seine Position in der schnell wachsenden Medizintechnikbranche festigen. Die Herausforderungen und Chancen des digitalen Wandels sind für das Unternehmen ebenso von Bedeutung – Technologien wie Telemedizin und digitale Gesundheitslösungen werden auch die Dienstleistungen im Bereich der Medizintechnik beeinflussen.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Brandenburg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Gillert Medizintechnik e.K.

Was macht Gillert Medizintechnik e.K.?

Gillert Medizintechnik e.K. ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Barnim. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Gillert Medizintechnik e.K. ansässig?

Gillert Medizintechnik e.K. hat seinen Sitz in Barnim. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Gillert Medizintechnik e.K. tätig?

Gillert Medizintechnik e.K. ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?

Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie Gillert Medizintechnik e.K. müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.

Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.

Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?

Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik