Lothar Scharras Medizintechnik

Medizintechnik · Tuttlingen

Lothar Scharras Medizintechnik ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Lothar Scharras Medizintechnik Adresse & Kontakt

Adresse

Goethestraße 18
78600 Tuttlingen

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Lothar Scharras Medizintechnik

Lothar Scharras Medizintechnik mit Sitz in Tuttlingen ist auf chirurgische Instrumente spezialisiert und gehört zum Tuttlinger Medizintechnikcluster. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt chirurgische Instrumente für den nationalen und internationalen Markt. Tuttlingen gilt als Zentrum der chirurgischen Instrumentenherstellung, und Scharras Medizintechnik knüpft an diese Fertigungstradition an. Gegründet 1992, hat das Unternehmen sein Angebot über die Jahre an veränderte Marktanforderungen angepasst. Heute beschäftigt Lothar Scharras Medizintechnik über 50 Mitarbeiter und ist im internationalen Gesundheitswesen etabliert.

Leistungen und Produkte

Das Produktprogramm umfasst chirurgische Instrumente aus Edelstahl für verschiedene operative Fachgebiete wie Orthopädie, Traumatologie, Gynäkologie und Kardiologie. Die Fertigung erfolgt nach den Anforderungen der EU-MDR (Medical Device Regulation), die Qualitäts- und Sicherheitsstandards vorschreibt. Neben Standardinstrumenten bietet das Unternehmen individuelle Sonderanfertigungen sowie Reparaturservices für chirurgische Instrumente an. Daneben werden neue Produktlinien entwickelt, die sich an den Bedürfnissen von Chirurgen und medizinischem Fachpersonal orientieren. Die Zugehörigkeit zum Tuttlinger Cluster ermöglicht den Zugang zu einem Netzwerk aus Zulieferern und Kooperationspartnern und damit eine flexible Reaktion auf Marktentwicklungen.

Besonderheiten und Qualitätssicherung

Die Qualitätssicherung hat bei Lothar Scharras Medizintechnik einen festen Stellenwert. Das Unternehmen unterhält ein eigenes Qualitätsmanagementsystem, das regelmäßig auditiert wird, um die Einhaltung der relevanten Normen und Vorschriften zu prüfen. Investitionen in Fertigungstechnologien und Produktionsverfahren dienen der Präzision und Langlebigkeit der Produkte. Ein Team aus Ingenieuren und Fachleuten führt Tests und Zertifizierung der Produkte durch, bevor diese auf den Markt kommen. Die Zusammenarbeit mit Kliniken und Forschungseinrichtungen aus der Region liefert Rückmeldungen aus der Praxis, die in die Produktentwicklung einfließen.

Regulatorische Einordnung und internationale Standards

Als Zulieferer für medizinische Geräte unterliegt Lothar Scharras Medizintechnik regulatorischen Anforderungen in der EU und darüber hinaus. Die Produkte sind nach dem europäischen Medizinprodukterechtsrahmen zertifiziert, was eine umfangreiche Dokumentation und Nachverfolgbarkeit erfordert. Zudem erfüllt das Unternehmen internationale Standards wie die ISO 13485, die Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik festlegt. Das dient der Sicherheit der Patienten sowie der Verlässlichkeit gegenüber den Kunden.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen ist ein zentraler Standort der chirurgischen Instrumentenherstellung. Über 600 Medizintechnikunternehmen sind in der Stadt ansässig und exportieren einen Großteil ihrer Produkte weltweit. Die hohe Clusterdichte und die lange Handwerkstradition prägen das Profil des Standorts. Das Zusammenwirken von Forschungseinrichtungen, Ausbildungsstätten und Unternehmen schafft ein Umfeld für Produktentwicklung. Die Region verfügt über Hochschulen, die Fachkräfte ausbilden. Das ist für die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Unternehmen wie Lothar Scharras Medizintechnik relevant, das von dieser Infrastruktur und dem Fachwissen vor Ort profitiert.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu Lothar Scharras Medizintechnik

Was macht Lothar Scharras Medizintechnik?

Lothar Scharras Medizintechnik ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Lothar Scharras Medizintechnik ansässig?

Lothar Scharras Medizintechnik hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Lothar Scharras Medizintechnik tätig?

Lothar Scharras Medizintechnik ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Profil unvollständig

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik