Klaus-Dieter Vogt Medizintechnik

Medizintechnik · Tuttlingen

Klaus-Dieter Vogt Medizintechnik ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Klaus-Dieter Vogt Medizintechnik Adresse & Kontakt

Adresse

Hohnerstraße 21
78606 Tuttlingen

Über Klaus-Dieter Vogt Medizintechnik

Das inhabergeführte Einzelunternehmen Klaus-Dieter Vogt Medizintechnik wurde 1995 in Tuttlingen gegründet und ist in der Medizintechnikbranche tätig. Inhaber Klaus-Dieter Vogt richtet die Arbeit an der Qualität der medizintechnischen Produkte und Dienstleistungen aus. Das Unternehmen ist Teil der mittelständischen Unternehmenskultur, die Tuttlingen prägt, und arbeitet in einer Branche, in der Präzision und Zuverlässigkeit zählen.

Leistungen und Produkte

Das Sortiment richtet sich an Kliniken und den medizinischen Fachhandel. Schwerpunkt sind chirurgische Instrumente, darunter Operationsbesteck, diagnostische Instrumente und spezialisierte Geräte für verschiedene medizinische Fachrichtungen.

Ergänzend bietet das Unternehmen einen Reparaturservice und die Instrumentenaufbereitung an. Diese Leistungen verlängern die Lebensdauer der Geräte und tragen zur Sicherheit in der Patientenversorgung bei. Klaus-Dieter Vogt und sein Team beraten individuell und richten sich nach den Anforderungen der Kunden. Dieser persönliche Zuschnitt unterscheidet das Unternehmen von größeren Anbietern und stützt langfristige Kundenbeziehungen.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen zählt zu den wichtigsten Standorten für Medizintechnik in Deutschland und bildet die Basis des Unternehmens. Die Stadt ist für ihr Medizintechnikcluster bekannt, das zahlreiche Branchenunternehmen bündelt. Über die Zusammenarbeit mit anderen Herstellern, Lieferanten und Forschungseinrichtungen ist Klaus-Dieter Vogt in dieses Umfeld eingebunden.

Der Standort verschafft Zugang zu Fachbetrieben für Reparatur, Oberflächentechnik und Materialien. Diese Vernetzung erlaubt es, auch komplexe Kundenanfragen schnell zu bearbeiten. Durch die zentrale Lage in Europa ist Tuttlingen zudem für internationale Partner gut erreichbar und bietet dem Unternehmen Anknüpfungspunkte für Expansion.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte und Dienstleistungen unterliegen den EU-Richtlinien zur Produktsicherheit und Qualitätskontrolle im Gesundheitswesen. Dazu zählen die Einhaltung der Medizinprodukteverordnung (MDR) und regelmäßige Qualitätsprüfungen. Das Unternehmen stellt sicher, dass die Produkte den Anforderungen der Branche entsprechen. Die Zertifizierung nach ISO 13485 für Qualitätsmanagementsysteme belegt die festgelegten Produktions- und Kundenstandards.

Bedeutung für die Region

Klaus-Dieter Vogt Medizintechnik trägt zum medizintechnischen Know-how in der Region Tuttlingen bei. Über die Zusammenarbeit mit Kliniken und Fachärzten werden Produkte entwickelt sowie Wissen und Erfahrungen ausgetauscht, was der Gesundheitsversorgung vor Ort zugutekommt. Zudem schafft das Unternehmen Arbeitsplätze und bietet Ausbildungsmöglichkeiten in der Medizintechnik. Das stützt die wirtschaftliche Entwicklung der Region und festigt die Rolle Tuttlingens als Medizintechnikstandort.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Klaus-Dieter Vogt Medizintechnik

Was macht Klaus-Dieter Vogt Medizintechnik?

Klaus-Dieter Vogt Medizintechnik ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Klaus-Dieter Vogt Medizintechnik ansässig?

Klaus-Dieter Vogt Medizintechnik hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Klaus-Dieter Vogt Medizintechnik tätig?

Klaus-Dieter Vogt Medizintechnik ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik