Kunststoff Christel GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Schwarzwald-Baar-Kreis

Kunststoff Christel GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Schwarzwald-Baar-Kreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Kunststoff Christel GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Telefon

Öffnungszeiten

ISO 9001:2015

ISO 14001:2015

Adresse

Carl-Friedrich-Benz-Str. 6
78073 Schwarzwald-Baar-Kreis

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Profil der Kunststoff Christel GmbH & Co. KG

Die Kunststoff Christel GmbH & Co. KG verarbeitet Kunststoffe im Schwarzwald-Baar-Kreis in Baden-Württemberg. Das Unternehmen ist auf die Herstellung von Spritzgussteilen spezialisiert, die vor allem in der Medizintechnik zum Einsatz kommen. Dieser Bereich stellt hohe Anforderungen an Präzision und Verarbeitung. Durch den Standort im Umfeld des Tuttlinger Medizintechnikclusters besteht Zugang zu einem Netzwerk aus Zulieferern und Partnern der Branche.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum der Kunststoff Christel umfasst Fertigungs- und Dienstleistungen für die Medizintechnikindustrie. Dazu gehören:

  • Spritzguss: Spritzgussteile aus technischen Kunststoffen werden nach den Spezifikationen der Kunden hergestellt.
  • Baugruppenmontage: Das Unternehmen montiert komplette Baugruppen, die aus verschiedenen Spritzgussteilen und weiteren Komponenten bestehen.
  • Kunststoffbearbeitung: Neben dem Spritzguss werden CNC-Bearbeitung und Oberflächenveredelung angeboten.

Für die Medizintechnik fertigt das Unternehmen unter anderem Gehäuse, Halterungen und Funktionskomponenten aus biokompatiblen Kunststoffen. Diese Materialien erlauben einen Einsatz im direkten Kontakt mit biologischem Gewebe. Das Unternehmen arbeitet nach Qualitätsstandards der Medizinbranche, darunter Normen wie ISO 13485, die für die Herstellung von Medizinprodukten gelten.

Regulatorische Einordnung

Die Kunststoff Christel GmbH & Co. KG unterliegt den Vorgaben der Medizinprodukteverordnung (MDR) der Europäischen Union. Das Unternehmen führt Qualitätskontrollen und Audits durch, um die Compliance mit diesen Vorgaben zu belegen. Zudem kann es Biokompatibilitätstests durchführen und die für die Zulassung der Produkte erforderlichen Dokumentationen bereitstellen.

Regionale Bedeutung

Der Schwarzwald-Baar-Kreis liegt zentral im Medizintechniksektor und hat wirtschaftliches Gewicht in der Region. Die Nähe zu über 400 Medizintechnikunternehmen erlaubt es der Kunststoff Christel, auf Anforderungen des Marktes zu reagieren. Die Region weist eine hohe Zahl an Patentanmeldungen und Forschungsprojekten auf. Die Zusammenarbeit mit Bildungs- und Forschungseinrichtungen unterstützt den Wissensaustausch und die Entwicklung neuer Technologien.

Besonderheiten des Unternehmens

Ein Merkmal der Kunststoff Christel ist die Ausrichtung auf individuelle Kundenanforderungen. Das Unternehmen liefert Lösungen für kleine wie große Serienproduktionen. Mit automatisierten Spritzgussmaschinen und Werkzeugtechnologien lassen sich Prototypen kurzfristig erstellen und die Markteinführungszeit verkürzen. Das Unternehmen setzt zudem auf nachhaltige Produktionsprozesse und umweltfreundliche Materialien, um den ökologischen Anforderungen in der Medizintechnik zu entsprechen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu Kunststoff Christel GmbH & Co. KG

Was macht Kunststoff Christel GmbH & Co. KG?

Kunststoff Christel GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Schwarzwald-Baar-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Kunststoff Christel GmbH & Co. KG ansässig?

Kunststoff Christel GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Schwarzwald-Baar-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Kunststoff Christel GmbH & Co. KG tätig?

Kunststoff Christel GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik