SCM Service-Center Koblenz e.K.

Medizintechnik · Koblenz

SCM Service-Center Koblenz e.K. ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Koblenz, Rheinland-Pfalz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

SCM Service-Center Koblenz e.K. Adresse & Kontakt

Adresse

Ammerink 6
56077 Koblenz

SCM Service-Center Koblenz e.K.

Das SCM Service-Center Koblenz e.K. mit Sitz in Koblenz, Rheinland-Pfalz, ist auf Service und Reparatur von Medizintechnik spezialisiert. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2005 von einem Team von Medizintechnikern, die sich auf Instandhaltung und Reparatur medizinischer Geräte konzentrieren wollten. Hintergrund war die Überzeugung, dass eine zuverlässige technische Versorgung in Kliniken und Praxen zur Patientensicherheit beiträgt. Heute erbringt das Unternehmen Wartungs- und Instandhaltungsleistungen für medizinische Geräte in Kliniken, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen im Raum Koblenz und Mittelrhein. Koblenz liegt an der Mündung der Mosel in den Rhein und ist das Oberzentrum der Region Mittelrhein.

Leistungen und Produkte

Das SCM Service-Center Koblenz führt unter anderem Sicherheitstechnische Kontrollen (STK) und Messtechnische Kontrollen (MTK) nach MPBetreibV durch. Diese Kontrollen dienen dazu, die Sicherheit und Funktionalität medizintechnischer Geräte zu überprüfen. Neben Wartung und Prüfung medizintechnischer Geräte übernimmt das Unternehmen auch Reparaturen. Die Techniker sind entsprechend ausgebildet und bearbeiten auch komplexere technische Probleme.

Das Unternehmen bietet zudem Geräteverwaltungsservices an, die die Dokumentation und Verwaltung der medizintechnischen Geräte in Gesundheitseinrichtungen umfassen. Das unterstützt die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und interner Qualitätsstandards. SCM Service-Center Koblenz arbeitet herstellerübergreifend und betreut Geräte verschiedener Hersteller. Auf diese Bandbreite greifen mehrere lokale Einrichtungen zurück.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Die Dienstleistungen des SCM Service-Centers unterliegen regulatorischen Anforderungen. Das Unternehmen ist gemäß den Richtlinien der MPBetreibV (Medizinprodukte-Betreiberverordnung) zertifiziert. Regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen des Personals sind Teil des Qualitätsmanagements, damit die Techniker mit den geltenden Vorschriften und Techniken vertraut sind. Das betrifft sowohl die Dienstleistungen als auch die Sicherheit für Patienten und medizinisches Personal in den betreuten Einrichtungen.

Bedeutung für die Region

Koblenz als Oberzentrum des Mittelrheins spielt eine Rolle in der regionalen Gesundheitsversorgung. Das SCM Service-Center trägt zur Funktionsfähigkeit und Sicherheit der medizinischen Geräte bei, die in zahlreichen Einrichtungen eingesetzt werden. Zu den Hauptkunden zählen das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz und das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein. Darüber hinaus betreut SCM Service-Center Koblenz auch kleinere Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen und leistet so einen Beitrag zur regionalen Gesundheitsinfrastruktur.

Die Verfügbarkeit der Dienstleistungen und kurze Reaktionszeiten helfen, Ausfallzeiten medizinischer Geräte zu reduzieren und den Betrieb in den Gesundheitseinrichtungen aufrechtzuerhalten. Indem das Unternehmen Funktionalität und Sicherheit von Medizintechnik sicherstellt, trägt es zur Patientensicherheit und zur medizinischen Versorgung in der Region bei.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Rheinland-Pfalz | Pflegeheime Übersicht

Häufige Fragen zu SCM Service-Center Koblenz e.K.

Was macht SCM Service-Center Koblenz e.K.?

SCM Service-Center Koblenz e.K. ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Koblenz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist SCM Service-Center Koblenz e.K. ansässig?

SCM Service-Center Koblenz e.K. hat seinen Sitz in Koblenz. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist SCM Service-Center Koblenz e.K. tätig?

SCM Service-Center Koblenz e.K. ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik