Angiocam IVS GmbH Adresse & Kontakt
Angiocam IVS GmbH: Endoskopische Visualisierungssysteme aus Duisburg
Angiocam IVS GmbH mit Sitz in Duisburg, Nordrhein-Westfalen, entwickelt und vertreibt endoskopische Visualisierungssysteme sowie Kameraoptik für die minimalinvasive Chirurgie. Das Unternehmen richtet seine Produkte auf die spezifischen Anforderungen von Chirurgen und Klinikern aus und zielt dabei auf Patientensicherheit sowie nachvollziehbare chirurgische Ergebnisse ab.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio von Angiocam IVS GmbH umfasst endoskopische Kamerasysteme für die intravaskuläre Visualisierung. Dazu zählen Angioskope und optische Systeme für minimalinvasive Eingriffe in der Gefäßchirurgie. Diese Systeme erlauben eine visuelle Inspektion von Gefäßen und Bypässen während laufender Operationen. Sie unterstützen die chirurgische Qualitätskontrolle und den Behandlungserfolg. Die Produkte sind auf eine unkomplizierte Bedienung ausgelegt, um die Integration in klinische Abläufe zu erleichtern.
- Endoskopische Kamerasysteme: Kameras mit hoher Auflösung für die Bildgebung bei präzisen Diagnosen.
- Angioskope: Instrumente zur Visualisierung von Blutgefäßen während der Operation.
- Optische Systeme: Anpassbare Lösungen für die Anforderungen der minimalinvasiven Chirurgie.
Regulatorische Einordnung
Angiocam IVS GmbH agiert im regulierten Umfeld der Medizintechnik, das strengen Richtlinien und Normen unterliegt. Die Produkte des Unternehmens sind gemäß der Medizinprodukteverordnung (MDR) zertifiziert. Durch Qualitätskontrollen und die Einhaltung internationaler Standards trägt das Unternehmen zur Produktqualität und zur Vermeidung von Komplikationen im klinischen Alltag bei. Angiocam IVS investiert in Forschung und Entwicklung, um sich an aktuelle regulatorische Anforderungen anzupassen.
Regionale Bedeutung
Duisburg ist Betriebsstandort von Angiocam IVS und Teil der Medizintechnik-Landschaft im Ruhrgebiet. Die geografische Nähe zu medizinischen Einrichtungen wie dem Universitätsklinikum Düsseldorf und dem Herzzentrum Duisburg ermöglicht den Zugang zu klinischen Kooperationspartnern. Dieser Austausch fließt in die Produktentwicklung ein, da praktische Anforderungen aus der Chirurgie direkt berücksichtigt werden können. Das Unternehmen ist zudem in die regionale Ausbildungslandschaft eingebunden und bietet Ausbildungs- und Praktikumsprogramme im Bereich Medizintechnik an.
Besonderheiten der Angiocam IVS GmbH
Angiocam IVS GmbH arbeitet eng mit Chirurgen und medizinischen Fachkräften zusammen. Über Workshops, Schulungen und Feedbackrunden werden Produkte fortlaufend angepasst. Dieser praxisorientierte Ansatz beeinflusst die Produktentwicklung und richtet sie an den tatsächlichen Anforderungen des klinischen Einsatzes aus. Das Unternehmen fördert die Weiterbildung seiner Mitarbeiter, um aktuelle Technologien und Verfahren in die Arbeit zu integrieren.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Nordrhein-Westfalen
```Häufige Fragen zu Angiocam IVS GmbH
Was macht Angiocam IVS GmbH?
Angiocam IVS GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Duisburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Angiocam IVS GmbH ansässig?
Angiocam IVS GmbH hat seinen Sitz in Duisburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Angiocam IVS GmbH tätig?
Angiocam IVS GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.