Angiocam IVS GmbH

Medizintechnik · Duisburg

Angiocam IVS GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Duisburg, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Angiocam IVS GmbH Adresse & Kontakt

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Adresse

Finkenstrasse 61
47057 Duisburg

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Angiocam IVS GmbH im Überblick

Angiocam IVS GmbH ist ein innovatives Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Duisburg, Nordrhein-Westfalen. Es hat sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von hochmodernen endoskopischen Visualisierungssystemen sowie Kameraoptik für die minimalinvasive Chirurgie spezialisiert. Das Unternehmen hat sich in diesem Bereich einen Namen gemacht, indem es maßgeschneiderte Lösungen anbietet, die auf die spezifischen Bedürfnisse von Chirurgen und Klinikern abgestimmt sind. Angiocam IVS sieht sich in der Verpflichtung, die Patientensicherheit und die chirurgischen Ergebnisse durch fortschrittliche Technologien zu verbessern.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Angiocam IVS GmbH umfasst eine Vielzahl von hochentwickelten endoskopischen Kamerasystemen, die auf die intravaskuläre Visualisierung spezialisiert sind. Dazu zählen sowohl Angioskope als auch optische Systeme, die bei minimalinvasiven Eingriffen in der Gefäßchirurgie eingesetzt werden. Diese Systeme ermöglichen eine präzise visuelle Inspektion von Gefäßen und Bypässen während der Operationen. Es handelt sich hierbei um Technologien, die den Chirurgen eine deutlich verbesserte Sicht während komplexer Eingriffe bieten und damit die chirurgische Qualitätskontrolle und somit auch den Behandlungserfolg erheblich steigern. Außerdem legt Angiocam IVS Wert auf die benutzerfreundliche Bedienung ihrer Produkte, was die Integration in verschiedene klinische Abläufe erleichtert.

  • Endoskopische Kamerasysteme: Hochauflösende Kameras, die eine exzellente Bildqualität für präzise Diagnosen bieten.
  • Angioskope: Speziell entwickelte Instrumente, die für die Visualisierung von Blutgefäßen während der Operation konzipiert sind.
  • Optische Systeme: Flexible Lösungen, die an die spezifischen Anforderungen der minimalinvasiven Chirurgie angepasst werden können.

Regulatorische Einordnung

Angiocam IVS GmbH agiert im regulierten Umfeld der Medizintechnik, das strengen Richtlinien und Normen unterliegt. Die Produkte des Unternehmens sind gemäß der Medizinprodukteverordnung (MDR) zertifiziert, was ihre Sicherheit und Effektivität gewährleistet. Durch kontinuierliche Qualitätskontrollen und die Einhaltung internationaler Standards trägt Angiocam nicht nur zur Produktqualität bei, sondern auch zur Minimierung von Komplikationen im klinischen Alltag. Das Unternehmen investiert zudem in Forschung und Entwicklung, um Innovationen voranzutreiben und sich stetig an die neuesten regulatorischen Anforderungen anzupassen.

Regionale Bedeutung

Duisburg ist nicht nur der Betriebsstandort von Angiocam IVS, sondern auch Teil einer dynamisch wachsenden Medizintechnik-Region im Ruhrgebiet. Dank der Nähe zu renommierten medizinischen Einrichtungen wie dem Universitätsklinikum Düsseldorf und dem Herzzentrum Duisburg hat Angiocam IVS Zugang zu erstklassigen klinischen Partnern. Diese Kooperationen sind entscheidend für die Entwicklung und Verfeinerung ihrer Produkte, da sie einen direkten Austausch über die praktischen Anforderungen und Herausforderungen in der Chirurgie ermöglichen. Darüber hinaus trägt das Unternehmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region bei und fördert durch Ausbildungs- und Praktikumsprogramme junge Talente im Bereich der Medizintechnik.

Besonderheiten der Angiocam IVS GmbH

Ein wesentlicher Aspekt, der Angiocam IVS GmbH von anderen Medizintechnikunternehmen unterscheidet, ist die enge Zusammenarbeit mit Chirurgen und medizinischen Fachkräften. Durch regelmäßige Workshops, Schulungen und Feedbackrunden verbessert das Unternehmen ständig seine Produkte entsprechend den Bedürfnissen der Anwender. Diese praxisnahen Ansätze führen zu innovativen Produktentwicklungen, die nicht nur den technologischen Fortschritt, sondern auch die Benutzerfreundlichkeit und Effizienz während chirurgischer Eingriffe vorantreiben. Angiocam IVS setzt auf fortlaufende Weiterbildung seiner Mitarbeiter, um stets die neuesten Technologien und Verfahren zu implementieren.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Nordrhein-Westfalen

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Häufige Fragen zu Angiocam IVS GmbH

Was macht Angiocam IVS GmbH?

Angiocam IVS GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Duisburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Angiocam IVS GmbH ansässig?

Angiocam IVS GmbH hat seinen Sitz in Duisburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Angiocam IVS GmbH tätig?

Angiocam IVS GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik