Steiner-Pinzetten GmbH

Medizintechnik · Konstanz

Steiner-Pinzetten GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Konstanz, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Steiner-Pinzetten GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Adresse

Ostlandstraße 36
78234 Konstanz

Steiner-Pinzetten GmbH

Die Steiner-Pinzetten GmbH in Konstanz stellt Pinzetten und feine chirurgische Instrumente her und sitzt am Bodensee in Baden-Württemberg. Hans-Peter Steiner gründete das Unternehmen 1991; von Beginn an lag der Schwerpunkt auf der Entwicklung und Produktion präziser Pinzetten. Gestartet wurde in einer kleinen Werkstatt mit einem kleinen Team; heute ist das Unternehmen in der Medizintechnik etabliert. Die Pinzetten kommen in der Chirurgie, Zahntechnik, Optik und Elektronik zum Einsatz und verbinden handwerkliche Fertigung mit aktueller Technologie. Die Lage in Konstanz bringt zudem Nähe zur Schweizer Feinmechanik mit sich, was den Austausch von Ideen und Technologien erleichtert.

Leistungen und Produkte

Steiner-Pinzetten entwickelt und produziert präzise Pinzetten und feinmechanische Greifwerkzeuge für medizinische und industrielle Anwendungen. Das Sortiment umfasst chirurgische Pinzetten, Augenpinzetten sowie anatomische und chirurgische Spezialausführungen, die sich an die Anforderungen der jeweiligen Fachbereiche anpassen lassen. Dazu zählen unter anderem mikrochirurgische Pinzetten für die minimalinvasive Chirurgie sowie spezielle Modelle für die rekonstruktive Chirurgie mit Fokus auf Präzision und Ergonomie. Die Fertigung erfolgt mit aktuellen Maschinen und Verfahren. Zudem bietet die Steiner-Pinzetten GmbH individuelle Anpassungen für Kunden mit spezifischen Anforderungen an die Instrumente. Zu den Kunden gehören Kliniken, der medizinische Fachhandel und die Zahntechnik.

Standort Konstanz / Baden-Württemberg

Konstanz am Bodensee liegt im südwestlichsten Zipfel Baden-Württembergs an der Grenze zur Schweiz (Kreuzlingen). Die Stadt hat eine lange Geschichte und ist für ihre Bildungseinrichtungen bekannt, die zur Forschung und Entwicklung in der Medizintechnik beitragen. Die Universität Konstanz und die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) prägen die Stadt als Wissensstandort. Durch die grenznahe Lage zur Schweizer Feinmechanikindustrie entstehen Cluster-Synergien, von denen Unternehmen wie die Steiner-Pinzetten GmbH durch den Wissensaustausch mit benachbarten Branchen profitieren.

Die Steiner-Pinzetten GmbH trägt nicht nur wirtschaftlich zur Region bei, sondern schafft auch qualifizierte Arbeitsplätze und unterstützt lokale Ausbildungsinitiativen. Über Praktikumsplätze und Kooperationen mit Bildungseinrichtungen fördert das Unternehmen Nachwuchskräfte im Bereich der Medizintechnik. So sammeln junge Fachkräfte praktische Erfahrung, und der Sektor in der Region entwickelt sich weiter. Darüber hinaus ist die Steiner-Pinzetten GmbH auf internationalen Märkten aktiv und zeigt ihre Produkte auf Messen in Europa und darüber hinaus, was zugleich die Region Konstanz in der Fachöffentlichkeit bekannter macht.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Steiner-Pinzetten GmbH

Was macht Steiner-Pinzetten GmbH?

Steiner-Pinzetten GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Konstanz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Steiner-Pinzetten GmbH ansässig?

Steiner-Pinzetten GmbH hat seinen Sitz in Konstanz. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Steiner-Pinzetten GmbH tätig?

Steiner-Pinzetten GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik