Stäubli Electrical Connectors AG Adresse & Kontakt
Stäubli Electrical Connectors AG
Die Stäubli Electrical Connectors AG aus Lörrach in Baden-Württemberg stellt elektrische Steckverbinder für die Medizintechnik, Industrie und Energieversorgung her. Das Unternehmen gehört zur internationalen Stäubli-Gruppe. Stäubli Electrical Connectors entwickelt Verbindungslösungen für anspruchsvolle Umgebungen und legt dabei Wert auf hohe Sicherheitsstandards. Die Verbindungstechnik des Unternehmens reicht über 200 Jahre zurück; entsprechend liegt ein Schwerpunkt auf der Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen.
Leistungen und Produkte
Stäubli Electrical Connectors produziert Sicherheitssteckverbinder für verschiedene Anwendungen in der Medizintechnik. Dazu gehören:
- Patientenmonitore
- Defibrillationssysteme
- Elektrochirurgiegeräte
- Bildgebungssysteme
Die Produkte erfüllen die internationale Norm IEC 60601, die Vorgaben für medizinische elektrische Geräte definiert. Ein Merkmal der Stäubli-Produkte ist das farbkodierte System, das das Risiko von Vertauschungsfehlern verringert. Damit lässt sich die Patientensicherheit sowie der Ablauf im medizinischen Alltag unterstützen.
Die elektrischen Steckverbinder unterliegen Qualitätskontrollen und sind auch für den Einsatz in rauen Industrieumgebungen ausgelegt, was die Bandbreite der Produktlinie zeigt. Stäubli arbeitet an der Weiterentwicklung der Produkte und richtet sie an den Anforderungen der Medizintechnik-Industrie aus.
Regulatorische Einordnung und Zertifizierungen
Die Stäubli Electrical Connectors AG richtet sich nach den regulatorischen Anforderungen des internationalen Medizintechnikmarktes. Die Produkte sind nach IEC 60601 zertifiziert und entsprechen den Richtlinien der Europäischen Union für medizinische Geräte (MDR). Diese Zertifizierungen belegen die Qualität und Sicherheit der Produkte.
Die laufende Überwachung und regelmäßige Prüfung der Herstellung sowie des Qualitätsmanagementsystems sollen sicherstellen, dass die Produkte den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Hinzu kommen Investitionen in Forschung und Entwicklung.
Standort Lörrach / Baden-Württemberg
Lörrach liegt im Dreiländereck Deutschland-Schweiz-Frankreich und ist Teil der trinationalen Agglomeration Basel. Die Nähe zur Schweiz, einem wichtigen Standort für Medizintechnik, ermöglicht Kooperationen mit Unternehmen und Forschungsinstituten. In der Region haben Unternehmen wie Roche, Novartis und Synthes ihren Sitz, woraus sich Anknüpfungspunkte ergeben.
Die Stadt Lörrach bietet einen Standort für Fachkräfte aus der Medizintechnik. Stäubli greift auf das regionale Arbeitskräfteangebot zurück und setzt auf die Förderung von Mitarbeitenden im Rahmen der eigenen Unternehmensentwicklung.
Darüber hinaus engagiert sich Stäubli in der Region und unterstützt Bildungs- und Forschungsinitiativen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu sichern.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Lohnhersteller
```Häufige Fragen zu Stäubli Electrical Connectors AG
Was macht Stäubli Electrical Connectors AG?
Stäubli Electrical Connectors AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Lörrach. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Stäubli Electrical Connectors AG ansässig?
Stäubli Electrical Connectors AG hat seinen Sitz in Lörrach. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Stäubli Electrical Connectors AG tätig?
Stäubli Electrical Connectors AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.