Preter CNC Dreh- und Frästechnik GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Preter CNC Dreh- und Frästechnik GmbH & Co. KG
Die Preter CNC Dreh- und Frästechnik GmbH & Co. KG fertigt Präzisionsteile für Medizintechnik und Feinmechanik und hat ihren Sitz in Konstanz, Baden-Württemberg. Das 1991 gegründete Unternehmen stellt CNC-gefertigte Dreh- und Frästeile her, die häufig in sensiblen Anwendungen der Medizintechnik eingesetzt werden. Konstanz am Bodensee liegt in einer Region mit ausgeprägter Medizintechnik- und Life-Sciences-Tradition, was den Austausch innerhalb der Branche erleichtert.
Leistungen und Produkte
Preter CNC fertigt Präzisionsteile aus Werkstoffen wie Edelstahl, Titan, Aluminium und Kunststoffen. Diese kommen in verschiedenen Bereichen der Medizintechnik zum Einsatz, darunter:
- Chirurgische Instrumente: Präzisionswerkzeuge für minimal-invasive Eingriffe.
- Implantate: Biokompatible Komponenten für orthopädische und dentale Anwendungen.
- Medizinische Geräte: Teile für Geräte wie Infusionspumpen und Diagnosetools.
Die CNC-Bearbeitung erfolgt unter Einhaltung der Qualitätsnorm ISO 13485, die die Kontrolle der Herstellungsprozesse und der Produktqualität in regulierten Medizintechnikbereichen regelt. So beliefert das Unternehmen Medizintechnikhersteller. Preter CNC fertigt Kleinserien bis hin zu mittleren Stückzahlen und richtet die Produktion auf hohe Fertigungsgenauigkeit und termingerechte Lieferung aus.
Regulatorische Einordnung
Die Medizintechnik unterliegt strengen regulatorischen Anforderungen, die die Einhaltung der notwendigen Sicherheits- und Leistungsstandards sicherstellen sollen. Preter CNC ist entsprechend zertifiziert und arbeitet nach ISO 13485 sowie der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR). Produkte werden vor der Auslieferung getestet und dokumentiert. Das Unternehmen schult seine Mitarbeiter zu regulatorischen Änderungen und überträgt diese in die Produktionsprozesse.
Standort Konstanz / Baden-Württemberg
Der Standort Konstanz in Baden-Württemberg bietet die Infrastruktur für die Produktion und eine Anbindung an den Medizintechnik-Cluster in der Schweiz. In der Bodenseeregion sind zahlreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Schwerpunkt auf Technologien im Gesundheitswesen angesiedelt. Die Nähe zu Hochschulen, Forschungseinrichtungen und High-Tech-Unternehmen unterstützt den Wissenstransfer. Als Zulieferer ist Preter CNC in dieses Netzwerk eingebunden und kann auf Anforderungen seiner Kunden zeitnah reagieren.
Besonderheiten und Fertigung
Ein Merkmal von Preter CNC ist die hochautomatisierte Fertigung mit einem entsprechenden Maschinenpark, der eine flexible Produktion und kürzere Durchlaufzeiten erlaubt. Das Unternehmen investiert zudem in Forschung und Entwicklung, um Lösungen für die Anforderungen der Medizintechnik zu erarbeiten. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit Medizinprodukteherstellern, um Konzepte auf die jeweiligen Projektanforderungen abzustimmen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Konstanz | Lohnhersteller Übersicht
```Häufige Fragen zu Preter CNC Dreh- und Frästechnik GmbH & Co. KG
Was macht Preter CNC Dreh- und Frästechnik GmbH & Co. KG?
Preter CNC Dreh- und Frästechnik GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Konstanz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Preter CNC Dreh- und Frästechnik GmbH & Co. KG ansässig?
Preter CNC Dreh- und Frästechnik GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Konstanz. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Preter CNC Dreh- und Frästechnik GmbH & Co. KG tätig?
Preter CNC Dreh- und Frästechnik GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.