Sunrise Medical GmbH

Medizintechnik · Rhein-Neckar-Kreis

Sunrise Medical GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Sunrise Medical GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Kahlbachring 2-4
69254 Rhein-Neckar-Kreis

```html

Sunrise Medical GmbH im Überblick

Die Sunrise Medical GmbH im Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg, ist die deutsche Niederlassung des weltweit führenden Rollstuhlherstellers Sunrise Medical. Mit über 30 Jahren Erfahrung in der Branche hat sich das Unternehmen einen ausgezeichneten Ruf für Innovation und Qualität erarbeitet. Sunrise Medical ist bekannt für seine renommierten Marken Quickie, Zippie, Breezy und Sterling, die sich durch ergonomisches Design, hohe Funktionalität und anpassbare Lösungen auszeichnen. Das Unternehmen beliefert Rollstuhlnutzer, Sanitätshäuser und Kliniken weltweit und legt großen Wert auf die Bedürfnisse seiner Kunden. Neben der Herstellung ist Sunrise Medical auch im Bereich der Forschung und Entwicklung tätig, um den gesundheitlichen und individuellen Anforderungen seiner Anwender gerecht zu werden.

Leistungen und Produkte

Sunrise Medical entwickelt und fertigt eine breite Palette von Produkten, darunter manuelle und elektrische Rollstühle, Elektromobile sowie Rehabilitationshilfen. Unter den Marken Quickie werden Hochleistungsrollstühle angeboten, die für Sportler und aktive Nutzer konzipiert sind. Die Zippie-Linie richtet sich speziell an Kinder, mit maßgeschneiderten Lösungen, die deren Bedürfnisse optimal unterstützen. Breezy bietet Standardrollstühle, die sich durch eine hohe Funktionalität zu einem wettbewerbsfähigen Preis auszeichnen. Sterling-Fahrzeuge sind bekannt für ihre Zuverlässigkeit und Robustheit, besonders im Außeneinsatz.

  • Manuelle Rollstühle: Anpassbare Optionen für verschiedene Körpergrößen und -formen.
  • Elektrische Rollstühle: Technologisch fortgeschrittene Modelle mit intelligenten Steuerungssystemen.
  • Elektromobile: Flexible und sichere Mobilitätslösungen für den Innen- und Außenbereich.
  • Rehabilitationshilfen: Produkte zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen.
  • Versorgungsberatung und Reparaturservice: Fachkundige Unterstützung, die auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt ist.

Eine Besonderheit von Sunrise Medical ist das Engagement für Nachhaltigkeit. Das Unternehmen hat Initiativen zur Reduzierung von Abfall und Energieverbrauch in der Produktionsstätte implementiert, um umweltfreundliche Produkte zu fördern. Darüber hinaus trägt Sunrise Medical aktiv zur Entwicklung gesetzlicher Vorschriften und Normen im Bereich Medizintechnik bei, um die höchste Sicherheit und Qualität im gesamten Produktionsprozess zu gewährleisten.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von Sunrise Medical unterliegen den strengen Richtlinien der Europäischen Union für Medizinprodukte (MDR). Jedes einzelne Produkt durchläuft umfangreiche Prüfungen und Zertifizierungsprozesse, um sicherzustellen, dass es den europäischen Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen entspricht. Diese strengen Anwendungen gewährleisten, dass alle Artikel sicher und effektiv für den Endverbraucher sind. Die kontinuierliche Einhaltung der regulatorischen Vorgaben ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie und wird durch regelmäßige Schulungen und Audits sichergestellt.

Standort Rhein-Neckar-Kreis / Baden-Württemberg

Sunrise Medical hat seinen Hauptsitz in Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis, einem bedeutenden Wissenschafts- und Medizinstandort in Deutschland mit dem renommierten Universitätsklinikum Heidelberg. Diese Lage ermöglicht nicht nur Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften der Medizintechnik, sondern auch zu fortschrittlichen Forschungseinrichtungen und medizinischen Innovationszentren. Die Metropolregion Rhein-Neckar bietet exzellente Verkehrsanbindungen über die Autobahnen A5 und A6 sowie einen wichtigen ICE-Bahnhof in Mannheim, was die internationale Erreichbarkeit des Unternehmens verbessert. Hier wird die globale Rollstuhlproduktion gesteuert, und es finden regelmäßige Schulungen und Meetings für Partner und Kooperationsunternehmen statt.

Die regionale Bedeutung von Sunrise Medical wird durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen medizinischen Fachgesellschaften, Ärzten und Therapeuten unterstrichen, die das Feedback und die Bedürfnisse der Anwender in die Produktentwicklungsprozesse einfließen lassen. Diese Synergie aus örtlicher Expertise und globalen Netzwerken macht Sunrise Medical zu einem Vorreiter in der Modifikation und Verbesserung von Hilfsmitteln für Menschen mit Bewegungseinschränkungen.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

```

Häufige Fragen zu Sunrise Medical GmbH

Was macht Sunrise Medical GmbH?

Sunrise Medical GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rhein-Neckar-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Sunrise Medical GmbH ansässig?

Sunrise Medical GmbH hat seinen Sitz in Rhein-Neckar-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Sunrise Medical GmbH tätig?

Sunrise Medical GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Sunrise Medical GmbH in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik