Tietze Medical GmbH

Medizintechnik · Erlangen-Höchstadt

Tietze Medical GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Erlangen-Höchstadt, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Tietze Medical GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Industriestrasse 16a
91325 Erlangen-Höchstadt

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Tietze Medical GmbH

Die Tietze Medical GmbH vertreibt Medizinprodukte für die Dental- und HNO-Medizin. Der Firmensitz liegt im Landkreis Erlangen-Höchstadt in Bayern, einer Region mit hoher Dichte an Medizintechnikunternehmen. Das Sortiment richtet sich an Zahnarztpraxen und HNO-Fachärzte.

Leistungen und Produkte

Das Angebot von Tietze Medical umfasst Produkte und Dienstleistungen für die medizinische Versorgung. Im Bereich der Zahnmedizin vertreibt das Unternehmen:

  • Behandlungseinheiten: Ergonomisch gestaltete Einheiten mit Funktionen für die Patientenversorgung.
  • Absaugsysteme: Systeme zur Entfernung von Flüssigkeiten und Feststoffen während zahnärztlicher Eingriffe.
  • Ultraschallgeräte: Geräte für Diagnostik und Behandlung.
  • Verbrauchsmaterialien: Materialien für den täglichen Einsatz in Zahnarztpraxen.

Im HNO-Bereich umfasst das Produktportfolio:

  • Endoskopiesysteme: Systeme zur visuellen Untersuchung der Atemwege sowie von Ohr, Nase und Rachen.
  • Audiometrieequipment: Messgeräte zur Durchführung von Hörtests und Leistungsanalysen.
  • OP-Instrumente: Spezialisierte Instrumente für operative Eingriffe in der HNO-Heilkunde.

Die Produkte von Tietze Medical sind nach den Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR) und ISO 13485 zertifiziert.

Standort Erlangen-Höchstadt / Bayern

Der Sitz von Tietze Medical im Landkreis Erlangen-Höchstadt liegt in der Metropolregion Nürnberg. Die Nähe zur Stadt Erlangen mit Unternehmen wie Siemens Healthineers ermöglicht Austausch und Kooperationen im Bereich der Medizintechnik.

Das Universitätsklinikum Erlangen ist mit seinen Fachabteilungen ein Referenzpartner in der regionalen Medizintechniklandschaft und bietet Tietze Medical Anknüpfungspunkte zur klinischen Forschung und Entwicklung. Der Kontakt zu akademischen Institutionen und Kliniken kann zur Anpassung der Produkte an medizinische Anforderungen beitragen.

Messen und Workshops in der Region bieten Tietze Medical die Gelegenheit zur Vernetzung mit anderen Unternehmen und Fachleuten der Branche. So bleibt das Unternehmen über aktuelle Trends und Entwicklungen informiert.

Durch die Verbindung von lokaler Expertise und internationaler Zusammenarbeit ist Tietze Medical als Anbieter von Produkten und Lösungen für die Zahn- und HNO-Medizin tätig.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu Tietze Medical GmbH

Was macht Tietze Medical GmbH?

Tietze Medical GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Erlangen-Höchstadt. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Tietze Medical GmbH ansässig?

Tietze Medical GmbH hat seinen Sitz in Erlangen-Höchstadt. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Tietze Medical GmbH tätig?

Tietze Medical GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik