Schick Medical GmbH Adresse & Kontakt
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Schick Medical GmbH im Überblick
Die Schick Medical GmbH aus Rottweil in Baden-Württemberg ist ein Medizintechnikunternehmen, das sich auf digitale Dental-Röntgensysteme spezialisiert hat. Unter der etablierten Marke Schick Technologies, die Teil der Sirona/Dentsply-Gruppe ist, entwickelt und vertreibt das Unternehmen innovative Lösungen für Zahnarztpraxen. Mit einem klaren Fokus auf modernste Technologien trägt Schick Medical zur Optimierung der Patientenversorgung und zur Verbesserung der Diagnosesicherheit bei.
Leistungen und Produkte
Schick Medical bietet ein umfassendes Portfolio an Produkten im Bereich der digitalen Radiologie. Zu ihren Kernangeboten gehören:
- Digitale Intraoralröntgen-Sensoren: Diese Sensoren ermöglichen eine präzise und sofortige Bildaufnahme im Mundraum des Patienten. Sie sind benutzerfreundlich und sorgen für eine signifikante Reduktion der Strahlenexposition.
- Phosphorplatten-Systeme: Diese Systeme kombinieren die Flexibilität eines traditionellen Films mit den Vorteilen der digitalen Technologie und bieten eine kosteneffiziente Lösung für Zahnärzte.
- Panoramaröntgenographische Anlagen: Diese hochmodernen Anlagen erlauben eine umfassende Bildgebung des gesamten Kiefers und unterstützen eine präzisere Diagnosestellung.
Ein besonderes Merkmal der Produkte von Schick Medical ist die Integration von Benutzerfreundlichkeit und schneller Bildverfügbarkeit, die den Workflow in Zahnarztpraxen erheblich verbessert. Zudem legen sie großen Wert auf die Einhaltung aller relevanten regulatorischen Standards, um höchste Sicherheits- und Qualitätsstandards zu gewährleisten.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von Schick Medical sind gemäß den Richtlinien der Europäischen Union für Medizinprodukte (MDR) klassifiziert. Dies bedeutet, dass sie strengen Prüfverfahren und Zulassungen unterzogen werden, um die Sicherheit und Wirksamkeit der Geräte zu garantieren. Außerdem erfüllt das Unternehmen die Vorgaben der International Organization for Standardization (ISO), insbesondere ISO 13485, die spezifische Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme für Medizinprodukte formuliert. Diese Standards sind entscheidend, um das Vertrauen der Anwender in die Technologie zu stärken und die Patientensicherheit zu gewährleisten.
Standort Rottweil / Baden-Württemberg
Rottweil ist nicht nur geografisch günstig gelegen, sondern bildet auch ein Zentrum für Medizintechnik im Deutschland. Die Stadt im Schwarzwald-Baar-Kreis hat sich als wichtige Drehscheibe für innovative Medizintechnologie etabliert. Diese Region besitzt eine hohe Dichte an Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich der Medizintechnik, was einen regen Austausch und zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten fördert. Schick Medical profitiert von dieser starken Branchenvernetzung, der lokalen Expertise und dem Zugang zu hochqualifiziertem Personal.
Besonders hervorzuheben ist, dass Rottweil eine lange Tradition in der Medizintechnik hat, die bis in die Anfangsjahre des 20. Jahrhunderts zurückreicht. Diese historische Basis ermöglicht es Unternehmen wie Schick Medical, nicht nur von innovativen Entwicklungen zu lernen, sondern auch von bewährten Verfahren und Technologien zu profitieren.
Regionale Bedeutung und Besonderheiten
Schick Medical hat sich durch seine kontinuierliche Forschung und Entwicklung einen Namen gemacht und spielt eine bedeutende Rolle im regionalen Medizintechnik-Sektor. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen aktiv in der Ausbildung von Fachkräften und kooperiert mit Bildungseinrichtungen, um den Fachkräftenachwuchs zu sichern. Dies ist besonders wichtig, um den anhaltenden Bedarf an hochqualifizierten Arbeitskräften in der Medizintechnik abzudecken.
Ein weiteres bedeutendes Merkmal von Schick Medical ist ihre Innovationskraft. Mit einer eigenen Entwicklungsabteilung ist das Unternehmen in der Lage, kontinuierlich neue Technologien und Produkte zu erarbeiten, die den sich wandelnden Anforderungen des Marktes gerecht werden. Dazu zählt unter anderem die Integration von Künstlicher Intelligenz zur Verbesserung der Bildverarbeitung und Diagnostik.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen
Häufige Fragen zu Schick Medical GmbH
Was macht Schick Medical GmbH?
Schick Medical GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rottweil. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Schick Medical GmbH ansässig?
Schick Medical GmbH hat seinen Sitz in Rottweil. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Schick Medical GmbH tätig?
Schick Medical GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.