TriLas Medical GmbH

Medizintechnik · Erlangen-Höchstadt

TriLas Medical GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Erlangen-Höchstadt, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

TriLas Medical GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Lucas-Cranach-Strasse 33
91315 Erlangen-Höchstadt

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TriLas Medical GmbH

Die TriLas Medical GmbH im Landkreis Erlangen-Höchstadt in Bayern entwickelt und vertreibt Lasersysteme für die minimalinvasive Medizin. Der Schwerpunkt liegt auf Behandlungsgeräten für die Urologie und Proktologie; der Standort liegt nahe Siemens Healthineers und dem Universitätsklinikum Erlangen. Das 2010 gegründete Unternehmen beschäftigt ein Team von Fachleuten, das in Entwicklung, Fertigung und Vermarktung der Produkte tätig ist.

Leistungen und Produkte

TriLas Medical bietet Lasertechnologie für die Behandlung von Hämorrhoiden (Laser-Hämorrhoidektomie), Analfisteln und urologischen Erkrankungen. Die Laserverfahren ermöglichen ambulante Eingriffe mit kürzeren Heilungszeiten als konventionelle Operationen. Zu den Hauptprodukten gehört das TriLas®-Lasergerät, das für die minimalinvasive Chirurgie entwickelt wurde und mit verschiedenen Wellenlängen für unterschiedliche Gewebearten arbeitet.

  • Laser-Hämorrhoidektomie: Minimale Schmerzen und schnelle Genesung für Patienten mit Hämorrhoiden.
  • Analfistel-Behandlung: Therapie mittels Laser, die die Wundheilung beschleunigt.
  • Urologische Anwendungen: Lasersysteme zur Behandlung von Nierensteinen und anderen urologischen Erkrankungen.

Daneben arbeitet die TriLas Medical GmbH in der Forschung mit Fachärzten und Kliniken zusammen, um die Produkte weiterzuentwickeln. Die Verbesserung bestehender Verfahren und die Einführung neuer Technologien stehen dabei im Mittelpunkt.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von TriLas Medical erfüllen die Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR) der Europäischen Union. Über Qualitätsmanagement-Systeme und regelmäßige Zertifizierungen werden Sicherheit und Qualität der Produkte sichergestellt. Die Registrierungen der Geräte bei den zuständigen Behörden belegen die Compliance. Die Zusammenarbeit mit benannten Stellen hält die Produkte auf dem aktuellen Stand der Technik.

Standort Erlangen-Höchstadt / Bayern

Der Großraum Erlangen ist als Sitz von Siemens Healthineers eines der wichtigsten Medizintechnik-Zentren Europas. Das Universitätsklinikum Erlangen und die Friedrich-Alexander-Universität bilden ein Netzwerk aus Forschung, Klinik und Industrie, das Medizintechnik-Startups und Spezialisten anzieht. TriLas Medical hat in diesem Umfeld Zugang zu Einrichtungen und Forschungsergebnissen, was sowohl die Produktentwicklung als auch Partnerschaften unterstützt.

Die regionale Bedeutung von TriLas Medical reicht über Produktion und Entwicklung hinaus: Das Unternehmen bietet Arbeitsplätze und trägt zur Wirtschaft des Landkreises Erlangen-Höchstadt bei. Zudem kooperiert TriLas mit Bildungseinrichtungen in der Ausbildung von Fachkräften für die Medizintechnik.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu TriLas Medical GmbH

Was macht TriLas Medical GmbH?

TriLas Medical GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Erlangen-Höchstadt. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist TriLas Medical GmbH ansässig?

TriLas Medical GmbH hat seinen Sitz in Erlangen-Höchstadt. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist TriLas Medical GmbH tätig?

TriLas Medical GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik