ThiesMediCenter GmbH

Medizintechnik · Steinburg

ThiesMediCenter GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Steinburg, Schleswig-Holstein. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

ThiesMediCenter GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Gasstrasse 44-46
25524 Steinburg

Über die ThiesMediCenter GmbH

Die ThiesMediCenter GmbH wurde 2005 gegründet und vertreibt Medizinprodukte in Norddeutschland. Der Hauptsitz liegt im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein; daneben betreibt das Unternehmen mehrere Sanitätshäuser und Reha-Fachgeschäfte in der Region. Der Schwerpunkt liegt auf der individuellen Betreuung von Kunden und Patienten. Zu den Abnehmern zählen Krankenkassen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Das Unternehmen arbeitet bei der Produktauswahl mit medizinischen Fachkräften zusammen.

Leistungen und Produkte

ThiesMediCenter führt Produkte für Patienten mit besonderen medizinischen Anforderungen. Zu den Hauptprodukten gehören:

  • Orthesen: Diese werden individuell an Patienten angepasst, um Mobilitätseinschränkungen zu minimieren und die Rehabilitation zu fördern.
  • Prothesen: Das Unternehmen stellt funktionale Prothesen her, die den Patienten helfen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
  • Bandagen: Diese Produkte unterstützen bei Verletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates und sollen Schmerzen lindern.
  • Einlagen: Die maßgefertigten Einlagen unterstützen die Fußgesundheit und die Mobilität.
  • Kompressionsversorgung: Dazu zählt das Anmessen von Kompressionsstrümpfen, die zur Behandlung venöser Erkrankungen eingesetzt werden.
  • Brustprothesen: Für Patientinnen, die nach einer Brustoperation Unterstützung benötigen, bietet das Unternehmen Brustprothesen und passende BHs an.

Die Produkte werden an die individuellen Bedürfnisse der Patienten angepasst. Dazu zählt die Heimversorgung für immobile Patienten, etwa für ältere Menschen und Personen mit akuten gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Behandlungsschwerpunkte sind die Lymphologie und die Wundversorgung; geschulte Mitarbeiter übernehmen diese Versorgung und entlasten so Patienten und Angehörige.

Standort Steinburg / Schleswig-Holstein

Der Kreis Steinburg, in dem die ThiesMediCenter GmbH ansässig ist, liegt an der Westküste Schleswig-Holsteins. Itzehoe ist das städtische Zentrum, ansonsten ist die Region ländlich geprägt. Das Klinikum Itzehoe übernimmt eine zentrale Rolle in der regionalen Gesundheitsversorgung und arbeitet mit örtlichen Anbietern wie ThiesMediCenter zusammen. Die Sanitätshäuser des Unternehmens tragen damit zur wohnortnahen Versorgung älterer und mobilitätseingeschränkter Menschen bei, die auf persönliche Unterstützung angewiesen sind.

Das Angebot von ThiesMediCenter beschränkt sich nicht auf die Bereitstellung von Hilfsmitteln. Das Unternehmen beteiligt sich an Initiativen zur Aufklärung über Gesundheitsthemen. So informiert es regelmäßig in Schulen und Seniorenheimen über die Nutzung von Hilfsmitteln und über Präventionsmöglichkeiten. Diese Angebote erhöhen das Bewusstsein für medizinische Themen in der Region.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pflegeheime

Häufige Fragen zu ThiesMediCenter GmbH

Was macht ThiesMediCenter GmbH?

ThiesMediCenter GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Steinburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist ThiesMediCenter GmbH ansässig?

ThiesMediCenter GmbH hat seinen Sitz in Steinburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist ThiesMediCenter GmbH tätig?

ThiesMediCenter GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?

Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie ThiesMediCenter GmbH müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.

Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.

Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?

Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik