Unternehmensprofil
1981
Gegründet
250+
Mitarbeiter
Völker GmbH im Überblick
Völker GmbH ist ein renommiertes deutsches Medizintechnikunternehmen mit Hauptsitz in Witten, jedoch offiziell in Vechta, Niedersachsen, eingetragen. Das Unternehmen wurde 1981 von innovativen Unternehmern in der Branche gegründet und hat sich seitdem als einer der führenden Anbieter von Pflegebetten in Deutschland und Europa etabliert. Zu Beginn konzentrierte sich Völker auf die Entwicklung von Produkten für den stationären Pflegebereich, doch mit der Zeit erweiterte das Unternehmen sein Portfolio, um den wachsenden Anforderungen in der Rehabilitation und häuslichen Pflege gerecht zu werden. Aktuell beschäftigt Völker ca. 250 Mitarbeitende, die sich in verschiedenen Bereichen wie Produktentwicklung, Produktion, Vertrieb und Kundenservice engagieren. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte an Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Rehabilitationskliniken und für den ambulanten Pflegebereich, sowohl national als auch international. Seit 2015 gehört Völker zur Linet-Gruppe, die als Marktführer für Krankenhausbetten in Europa gilt und Zugang zu einem breiten technologischen Know-how bietet.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Völker hat sich auf Pflegebetten spezialisiert, die innovative Sicherheits- und Komfortfunktionen für pflegebedürftige Menschen bieten. Das Kernsortiment umfasst verschiedene Typen von Pflegebetten, die sowohl für die stationäre als auch die ambulante Pflege geeignet sind. Insbesondere die Demenz-Pflegebetten sind für ihre speziell abgestimmten Eigenschaften bekannt: Sie verfügen über integrierte Sicherheitsgitter und eine Niedrigsteigung-Funktion, die das Aufstehen und Herabsteigen für die Patienten erleichtert und gleichzeitig die Sturzgefahr minimiert. Neben diesen spezialisierten Betten bietet Völker auch Rehabilitationsbetten, die auf die Bedürfnisse von Patienten in der Genesung zugeschnitten sind, sowie Intensivpflegebetten für die anspruchsvollsten Pflegebedarfe. In Kombination mit diesen Betten vertreibt das Unternehmen auch verschiedene Matratzen-Systeme, Bettschutzprodukte und Pflegehilfsmittel, um die ganzheitliche Versorgung im Pflegebereich zu unterstützen. Ein neuer Schwerpunkt liegt im Bereich Digitalisierung: Völker bietet Connectivity-Lösungen an, die es ermöglichen, die Betten nahtlos in Klinikinformationssysteme zu integrieren und dadurch die Pflegeprozesse zu optimieren. Diese Entwicklung ist besonders relevant in einem zunehmend digitalisierten Gesundheitswesen, wo Effizienz und Datenaustausch von größter Bedeutung sind.
Regulierung & Marktposition
Alle Pflegebetten von Völker unterliegen den strengen Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR), die sicherstellt, dass alle Produkte den höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards entsprechen. Zudem sind die Produkte im deutschen Hilfsmittelverzeichnis der GKV gelistet, was die Erstattung durch gesetzliche Krankenkassen ermöglicht und somit den Zugang für Pflegeeinrichtungen und Patienten erleichtert. Völker ist ein aktives Mitglied im Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) und engagiert sich für die Interessen der Branche. Durch die konstante Ausrichtung auf Qualität und Innovation hat sich das Unternehmen in Deutschland und Österreich als einer der bekanntesten Hersteller von Pflegebetten etabliert. Diese Marktposition verdankt Völker auch der engen Zusammenarbeit mit Pflegekräften und -einrichtungen, die wertvolle Rückmeldungen zu den Bedürfnissen und Anforderungen in der praktischen Anwendung der Produkte liefern.
Die Bedeutung von Völker für die Region Niedersachsen darf nicht unterschätzt werden. Das Unternehmen schafft nicht nur Arbeitsplätze, sondern spielt auch eine zentrale Rolle in der lokalen Wirtschaft durch die innovative Gestaltung von Pflegeprodukten. Völker engagiert sich zudem in lokalen sozialen Projekten und fördert somit die Werte von Verantwortung und Durchhaltevermögen innerhalb der Gemeinschaft. Darüber hinaus treibt Völker die Entwicklung von zukunftsorientierten Lösungen in der Medizintechnik voran und bleibt damit ein wichtiger Partner für die Gesundheitsversorgung in der Region.
Weitere Informationen: Medizintechnik in Niedersachsen oder alle Medizintechnik-Unternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Völker GmbH
Was macht Völker GmbH?
Einleitung Die Völker GmbH ist ein renommiertes deutsches Unternehmen, das sich auf die Herstellung und den Verkauf von hochwertigen Möbeln spezialisiert hat. Mit einer jahrzehnte
Wo befindet sich Völker GmbH?
Völker GmbH hat seinen Sitz in Vechta (Niedersachsen). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.
In welchem Bereich ist Völker GmbH tätig?
Völker GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.
Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?
Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie Völker GmbH müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.
Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?
Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.
Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?
Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.
Medizintechnik in Deutschland
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.