Vitalograph GmbH Adresse & Kontakt
Vitalograph GmbH
Die Vitalograph GmbH in Hamburg ist die deutsche Niederlassung des irischen Unternehmens Vitalograph Ltd., das 1963 gegründet wurde. Der Schwerpunkt liegt auf Medizintechnik für die Spirometrie, einem zentralen Verfahren der Pneumologie. Die Geräte von Vitalograph werden in zahlreichen Ländern im medizinischen Bereich eingesetzt.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio von Vitalograph umfasst verschiedene Lösungen für die Lungenfunktionsmessung. Dazu zählen mehrere Modelle von Spirometern für den stationären und mobilen Einsatz, die für die Bedienung durch Mediziner und die Nutzung durch Patienten ausgelegt sind. Die Peak-Flow-Meter von Vitalograph liefern Informationen zur Überwachung von Atemwegserkrankungen.
Zu den Produkten gehört eine integrierte Software, die die Auswertung von Lungenfunktionsdaten und die Qualitätskontrolle der Messungen übernimmt und so Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand der Patienten unterstützt. Daneben bietet Vitalograph Schulungen für medizinisches Personal an, damit die Geräte korrekt eingesetzt werden. Damit richtet sich das Unternehmen an Gesundheitseinrichtungen, die Messtechnik und begleitende Schulung kombinieren.
Standort Hamburg
Der Standort Hamburg bringt für die Vitalograph GmbH praktische Vorteile mit sich. Als zweitgrößte Stadt Deutschlands ist Hamburg ein Wirtschaftszentrum mit zahlreichen Einrichtungen im Gesundheitssektor. In der Nähe liegen Institutionen wie das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und die Asklepios-Gruppe, die Nachfrage nach Diagnostiklösungen erzeugen. Das Marktumfeld unterstützt die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen für Pneumologen, Hausärzte und Kliniken.
Hinzu kommt die Anbindung an internationale Logistik über den Hamburger Hafen und den Flughafen. Diese Infrastruktur ist für die termingerechte Lieferung von Produkten an Kunden in Deutschland und darüber hinaus relevant.
Regulatorische Einordnung
Die Vitalograph GmbH unterliegt den Vorschriften, die für medizintechnische Produkte in Europa gelten. Die Produkte durchlaufen Prüfungen zur Einhaltung der EU-Richtlinien für medizinische Geräte. Dies betrifft die Qualität und Sicherheit der Produkte und ist zugleich ein Argument für Kunden im Gesundheitswesen. Die Einhaltung dieser Standards umfasst die CE-Kennzeichnung.
Bedeutung für die Region
Vitalograph ist in der Region Hamburg sowohl Arbeitgeber als auch Anbieter im Gesundheitssektor. Das Unternehmen schafft Arbeitsplätze in den Bereichen Forschung, Entwicklung, Vertrieb und Schulung. Lokale Kliniken und Praxen arbeiten mit Vitalograph zusammen, was die Verbreitung und Nutzung spirometrischer Geräte in der Region fördert. Über die Weiterentwicklung medizinischer Technologien trägt das Unternehmen zur Patientenversorgung in Deutschland und zur Gesundheitsforschung bei.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Hamburg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Vitalograph GmbH
Was macht Vitalograph GmbH?
Vitalograph GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Hamburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Vitalograph GmbH ansässig?
Vitalograph GmbH hat seinen Sitz in Hamburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Vitalograph GmbH tätig?
Vitalograph GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.