VIVISOL Deutschland GmbH Adresse & Kontakt
VIVISOL Deutschland GmbH im Überblick
Die VIVISOL Deutschland GmbH im Ilm-Kreis, Thüringen, ist die deutsche Niederlassung des italienischen Heimversorgungsspezialisten VIVISOL. VIVISOL ist europaweit tätig und hat sich auf die Versorgung von Patienten mit Sauerstofftherapie, CPAP/BiPAP-Therapie und weiteren Heimtherapien für Atemwegserkrankungen spezialisiert. Mit einem ganzheitlichen Ansatz unterstützt VIVISOL Patienten in ihrem häuslichen Umfeld und stellt sicher, dass die Therapien optimal umgesetzt werden. Das Unternehmen ist Teil eines größeren Netzwerks, welches in mehreren europäischen Ländern aktiv ist und durch den Austausch von Wissen und Best Practices die Patientenversorgung kontinuierlich verbessert.
Leistungen und Produkte
VIVISOL Deutschland versorgt Patienten zu Hause mit einer breiten Palette an medizinischen Geräten. Dazu gehören:
- Medizinische Sauerstoffsysteme: Diese Geräte sind für Patienten bestimmt, die an chronischen Atemwegserkrankungen leiden und regelmäßig Sauerstoff benötigen. VIVISOL bietet sowohl tragbare als auch stationäre Systeme an, die auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt sind.
- CPAP- und BiPAP-Geräte: Diese Geräte sind speziell für die Behandlung von Schlafapnoe konzipiert und tragen dazu bei, den Atemfluss während des Schlafens aufrechtzuerhalten.
- Beatmungsgeräte: Für Patienten mit schweren Atembeschwerden stellt VIVISOL auch hochwertige Beatmungsgeräte bereit, die sowohl im Homecare-Bereich als auch in Krankenhäusern eingesetzt werden können.
- Inhalationssysteme: Diese Systeme unterstützen Patienten bei der medikamentösen Behandlung von Atemwegserkrankungen und ermöglichen eine zielgerichtete Therapie.
Das Unternehmen arbeitet eng mit Pneumologen, Schlafmedizinern und Kliniken zusammen, um sicherzustellen, dass die Produkte den höchsten medizinischen Standards entsprechen. Neben der Bereitstellung von Geräten bietet VIVISOL auch Homecare-Lieferungen, Patientenschulungen und einen technischen Vor-Ort-Service an. Die Schulungen sind darauf ausgelegt, Patienten und ihre Angehörigen mit den Geräten und deren Handhabung vertraut zu machen, was die Therapieerfolge erheblich steigern kann.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von VIVISOL Deutschland unterliegen strengen regulatorischen Vorgaben, die für die Medizintechnik in Deutschland gelten. Die Zulassung und Überwachung der medizinischen Geräte erfolgt gemäß den Richtlinien der Europäischen Union und den gesetzlichen Bestimmungen des Medizinproduktegesetzes (MPG). Dies gewährleistet nicht nur die Sicherheit und Wirksamkeit der Geräte, sondern auch den Schutz der Patienten während der Anwendung. VIVISOL verpflichtet sich zu kontinuierlicher Qualitätskontrolle und -verbesserung, um sicherzustellen, dass alle Produkte den hohen Anforderungen gerecht werden.
Standort Ilm-Kreis / Thüringen
Der Ilm-Kreis liegt in Mittelthüringen und umfasst bedeutende Städte wie Ilmenau und Arnstadt. Die Region ist nicht nur für ihre malerischen Landschaften bekannt, sondern auch für ihre technischen und wissenschaftlichen Leistungen. Die Technische Universität Ilmenau ist ein bedeutendes Ingenieursausbildungszentrum und sichert die enge Verbindung zwischen Wissenschaft und Industrie. Diese Vernetzung ermöglicht es VIVISOL, von innovativen Lösungen und technologischen Fortschritten zu profitieren und gleichzeitig Fachkräfte in der Region zu fördern.
Die perfekte Verkehrsanbindung über die Autobahn A71 ermöglicht es dem Unternehmen, sowohl lokale als auch überregionale medizinische Einrichtungen effizient zu versorgen. Diese logistischen Vorteile spielen eine entscheidende Rolle bei der Bereitstellung zeitnaher Gesundheitsdienstleistungen für die Patienten in der Region Thüringen.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Thüringen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu VIVISOL Deutschland GmbH
Was macht VIVISOL Deutschland GmbH?
VIVISOL Deutschland GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Ilm-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist VIVISOL Deutschland GmbH ansässig?
VIVISOL Deutschland GmbH hat seinen Sitz in Ilm-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist VIVISOL Deutschland GmbH tätig?
VIVISOL Deutschland GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.