Maier + Partner Kunststofftechnik GmbH

Medizintechnik · Esslingen

Maier + Partner Kunststofftechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Esslingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Maier + Partner Kunststofftechnik GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Weidachstrasse 2-6
72658 Esslingen

Maier + Partner Kunststofftechnik GmbH im Überblick

Die Maier + Partner Kunststofftechnik GmbH wurde im Jahr 1994 gegründet und hat sich seitdem zu einem bedeutenden Akteur in der Herstellung von Präzisionskunststoffteilen in den Bereichen Medizintechnik und Industrie entwickelt. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Esslingen am Neckar, einer Stadt, die nicht nur für ihre historische Altstadt bekannt ist, sondern auch in der Metropolregion Stuttgart angesiedelt ist. Diese Region gehört zu den innovativsten und wirtschaftlich stärksten Räumen Deutschlands. Die strategische Lage ermöglicht es Maier + Partner, enge Kooperationen mit anderen Technologieunternehmen und Forschungseinrichtungen einzugehen, was die Entwicklung innovativer Produkte fördert.

Leistungen und Produkte

Maier + Partner Kunststofftechnik GmbH hat sich auf verschiedene spezialisierte Fertigungstechniken konzentriert, darunter Spritzguss, Mehrkomponenten-Spritzguss und eine präzise Montage technischer Kunststoffteile. Die Produktpalette umfasst eine Vielzahl von Komponenten, die in der Medizintechnik Anwendung finden. Dazu gehören unter anderem:

  • Gehäuseteile für Medizingeräte: Diese Bauteile sind entscheidend für die Funktion von medizinischen Geräten, da sie nicht nur Schutz bieten, sondern auch ergonomisches Design mit einer einfachen Handhabung vereinen.
  • Fluidik-Komponenten: Besonders wichtig in der Labortechnik und Diagnostik, sind diese Teile für das präzise Management von Flüssigkeiten in verschiedenen medizinischen Anwendungen verantwortlich.
  • Strukturelle Kunststoffbauteile: Diese Teile tragen zur Stabilität und Langlebigkeit der finalen Produkte bei und sind oft den höchsten Anforderungen an mechanische Festigkeit und thermische Stabilität verpflichtet.

Maier + Partner garantiert, dass alle gefertigten Komponenten den internationalen Standards, insbesondere der ISO 13485, entsprechen. Diese Norm stellt sicher, dass Medizinprodukte und deren Komponenten hinsichtlich Qualität und Sicherheit höchste Anforderungen erfüllen. Für die Fertigung von Medizintechnik-Produkten werden zusätzlich spezielle Sauberraum-Bedingungen eingehalten, um die Produktintegrität zu gewährleisten. Rückverfolgbarkeit der Produktionsprozesse ist ebenfalls ein fester Bestandteil des Qualitätssicherungssystems des Unternehmens.

Standort Esslingen / Baden-Württemberg

Der Standort Esslingen bietet nicht nur Vorteile durch die Nähe zur Automobil- und Maschinenbauindustrie in der Region, sondern auch durch die enge Anbindung an Bildungseinrichtungen wie die Hochschule Esslingen, die in den Bereichen Ingenieurwissenschaften und Medizintechnik stark ist. Das Klinikum Esslingen ist ein weiterer wichtiger Akteur, der einen kontinuierlichen Bedarf an hochwertigen medizinischen Produkten schafft. Die gemeinsamen Forschungsprojekte und Kommunikationsmöglichkeiten zwischen den Unternehmen und den akademischen Institutionen der Region fördern Innovationen und treiben die Entwicklung neuer Technologien voran.

Insgesamt leistet die Maier + Partner Kunststofftechnik GmbH nicht nur einen bedeutenden Beitrag zur regionalen Wirtschaft, sondern hat sich auch als zuverlässiger Partner in der globalen Medizintechnik etabliert. Durch kontinuierliche Investitionen in neue Technologien und die Entwicklung nachhaltiger Produktionsprozesse trägt das Unternehmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Esslingen bei.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Maier + Partner Kunststofftechnik GmbH

Was macht Maier + Partner Kunststofftechnik GmbH?

Maier + Partner Kunststofftechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Esslingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Maier + Partner Kunststofftechnik GmbH ansässig?

Maier + Partner Kunststofftechnik GmbH hat seinen Sitz in Esslingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Maier + Partner Kunststofftechnik GmbH tätig?

Maier + Partner Kunststofftechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik