Maier Werkzeugmaschinen GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Maier Werkzeugmaschinen GmbH & Co. KG
Die Maier Werkzeugmaschinen GmbH & Co. KG mit Sitz in Tuttlingen in Baden-Württemberg fertigt Präzisionswerkzeuge und Bearbeitungsmaschinen. Das Unternehmen beliefert die Medizintechnikbranche im Tuttlinger Cluster mit Zerspanungslösungen für chirurgische Instrumente und Implantate. Maier ist seit über 40 Jahren in der Branche tätig und arbeitet für Unternehmen der Medizintechnik.
Leistungen und Produkte
Das Produktprogramm der Maier Werkzeugmaschinen GmbH & Co. KG umfasst CNC-Bearbeitungszentren, Dreh- und Fräswerkzeuge sowie Präzisionskomponenten für die Fertigung medizintechnischer Bauteile. Die Maschinen sind auf die Anforderungen der Medizinbranche ausgelegt: enge Toleranzen, biokompatible Materialien und reproduzierbare Qualität. Ergänzend entwickelt das Unternehmen Softwarelösungen, die sich in bestehende Produktionslinien integrieren lassen.
Ein Produktbereich umfasst maßgeschneiderte Werkzeuglösungen, die auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten sind. Dazu gehört auch die Entwicklung von Sonderwerkzeugen für komplexe Geometrien, die in der Medizintechnik benötigt werden. Daneben beteiligt sich Maier an Forschungsprojekten zur additiven Fertigung und zur vernetzten Fabrik (Industrie 4.0).
Regulatorische Einordnung
In der Medizintechnikbranche unterliegt die Herstellung von Maschinen und Werkzeugen medizinischen Regularien und Normen, etwa der ISO 13485 für das Qualitätsmanagementsystem. Maier Werkzeugmaschinen GmbH & Co. KG hält diese Normen ein und führt regelmäßige Audits durch. Damit wird sichergestellt, dass die Produkte die Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit erfüllen.
Zusätzlich arbeitet das Unternehmen mit verschiedenen Institutionen zusammen, um die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen. Dazu zählen Zertifizierungen durch unabhängige Prüfinstitute sowie die Teilnahme an Schulungsprogrammen zu gesetzlichen Bestimmungen und Entwicklungen in der Medizintechnik.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen ist ein zentraler Standort der Chirurgieinstrumentenherstellung. Über 400 Unternehmen produzieren hier rund 40 % aller weltweit verwendeten Chirurgieinstrumente. Maier Werkzeugmaschinen ist als Zulieferer in dieses industrielle Umfeld eingebunden. Durch die Lage in der Region profitiert das Unternehmen von einem Netzwerk aus Zulieferern, Forschungsinstituten und Kunden, das den Austausch von Wissen und Technik unterstützt.
Der Standort zeichnet sich zudem durch eine hohe Dichte an Fachkräften aus. Die Zusammenarbeit mit regionalen Hochschulen und Ausbildungsstätten ermöglicht es Maier, Fachkräfte auszubilden und an das Unternehmen zu binden. Diese Ausbildung von Fachkräften ist für die weitere Entwicklung des Unternehmens von Bedeutung.
Besonderheiten und Innovationen
Maier Werkzeugmaschinen GmbH & Co. KG investiert laufend in Forschung und Entwicklung, um Technologien und Lösungen für die Anforderungen der Medizintechnik zu erarbeiten. Dabei kommen Fertigungsmethoden wie die additive Fertigung und CNC-Technologien zum Einsatz, die die Herstellung unterstützen.
Die Zusammenarbeit mit Kunden und Forschungseinrichtungen ermöglicht es Maier, praxisnahe Lösungen zu entwickeln, die auf die Anforderungen der Branche zugeschnitten sind. Damit trägt das Unternehmen zur Weiterentwicklung der Medizintechnik und zur Fertigung medizinischer Produkte bei.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller
```Häufige Fragen zu Maier Werkzeugmaschinen GmbH & Co. KG
Was macht Maier Werkzeugmaschinen GmbH & Co. KG?
Maier Werkzeugmaschinen GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Maier Werkzeugmaschinen GmbH & Co. KG ansässig?
Maier Werkzeugmaschinen GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Maier Werkzeugmaschinen GmbH & Co. KG tätig?
Maier Werkzeugmaschinen GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.