Margaretha- und Josephinen-Stift

Pflegeheime · Kempten (Allgäu)

Margaretha- und Josephinen-Stift ist ein Pflegeheim in Kempten (Allgäu), Baden-Württemberg.

Margaretha- und Josephinen-Stift Adresse & Kontakt

Adresse

Adenauerring 39
87439 Kempten (Allgäu)

Margaretha- und Josephinen-Stift Kempten

Das Margaretha- und Josephinen-Stift wurde 1995 gegründet und betreibt eine stationäre Pflegeeinrichtung in Kempten (Allgäu), Baden-Württemberg. Die Einrichtung richtet ihre Arbeit an einem ganzheitlichen Ansatz aus, der körperliche und seelische Bedürfnisse älterer Menschen gleichermaßen berücksichtigt.

Pflegeleistungen und Betreuungsangebot

Das Leistungsspektrum umfasst vollstationäre Pflege, Kurzzeitpflege sowie Verhinderungspflege, die pflegende Angehörige zeitlich entlasten. Pflegefachkräfte sind rund um die Uhr im Einsatz; die Versorgung erfolgt computergestützt und individuell. Ärzte und Therapeuten werden in die täglichen Aktivitäten und Therapiesitzungen eingebunden.

Ergänzend zur Grundpflege hält das Stift Programme zur aktivierenden und rehabilitativen Pflege bereit: Bewegungsangebote, Gedächtnistraining und kreative Freizeitgestaltung sollen die Selbstständigkeit der Bewohner stärken. Regelmäßige Veranstaltungen und Gemeinschaftsaktivitäten dienen der sozialen Integration.

Pflegegrad und Kostenübernahme

Die Aufnahme setzt in der Regel einen anerkannten Pflegegrad (1–5) voraus, der durch den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) festgestellt werden kann. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt abhängig vom Pflegegrad einen Teil der Kosten. Der verbleibende Eigenanteil — bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und einrichtungseinheitlichem Eigenanteil (EEE) — ist von den Bewohnern oder deren Angehörigen selbst zu tragen. Bei Bedarf kann Hilfe zur Pflege beim zuständigen Sozialamt beantragt werden.

Standort und Erreichbarkeit

Das Stift liegt in der Adenauerring 39, 87439 Kempten (Allgäu), in einem ruhigen Stadtteil. Die Lage in Kempten ermöglicht Angehörigen und Besuchern eine gute Erreichbarkeit. Die unmittelbare Umgebung bietet Möglichkeiten für Spaziergänge und Aufenthalte im Freien.

Kontakt und Aufnahme

Fragen zur Aufnahme, zu freien Plätzen oder zu Pflegegraden beantwortet das Team telefonisch unter +49 831 52 600. Im persönlichen Beratungsgespräch können angehende Bewohner und ihre Familien alle Optionen besprechen. Die Einrichtung legt Wert auf offene Kommunikation gegenüber Angehörigen.

Neben der Pflegeaufgabe nimmt das Stift Menschen unterschiedlicher Herkunft auf, wodurch ein diverses Wohnumfeld entsteht, in dem Bewohner eigene Erfahrungen einbringen können.

Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Baden-Württemberg oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Margaretha- und Josephinen-Stift

Welche Adresse hat Margaretha- und Josephinen-Stift?

Die Adresse lautet: Adenauerring 39, 87439 Kempten (Allgäu), Baden-Württemberg. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.

Wie kann ich Margaretha- und Josephinen-Stift telefonisch erreichen?

Margaretha- und Josephinen-Stift ist telefonisch unter +49 831 52 600 erreichbar. Das Team beantwortet Anfragen zu freien Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen.

Welche Art von Pflege wird in Margaretha- und Josephinen-Stift angeboten?

Als stationäres Pflegeheim in Kempten (Allgäu) bietet Margaretha- und Josephinen-Stift typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.

Welcher Pflegegrad wird für Margaretha- und Josephinen-Stift benötigt?

Für die Aufnahme in Margaretha- und Josephinen-Stift oder andere stationäre Pflegeheime ist in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) erforderlich. Den Pflegegrad beantragen Sie bei Ihrer Pflegekasse; die Einstufung nimmt der Medizinische Dienst (MD) vor.

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Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt

Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim

Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht

Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen

Qualität, Personal und Aufsicht

Das richtige Pflegeheim finden

Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten

Pflegeheime in Ihrer Region finden

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).

Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?

Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.

Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?

Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.

Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?

Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.

Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?

Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.

Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?

Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.

Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?

Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.

Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?

Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.

Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?

Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.

Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?

Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.

Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?

Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.

Zuletzt aktualisiert: 28.06.2026 · Kategorie: Pflegeheime