Das St. Damiano im Überblick
Das St. Damiano ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Stuttgart (Baden-Württemberg), die 1998 gegründet wurde. Der Name "St. Damiano" geht auf den heiligen Damiano zurück, einem Schutzpatron der Kranken. Die Einrichtung wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, pflegebedürftigen Menschen ein würdevolles und behagliches Zuhause zu bieten. Mit mittlerweile über 25 Jahren Erfahrung ist das St. Damiano ein fester Bestandteil der regionalen Pflegelandschaft und hat sich auf die Bedürfnisse der Senioren spezialisiert. Die Einrichtung legt besonderen Wert auf individuelle Betreuung und fördert die Selbstständigkeit ihrer Bewohner, sodass sie in einem professionellen Umfeld bestmöglich versorgt werden.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Das Leistungsspektrum des St. Damiano umfasst die vollstationäre Pflege, die Kurzzeitpflege sowie die Verhinderungspflege. Dabei stehen die Bedürfnisse der Bewohner stets im Mittelpunkt. Das Team, bestehend aus qualifizierten Pflegefachkräften und Betreuungspersonal, ist rund um die Uhr im Einsatz, um eine adäquate Versorgung zu gewährleisten. Zusätzlich werden regelmäßig Aktivitäten und Therapien angeboten, um die körperliche und geistige Fitness der Bewohner zu fördern. Dazu gehören unter anderem Krankengymnastik, Ergotherapie und Gedächtnistraining. Hierbei arbeitet das St. Damiano eng mit externen Therapeuten zusammen. Um den Lebensalltag der Bewohner zu bereichern, werden auch Ausflüge und gemeinschaftliche Veranstaltungen organisiert, die den sozialen Kontakt und das Wohlbefinden stärken.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme in das St. Damiano wird in der Regel ein anerkannter Pflegegrad von 1 bis 5 vorausgesetzt. Dieser Pflegegrad wird durch den medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) festgestellt. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt je nach Pflegegrad einen Teil der anfallenden Kosten, was für viele Familien eine wesentliche Entlastung darstellt. Der verbleibende Eigenanteil setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen: dazu gehören die Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten sowie der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE). Um die finanzielle Belastung zu mindern, können Angehörige beim zuständigen Sozialamt ergänzende Hilfe zur Pflege beantragen, sofern die eigenen finanziellen Mittel nicht ausreichen. Diese Regelung stellt sicher, dass die Bewohner trotz hoher Pflegebedarfe eine angemessene Versorgung erhalten.
Standort und Erreichbarkeit
Das St. Damiano befindet sich in der Steinhaldenstraße 71 in 70378 Stuttgart, einer gut erreichbaren Lage, die durch die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel günstig ist. Angehörige und Interessierte sind jederzeit eingeladen, die Einrichtung zu besichtigen. Bei einem persönlichen Besuch können sie sich ein detailliertes Bild von der Atmosphäre und der Betreuungsqualität machen. Die Räumlichkeiten sind hell und freundlich gestaltet, um den Bewohnern ein behagliches Ambiente zu bieten. Darüber hinaus gibt es in der Nähe Einkaufsmöglichkeiten, die es den Bewohnern erleichtern, am Alltag teilzunehmen und soziale Kontakte pflegen zu können.
Kontakt und Aufnahme
Wenn Sie Interesse an einem Pflegeplatz im St. Damiano haben oder sich über das Aufnahmeverfahren informieren möchten, können Sie die Einrichtung direkt kontaktieren. Das freundliche Team steht bereit, um individuelle Fragen zu Pflegegraden, Verfügbarkeit und den spezifischen Leistungen des Hauses zu beantworten. Eine persönliche Beratung bietet zudem die Möglichkeit, die Vorstellungen und Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner zu berücksichtigen und gemeinsam den besten Pflegebereich zu finden. Das St. Damiano legt großen Wert auf Transparenz und möchte sicherstellen, dass sowohl Bewohner als auch Angehörige in alle Prozesse einbezogen werden.
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Häufige Fragen zu St. Damiano
Wo befindet sich St. Damiano?
Die Adresse lautet: Steinhaldenstraße 71, 70378 Stuttgart, Baden-Württemberg. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.
Wie nehme ich Kontakt mit St. Damiano auf?
Wenden Sie sich für aktuelle Informationen zu Pflegeplätzen und Kosten direkt an St. Damiano in Stuttgart. Die Kontaktdaten sind auf dieser Seite aufgeführt.
Welche Art von Pflege wird in St. Damiano angeboten?
St. Damiano bietet als stationäre Pflegeeinrichtung in Stuttgart vollstationäre Pflege sowie in vielen Fällen auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege an. Informationen zu den genauen Leistungen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Welcher Pflegegrad wird für St. Damiano benötigt?
Für die Aufnahme in St. Damiano oder andere stationäre Pflegeheime ist in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) erforderlich. Den Pflegegrad beantragen Sie bei Ihrer Pflegekasse; die Einstufung nimmt der Medizinische Dienst (MD) vor.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
Pflegeheime in Ihrer Region finden
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.