Wichernhaus Adresse & Kontakt
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Öffnungszeiten
Frühstück 07.30 Uhr bis 09.30 Uhr
Mittagessen 11:30 Uhr bis 13 Uhr
Nachmittagskaffee 14:30 Uhr bis 16 Uhr
Dienstag – Freitag 9-12 Uhr
Dienstag 11-12 Uhr
Donnerstag 11-12 Uhr
© 2026 Evangelische Stadtmission Freiburg e.V. | Telefon 0761-31917-0 | E-Mail:
Das Wichernhaus im Überblick
Das Wichernhaus ist ein angesehenes Pflegeheim in Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg, das auf eine lange Tradition in der Altenpflege zurückblickt. Gegründet wurde die Einrichtung in den 1990er Jahren, um den gestiegenen Bedürfnissen der älteren Bevölkerung Rechnung zu tragen. Das Wichernhaus legt besonderen Wert auf die individuelle Betreuung und die Förderung der Lebensqualität seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Durch ein warmes und einladendes Ambiente sowie eine freundliche Atmosphäre bietet die Einrichtung Raum für persönliche Entfaltung und soziale Kontakte.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Im Wichernhaus wird eine umfassende vollstationäre Pflege angeboten, die durch qualifizierte Pflegekräfte sichergestellt wird. Die Pflegemitarbeiterinnen und -mitarbeiter erfüllen die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner hinsichtlich Grundpflege, Behandlungspflege und Nahrungsaufnahme. Darüber hinaus werden aktivierende Pflegekonzepte umgesetzt, um die Selbstständigkeit der Bewohner lange zu fördern. Beliebte Angebote sind Gedächtnisübungen, die speziell zur Stärkung kognitiver Fähigkeiten entwickelt wurden. Zudem lädt das Wichernhaus regelmäßig zu kulturellen Veranstaltungen, gemeinsame Feste und Ausflüge ein, die das Gemeinschaftsgefühl stärken und sozialen Austausch fördern.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme in das Wichernhaus ist in der Regel ein anerkannten Pflegegrad erforderlich, der in den Kategorien 1 bis 5 eingestuft wird. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt gewisse Teile der Kosten, die je nach Pflegegrad variieren. Der verbleibende Eigenanteil setzt sich aus den Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Investitionsaufwendungen sowie dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) zusammen. Es besteht die Möglichkeit, beim zuständigen Sozialamt zusätzliche finanzielle Unterstützung zu beantragen, falls die eigenen Mittel nicht ausreichen. Das Wichernhaus unterstützt Familien aktiv bei der Klärung von Fragen zur Kostenübernahme und bietet Beratung hinsichtlich möglicher finanzieller Hilfen an.
Standort und Erreichbarkeit
Das Wichernhaus befindet sich in der Adelhauser Straße 27 in Freiburg im Breisgau, einer Stadt, die für ihre hohe Lebensqualität und schöne Altstadt bekannt ist. Freiburg ist verkehrstechnisch gut angebunden und bietet somit eine bequeme Erreichbarkeit für Angehörige, die ihre Liebsten regelmäßig besuchen möchten. Interessierte können jederzeit einen Termin für eine Besichtigung im Wichernhaus vereinbaren, um sich einen persönlichen Eindruck von der Einrichtung zu verschaffen. Die familiäre Atmosphäre und die engagierte Betreuung werden oft beim Rundgang durch die Räumlichkeiten hervorgehoben.
Kontakt und Aufnahme
Für eine persönliche Beratung und weitere Informationen können Sie das Wichernhaus direkt kontaktieren. Das freundliche Team ist telefonisch unter 0761 216367-0 erreichbar. Gerne werden hier Fragen zu freien Plätzen, den erforderlichen Pflegegraden, sowie dem Aufnahmeverfahren beantwortet. Zudem stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung, um individuell auf die Wünsche und Bedürfnisse der Interessierten einzugehen.
Über die direkte Kontaktaufnahme hinaus bietet das Wichernhaus regelmäßig Informationsveranstaltungen an, in denen die verschiedenen Pflegekonzepte sowie die speziellen Angebote der Einrichtung vorgestellt werden. So können sich Interessierte und Angehörige umfassend informieren und einen realistischen Vorstellungen von der Lebensqualität im Wichernhaus bekommen.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Baden-Württemberg oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Wichernhaus
Wie lautet die Adresse von Wichernhaus?
Wichernhaus hat seinen Standort in Adelhauser Straße 27, 79098 Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg.
Wie lautet die Telefonnummer von Wichernhaus?
Sie erreichen Wichernhaus unter der Rufnummer 0761 216367-0. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.
Welche Art von Pflege wird in Wichernhaus angeboten?
Wichernhaus ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Freiburg im Breisgau und bietet in der Regel vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Pflegepersonal rund um die Uhr.
Was kostet ein Platz in Wichernhaus?
Die Kosten für einen Pflegeplatz in Wichernhaus setzen sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten zusammen. Die Pflegeversicherung trägt einen festen Leistungsbetrag je nach Pflegegrad. Für genaue Kostenangaben kontaktieren Sie Wichernhaus direkt.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim (vollstationäre Pflegeeinrichtung) bietet pflegebedürftigen Menschen mit anerkanntem Pflegegrad (1–5) eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. In Deutschland gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Pflegeheime unterliegen der staatlichen Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft; Prüfberichte sind öffentlich einsehbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad Pauschalbeträge; verbleibende Eigenanteile trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln leistet das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Alle stationären Pflegeeinrichtungen sind nach Bundesland und Stadt geordnet mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen aufgeführt.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.
Kosten, Pflegegrade und Finanzierung
Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.
Das richtige Pflegeheim finden
Bei der Wahl eines Pflegeheims zählen Lage und Erreichbarkeit, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und spezielle Versorgungsangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder begleiten Angehörige kostenlos und unabhängig bei der Suche. Alle Pflegeheime in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer auffindbar.
Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen
Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim (stationäre Pflegeeinrichtung) ist eine Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen rund um die Uhr pflegerische, medizinische und soziale Betreuung bietet. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der staatlichen Aufsicht der jeweiligen Bundesländer und müssen regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft werden.
Wie finde ich das richtige Pflegeheim?
Bei der Wahl eines Pflegeheims spielen Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze eine zentrale Rolle. Pflegestützpunkte der Länder bieten kostenlose Beratung bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer.
Wer bezahlt das Pflegeheim?
Die Kosten für ein Pflegeheim werden anteilig von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen. Der verbleibende Eigenanteil (Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil EEE) muss vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Bei unzureichendem Einkommen oder Vermögen kann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt beantragt werden.
Welche Pflegegrade gibt es und was bedeuten sie?
In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade (1–5), die den Grad der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beschreiben. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).
Was bedeutet der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner in einem Pflegeheim selbst tragen, unabhängig vom Pflegegrad. Seit der Pflegereform 2022 wird der EEE durch Zuschüsse der Pflegeversicherung gemindert: Im ersten Jahr zahlt die Pflegekasse 15 Prozent Zuschlag, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent Zuschlag auf den EEE. Dies entlastet langzeit-pflegebedürftige Bewohner erheblich. Neben dem EEE zahlen Bewohner auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst.
Was ist Kurzzeitpflege und wann ist sie sinnvoll?
Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, während einer Erholungsphase der pflegenden Angehörigen (Verhinderungspflege) oder bei einem akuten Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung übernimmt bis zu 1.774 Euro jährlich für Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI); nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege kann teilweise angerechnet werden. Viele Pflegeheime bieten spezielle Kurzzeitpflegeplätze an, die auf Sanoliste entsprechend ausgewiesen sind.
Was ist Demenzpflege und welche Anforderungen stellt sie an ein Pflegeheim?
Demenzpflege ist ein Spezialisierungsfeld der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Einrichtungen mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche (ohne Weglaufgefahr), milieu-therapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungstherapie sowie ausgebildetes Pflegepersonal mit Demenz-Fortbildungen. Nach § 43c SGB XI erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept des Hauses ein entscheidendes Auswahlkriterium.