Sankt Carolushaus Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
Spezialisierungen
Demenzpflege, Schwerst Schädel-Hirn-Verletzte, Pflege von Ordensschwestern
Sankt Carolushaus: Pflegeheim in Freiburg im Breisgau
Das Sankt Carolushaus ist ein stationäres Pflegeheim in Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg. Die Einrichtung wurde 1996 gegründet. Im Mittelpunkt steht die individuelle Betreuung sowie die Förderung der Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner. Ein multiprofessionelles Team aus Pflegefachkräften, Therapeuten und Sozialarbeitern begleitet die Bewohner im Alltag. Das Haus legt Wert auf ein familiäres Umfeld, in dem die individuellen Bedürfnisse jedes Einzelnen berücksichtigt werden.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Das Sankt Carolushaus bietet eine Reihe spezialisierter Pflegeleistungen. Zu den Kernangeboten gehören die vollstationäre Dauerpflege, die Kurzzeitpflege für vorübergehende Aufenthalte sowie die Verhinderungspflege, die Angehörigen in Zeiten der persönlichen Belastung Entlastung verschafft. Die medizinische Grundversorgung ist rund um die Uhr gewährleistet und umfasst regelmäßige Gesundheitschecks durch Fachärzte und Pflegefachkräfte.
Ein hauseigener Küchenleiter sorgt für frisch zubereitete Mahlzeiten, die auf die diätetischen Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt sind. Die psychosoziale Betreuung umfasst Freizeitangebote wie Spieleabende, kreative Bastelstunden und Bewegungsangebote, die soziale Kontakte fördern und eine Tagesstruktur bieten.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme in das Sankt Carolushaus benötigen interessierte Personen einen anerkannten Pflegegrad (1-5). Die gesetzliche Pflegeversicherung unterstützt die Bewohner dabei, indem sie je nach Pflegegrad unterschiedliche Einsätze gewährt. Dies kann je nach Umfang der Pflegeleistungen erheblich zur Entlastung der Angehörigen beitragen. Es ist wichtig zu beachten, dass der Eigenanteil, welcher Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten abdeckt, von den Bewohnern selbst oder deren Angehörigen zu tragen ist. Darüber hinaus können bei Bedarf zusätzliche finanzielle Hilfen vom zuständigen Sozialamt beantragt werden, um die finanzielle Belastung zu minimieren.
Standort und Bedeutung für die Region
Das Sankt Carolushaus liegt in der Habsburgerstraße 107a in Freiburg im Breisgau und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die zentrale Lage erleichtert Angehörigen und Interessierten den Zugang zur Einrichtung. Das Haus ist in das gesellschaftliche Leben der Stadt eingebunden und fördert den Austausch zwischen älteren Menschen und der jüngeren Generation, etwa durch gemeinsame Veranstaltungen oder Besuche von Schulklassen.
Kontakt und Aufnahme
Informationen zu freien Pflegeplätzen und zum Leistungsangebot sind telefonisch unter (0761) 2823-0 erhältlich. Besichtigungstermine können ebenfalls vereinbart werden. Das Pflegepersonal steht für Fragen zur Verfügung und gibt Auskunft über Aufnahmemodalitäten.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Baden-Württemberg oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Sankt Carolushaus
Wie lautet die Adresse von Sankt Carolushaus?
Sankt Carolushaus hat seinen Standort in Habsburgerstraße 107a, 79104 Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg.
Wie kann ich Sankt Carolushaus telefonisch erreichen?
Sankt Carolushaus ist telefonisch unter (0761) 2823-0 erreichbar. Das Team beantwortet Anfragen zu freien Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen.
Welche Art von Pflege wird in Sankt Carolushaus angeboten?
Sankt Carolushaus ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Freiburg im Breisgau und bietet in der Regel vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Pflegepersonal rund um die Uhr.
Was kostet ein Platz in Sankt Carolushaus?
Wie in allen stationären Pflegeeinrichtungen setzt sich der Pflegesatz bei Sankt Carolushaus aus mehreren Kostenblöcken zusammen: Pflege- und Betreuungsleistungen, Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten. Die Pflegeversicherung zahlt einen Zuschuss abhängig vom Pflegegrad.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
Pflegeheime in Ihrer Region finden
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.