Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1885
Gegründet
52.000+
Mitarbeiter
Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG im Überblick
Boehringer Ingelheim zählt zu den weltweit führenden forschenden Pharmaunternehmen und ist eines der größten Familienunternehmen der Branche. Das Unternehmen wurde 1885 von Albert Boehringer in Ingelheim am Rhein gegründet und befindet sich bis heute vollständig in Familienbesitz. Der globale Hauptsitz liegt nach wie vor am Gründungsort Ingelheim am Rhein (Rheinland-Pfalz). Weltweit beschäftigt Boehringer Ingelheim rund 52.000 Mitarbeitende in mehr als 130 Ländern. Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG ist die Hauptgesellschaft des deutschen Standorts, an dem Forschung, Entwicklung und Produktion stattfinden.
Die Unternehmensphilosophie von Boehringer Ingelheim setzt auf Innovationen, ethisches Handeln und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Dies zeigt sich nicht zuletzt in den umfassenden Investitionen in nachhaltige Praktiken und Umweltschutz, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Das Unternehmen strebt an, seinen ökologischen Fußabdruck in der Produktion zu minimieren und Ressourcen effizienter zu nutzen.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Das Therapieportfolio von Boehringer Ingelheim konzentriert sich auf verschiedene gesundheitliche Herausforderungen, insbesondere in den Bereichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Atemwegserkrankungen, Onkologie und Immunologie. Zu den umsatzstärksten Produkten gehören Jardiance (Empagliflozin, zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und Herzinsuffizienz), Spiriva (Tiotropium, für COPD und Asthma), Pradaxa (Dabigatranetexilat, ein Antikoagulans zur Schlaganfallprophylaxe) sowie Ofev (Nintedanib, für die Therapie von Lungenfibrose und -krebs). Darüber hinaus ist Boehringer Ingelheim einer der weltweit bedeutendsten Biopharmaka-Auftragshersteller (CDMO) mit Produktionsstandorten in mehreren Ländern.
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Innovative Produkte zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzinsuffizienz.
- Diabetes: Medikamente zur effektiven Blutzuckerregulation und zur Verhinderung von Komplikationen.
- Atemwegserkrankungen: Therapeutika für COPD, Asthma und andere obstruktive Erkrankungen.
- Onkologie: Wirkstoffe zur Bekämpfung diverser Krebsarten, wobei moderne Ansätze wie zielgerichtete Therapieprodukte im Fokus stehen.
- Immunologie: Arzneimittel zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen, die das Immunsystem beeinflussen.
Forschung & Entwicklung
Boehringer Ingelheim investiert rund 25 Prozent seines Jahresumsatzes in Forschung und Entwicklung und gehört damit zu den forschungsintensivsten Pharmaunternehmen weltweit. Am Standort Ingelheim befindet sich eines der bedeutendsten pharmazeutischen Forschungszentren Deutschlands mit Schwerpunkten in der präklinischen und klinischen Arzneimittelentwicklung. Das Unternehmen ist Mitglied im Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (vfa). Alle zugelassenen Produkte unterliegen der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Sportmedizin (BfArM) und die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA).
Die Forschung bei Boehringer Ingelheim ist darauf ausgerichtet, sowohl neue Arzneimittel zu entdecken als auch bestehende Wirkstoffe weiterzuentwickeln. Die Zusammenarbeit mit akademischen Einrichtungen, anderen Unternehmen sowie Patientenorganisationen spielt eine zentrale Rolle im Innovationsprozess. Durch den Austausch von Wissen und Ressourcen soll der Fortschritt in der Medizin beschleunigt und die Patientenversorgung verbessert werden.
Ein bemerkenswerter Fokus liegt auf der Entwicklung von Biologika und personalisierten Therapien, die Anpassung der Behandlung an die individuellen Bedürfnisse der Patienten ermöglicht. Dies beinhaltet auch die Erforschung von Gen- und Zelltherapien, die das Potenzial haben, neue Behandlungsoptionen für bisher schwer behandelbare Krankheiten zu bieten.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Rheinland-Pfalz oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG
Was macht Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG?
Eines der weltweit führenden forschenden Pharmaunternehmen in Familienbesitz, tätig in den Bereichen Humanpharma, Tiergesundheit und Biopharmazeutika.
Wo befindet sich Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG?
Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Ingelheim am Rhein. Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.
In welchem Bereich ist Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG tätig?
Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG ist in der Pharmaunternehmen-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das Gesundheitswesen an.
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Pharmaunternehmen in Deutschland
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Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.