STADA Arzneimittel AG

Pharmaunternehmen · Bad Vilbel

Einer der führenden europäischen Generika- und Consumer-Healthcare-Hersteller mit Fokus auf rezeptfreie Arzneimittel und Generika.

STADA Arzneimittel AG Adresse & Kontakt

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Adresse

Stadastraße 2-18
61118 Bad Vilbel

Unternehmensprofil

1895

Gegründet

12.000+

Mitarbeiter

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STADA Arzneimittel AG im Überblick

STADA Arzneimittel AG ist eines der führenden deutschen Pharmaunternehmen mit Spezialisierung auf Generika, Markengenerika (Branded Generics) und OTC-Gesundheitsprodukte. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Bad Vilbel (Hessen), unweit von Frankfurt am Main. STADA wurde 1895 in Dresden als Apothekergenossenschaft "Standardisierte Arzneimittel" gegründet, daher leitet sich auch der Name ab (STAnDardisierte Arzneimittel). Heute ist STADA in mehr als 120 Ländern tätig und beschäftigt rund 12.000 Mitarbeitende weltweit. Seit 2017 befindet sich das Unternehmen im Besitz der Finanzinvestoren Bain Capital und Cinven, nachdem ein öffentliches Übernahmeangebot erfolgreich war. STADA hat sich als stabiler Akteur im internationalen Pharmamarkt etabliert und legt großen Wert auf Innovationen, Qualität und Patientenfokus.

Tätigkeitsfeld & Produkte

STADA ist in drei strategischen Geschäftsbereichen tätig: Generika (wirkstoffgleiche Arzneimittel), Markengenerika (bekannte Marken wie Grippostad, Ladival, Nizoral, Teavigo) und Consumer Healthcare (OTC-Produkte, Nahrungsergänzungsmittel). In Deutschland sind STADA-Produkte in nahezu jeder Apotheke erhältlich. Bekannte Marken umfassen Grippostad C (Erkältungsmittel), Ladival (Sonnenschutz für Lichtüberempfindliche) und Nizoral (Ketoconazol-Shampoo gegen Schuppen). Ein weiteres Produktsortiment stellt die Naturheilkundelinie dar, die Produkte mit pflanzlichen Inhaltsstoffen umfasst.

STADA ist zudem im Bereich Biosimilars tätig und vertreibt biosimilare Varianten von Biologika wie Adalimumab und anderen biologischen Arzneimitteln. Diese Produkte bieten Patienten eine kostengünstigere Therapiemöglichkeit, wobei die gleichen Sicherheits- und Wirksamkeitsstandards wie bei den Originalpräparaten eingehalten werden. STADA entwickelt kontinuierlich neue Formulierungen, um den spezifischen Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden, und investiert stark in Forschung und Entwicklung, um innovative Produkte in den Markt einzuführen.

Regulatorische Einordnung

Alle Arzneimittel von STADA unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen. In Deutschland werden diese durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) überwacht. Auf europäischer Ebene ist die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) die zuständige Behörde für die Genehmigung und Überwachung von Arzneimitteln, die in mehreren EU-Staaten angeboten werden. STADA arbeitet eng mit diesen Regulierungsbehörden zusammen, um sicherzustellen, dass ihre Produkte den höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards entsprechen. Darüber hinaus werden sowohl die Herstellungsprozesse als auch die Qualitätssicherung kontinuierlich überwacht und optimiert.

Geschichte & Transformation

STADA entwickelte sich von einer deutschen Apothekergenossenschaft zu einem börsennotierten, international agierenden Pharmaunternehmen. Nach der Übernahme durch Bain Capital und Cinven im Jahr 2017 erfolgte ein umfangreicher Umbau des Unternehmens, wobei der Fokus auf Wachstum und Internationalisierung gelegt wurde. Der Aufstieg zur globalen Marktteilnahme wurde durch strategische Akquisitionen von anderen Pharmaunternehmen in verschiedenen Regionen unterstützt. Für Deutschland und den deutschen Markt ist Bad Vilbel nach wie vor das Kompetenzzentrum. Auch in der Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Universitäten festigt STADA seine Position als Innovationsführer. Zudem engagiert sich das Unternehmen in verschiedenen gesellschaftlichen Projekten und fördert die medizinische Aufklärung in der Bevölkerung.

In den letzten Jahren hat STADA stark in digitale Technologien investiert, um die Produktentwicklung zu optimieren und die Kundeninteraktion zu verbessern. Modernste Produktionsanlagen und hochqualifizierte Fachkräfte sorgen dafür, dass STADA stets an der Spitze der Arzneimittelherstellung bleibt.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hessen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu STADA Arzneimittel AG

Was macht STADA Arzneimittel AG?

Einer der führenden europäischen Generika- und Consumer-Healthcare-Hersteller mit Fokus auf rezeptfreie Arzneimittel und Generika.

Wo befindet sich STADA Arzneimittel AG?

STADA Arzneimittel AG hat seinen Sitz in Bad Vilbel. Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist STADA Arzneimittel AG tätig?

STADA Arzneimittel AG ist in der Pharmaunternehmen-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das Gesundheitswesen an.

Welche Arzneimittel stellt STADA Arzneimittel AG her?

STADA Arzneimittel AG ist ein Pharmaunternehmen in Bad Vilbel. Einer der führenden europäischen Generika- und Consumer-Healthcare-Hersteller mit Fokus auf rezeptfreie Arzneimittel und Generika. Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen