Biontech Europe GmbH

Pharmaunternehmen · Mainz

BioNTech SE ist ein deutsches Biotechnologieunternehmen aus Mainz, das mit seiner mRNA-Technologie wegweisend in der Entwicklung von Krebsimmuntherapien und Impfstoffen ist. Bekannt durch den weltweit eingesetzten COVID-19-mRNA-Impfstoff.

Biontech Europe GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

An Der Goldgrube 12
55131 Mainz

Unternehmensprofil

2008

Gegründet

10.000+

Mitarbeiter

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Biontech Europe GmbH im Überblick

BioNTech SE wurde 2008 von Prof. Ugur Sahin, Dr. Özlem Türeci und Prof. Christoph Huber in Mainz gegründet. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung individualisierter Immuntherapien auf Basis der mRNA-Technologie spezialisiert. Biontech Europe GmbH ist die operative deutsche Gesellschaft des Konzerns, dessen Hauptsitz sich in Mainz (Rheinland-Pfalz) befindet. Weltweit beschäftigt BioNTech rund 10.000 Mitarbeitende, davon ein Großteil am Standort Mainz. Das Unternehmen ist an der NASDAQ und der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

Die zukunftsgerichtete Ausrichtung des Unternehmens und der stärken zentrale Rolle innerhalb der globalen Gesundheitslandschaft zeigen sich nicht nur in der weitreichenden Kapitalmarktpräsenz, sondern auch in der kontinuierlichen Expansion seiner Forschungs- und Produktionskapazitäten. BioNTech ist für viele als Pionier in der modernen Biomedizin bekannt, da es innovative Wege geht, um neuartige Therapeutika zu entwickeln und die Herausforderungen der individualisierten Medizin anzugehen.

mRNA-Technologie & COVID-19-Impfstoff

BioNTech erlangte weltweite Bekanntheit durch die gemeinsam mit Pfizer Inc. entwickelte mRNA-basierte COVID-19-Schutzimpfung Comirnaty (BNT162b2), die im Dezember 2020 als einer der ersten COVID-19-Impfstoffe eine Notfallzulassung erhielt und 2021 von der EMA vollständig zugelassen wurde. Basis dieses Erfolgs ist die proprietäre mRNA-Plattformtechnologie von BioNTech, die eine schnelle Anpassung und Produktion neuer Impfstoffe ermöglicht. Die mRNA-Technologie revolutioniert nicht nur die Impfstoffentwicklung, sondern hat auch potenziell weitreichende Anwendungen in der Krebsbehandlung, da sie die Immunologie in der Onkologie neu definiert. Diese Innovationskraft hat BioNTech ermöglicht, schnell auf aufkommende Virusvarianten zu reagieren und neue Impfstrategien zu entwickeln.

Neben Impfstoffen entwickelt BioNTech individualisierte Krebstherapien, darunter mRNA-basierte Neoantigen-Impfstoffe für onkologische Indikationen. Diese individualisierten Ansätze zielen darauf ab, spezifische Tumorantigene zu identifizieren und das immunologische Gedächtnis der Patienten zu aktivieren, was zu einem effektiveren Schutz gegen Rückfälle führen kann. BioNTech hat sich verpflichtet, die Patientenversorgung zu revolutionieren und ist bestrebt, Therapien zu entwickeln, die über die herkömmliche Chemotherapie hinausgehen.

Forschungsschwerpunkte & Ausblick

BioNTechs Forschungspipeline umfasst mehr als 20 klinische Programme, schwerpunktmäßig in den Bereichen Onkologie (Brust-, Lungen-, Darmkrebs u.a.), Infektionskrankheiten (Influenza, HIV, Tuberkulose) und Autoimmunerkrankungen. Das Unternehmen investiert einen erheblichen Teil seiner Erlöse in eigene Forschung und Entwicklung. Diese Investitionen sind entscheidend, um die Innovationskraft des Unternehmens aufrechtzuerhalten und neue Therapieansätze voranzutreiben. BioNTech arbeitet eng mit akademischen Institutionen und anderen biopharmazeutischen Unternehmen zusammen, um synergistische Effekte zu nutzen und Wissen über verschiedene Krankheiten und Therapieansätze auszutauschen.

Der Standort Mainz wird stetig ausgebaut und zählt heute zu den wichtigsten Biotechnologie-Zentren Europas. Unter Berücksichtigung der stetig wachsenden globalen Nachfrage nach biopharmazeutischen Produkte, stärkt BioNTech seine Produktionskapazitäten, um die Bedürfnisse des Marktes proaktiv zu adressieren. Dies schließt den Bau neuer hochmoderner Produktionsstätten ein, die neue Dimensionen in Effizienz und Qualität setzen. Darüber hinaus hat BioNTech Pläne, seine Produktpalette über Impfstoffe hinaus auszudehnen, um eine breitere Palette therapeutischer Optionen anzubieten und den Patienten zugänglich zu machen.

In Anbetracht der Herausforderungen und Chancen in der globalen Gesundheitslandschaft bleibt BioNTech ein unermüdlicher Vorreiter in der Entwicklung neuartiger Therapien, die darauf abzielen, die Lebensqualität von Patienten weltweit zu verbessern. Die Kombination aus einer starken Forschungsbasis, klinischer Exzellenz und dem Drang, an vorderster Front der biomedizinischen Revolution zu stehen, positioniert BioNTech optimal für die zukünftige Entwicklung.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Rheinland-Pfalz oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Biontech Europe GmbH

Was macht BioNTech Europe GmbH?

BioNTech ist ein deutsches Biotech-Unternehmen aus Mainz, bekannt als Entwickler des ersten mRNA-COVID-19-Impfstoffs. Das Unternehmen forscht an mRNA-Immuntherapien gegen Krebs und Infektionskrankheiten.

Was ist mRNA-Technologie bei BioNTech?

mRNA-Technologie verwendet genetische Anweisungen (mRNA), um das Immunsystem zu trainieren, bestimmte Krankheiten zu bekämpfen. BioNTech hat diese Technologie zur Marktreife gebracht und nutzt sie für Impfstoffe und Krebstherapien.

Forscht BioNTech an Krebstherapien?

Ja, BioNTech hat über 25 klinische Phase-2- und Phase-3-Studien im Bereich Krebsimmuntherapie laufen. Das Unternehmen entwickelt individualisierte mRNA-basierte Krebstherapien, die auf das Profil jedes Patienten zugeschnitten sind.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen