Thcinol/Cbdinol Canpharma GmbH

Pharmaunternehmen · Oberhavel

Thcinol/Cbdinol Canpharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Oberhavel, Brandenburg. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Thcinol/Cbdinol Canpharma GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Wiesbadener Str. 29
16515 Oberhavel

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Thcinol/Cbdinol Canpharma GmbH im Überblick

Thcinol/Cbdinol Canpharma GmbH ist ein deutsches Pharmaunternehmen mit Sitz im Landkreis Oberhavel, Brandenburg, das auf die Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Cannabisextrakten und CBD-Produkten in pharmazeutischer Qualität spezialisiert ist. Die Marken THCinol und CBDinol stehen für THC- bzw. CBD-haltige Cannabisextrakte. Canpharma verfolgt das Ziel, Patienten mit hochwirksamen Cannabinoid-basierten Therapien zu unterstützen und dazu medizinisch hochwertige Produkte anzubieten, die den strengen regulativen Anforderungen des Marktes entsprechen.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Canpharma GmbH stellt unter den Marken THCinol und CBDinol standardisierte Cannabisextrakte in Öl-Form her. THCinol enthält als Hauptwirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) und ist als verschreibungspflichtiges Arzneimittel erhältlich. Das Unternehmen bietet verschiedene Formulierungen an, die auf die individuellen Bedürfnisse von Patienten abgestimmt sind. CBDinol enthält hauptsächlich Cannabidiol (CBD) in verschiedenen Konzentrationen und wird als rezeptfreies Produkt angeboten. Die Extrakte werden zur Behandlung von chronischen Schmerzen, Spastiken, Schlafstörungen und anderen Erkrankungen eingesetzt, bei denen Cannabinoide therapeutisch hilfreich sein können.

Insbesondere im Bereich der Schmerzbehandlung und der Linderung von Symptome bei neurologischen Erkrankungen haben sich die Produkte von Canpharma bewährt. Durch die standardisierte Produktion gewährleistet das Unternehmen eine gleichbleibende Qualität und Identität der Wirkstoffe, sodass Ärzte und Patienten auf die Wirksamkeit der Produkte vertrauen können.

Regulierung

Als Hersteller von THC-haltigen Produkten unterliegt Canpharma GmbH dem deutschen Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Dies erfordert eine Erlaubnis der Cannabisagentur beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die strengen regulatorischen Vorgaben garantieren, dass die Produkte von Canpharma sicher und wirksam sind. Die Herstellung erfolgt nach den EU-GMP-Standards, die höchste Qualitätsansprüche an die pharmazeutische Produktion stellen. Dies sichert nicht nur die Qualität der Endprodukte, sondern auch die Rückverfolgbarkeit von Rohstoffen und Arbeitsschritten, was für die Sicherheit von medizinischen Produkten unerlässlich ist.

Brandenburg, als bedeutender Wirtschaftsstandort nahe Berlin, bietet den Vorteil einer hervorragenden Infrastruktur und Zugang zu Fachkräften. Die Region hat in den letzten Jahren verstärkt in die Entwicklung der Pharmaindustrie investiert und stellt daher einen idealen Standort für Unternehmen wie Canpharma dar. Darüber hinaus fördert die Landesregierung Innovationen im Gesundheitssektor, was für die wachsende Nachfrage nach Cannabisprodukten von großer Bedeutung ist.

Regionale Bedeutung und Zukunftsperspektiven

Die Thcinol/Cbdinol Canpharma GmbH spielt eine wichtige Rolle in der regionalen Wirtschaft von Oberhavel. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Förderung von Nachwuchskräften trägt das Unternehmen zur wirtschaftlichen Stabilität der Region bei. Zudem ist die Nachfrage nach medizinischen Cannabinoid-Produkten in den letzten Jahren stetig gestiegen, was Canpharma die Möglichkeit bietet, seine Produktpalette weiterzuentwickeln und auszubauen.

Ein zukunftsweisender Ansatz des Unternehmens ist die Forschung und Entwicklung neuer Formulierungen und Anwendungsgebiete für Cannabinoide. Durch Kooperationen mit wissenschaftlichen Institutionen und Kliniken zielt Canpharma darauf ab, innovative Therapiekonzepte zu erarbeiten, die über die bestehenden Angebote hinausgehen. Diese Bestrebungen unterstreichen das Engagement von Canpharma zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und zur Stärkung des Standortes als Zentrum für medizinische Cannabisforschung in Deutschland.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Brandenburg oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Thcinol/Cbdinol Canpharma GmbH

Was macht Thcinol/Cbdinol Canpharma GmbH?

Thcinol/Cbdinol Canpharma GmbH ist ein Hersteller und Großhändler von medizinischem Cannabis. Das Team besteht aus Ärzten, Forschern und Pharmaexperten. Zusammen mit einem Beratungsunternehmen verfolgt sie das Ziel, Patienten, Ärzte und Apotheken zu beraten und Aufklärungsarbeit zur medizinischen Verwendung von Cannabis zu leisten.

Welche Arzneimittel stellt Thcinol/Cbdinol Canpharma GmbH her?

Thcinol/Cbdinol Canpharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Oberhavel. Einleitung Thcinol/Cbdinol ist ein Medizinprodukt, das von der Canpharma GmbH hergestellt wird. Canpharma ist ein deutsches Pharmaunternehmen, das sich auf die Entwicklung und Her Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen