CC Pharma GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1999
Gegründet
Spezialisierungen
Parallelimport, Medizinisches Cannabis, Pharmagroßhandel
Geschäftstätigkeit und Hintergrund
CC Pharma GmbH aus der Vulkaneifel importiert Originalarzneimittel aus EU-Mitgliedstaaten und vertreibt diese als zugelassene Parallelimporte auf dem deutschen Markt. Das Unternehmen nutzt Preisunterschiede zwischen EU-Ländern, um Arzneimittel zu günstigeren Konditionen verfügbar zu machen und trägt dadurch zur Kostendämpfung im deutschen Gesundheitswesen bei.
Seit der Gründung 2002 hat sich CC Pharma durch Expansion und Logistikoptimierung positioniert. Das Unternehmen arbeitet mit europäischen Partnern zusammen und diversifiziert sein Produktportfolio kontinuierlich.
Leistungen und Produkte
CC Pharma importiert Originalarzneimittel aus Spanien, Polen, Tschechien und den Niederlanden und vertreibt diese über den deutschen Pharmagroßhandel an Apotheken. Das Sortiment umfasst rezeptpflichtige und rezeptfreie Arzneimittel, darunter Produkte aus Onkologie, Kardiologie, Schmerztherapie und Impfstoffe.
- Originalarzneimittel: Import von Originalprodukten, die in Deutschland nicht hergestellt werden.
- ET- und Leistungsvergleiche: Unabhängige Transparenz zum Preis-Leistungs-Verhältnis im Arzneimittelmarkt.
- Regulatorische Zulassungen: Alle Produkte werden gemäß deutschen Anforderungen umgepackt, etikettiert und einer Qualitätsprüfung unterzogen.
- Logistische Abwicklung: Logistiklösungen für schnelle und sichere Lieferung an den Pharmagroßhandel.
CC Pharma verfügt über BfArM-Importzulassungen und zählt zu den großen deutschen Parallelimporteuren. Das Unternehmen bietet auf Kundenbedürfnisse zugeschnittene Lösungen für Apotheken an.
Regulatorische Einordnung
CC Pharma GmbH unterliegt den Vorschriften des Arzneimittelgesetzes (AMG) und den Anforderungen des BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte). Die Einhaltung dieser Vorschriften sichert die Sicherheit und Qualität der importierten Produkte. Das Unternehmen wird regelmäßig durch das BfArM auditiert, um die Qualität der Handelspraktiken zu überprüfen.
Als zugelassener Parallelimporteur darf CC Pharma Arzneimittel aus EU-Ländern in Deutschland anbieten, die aufgrund der deutschen Preisregulierung nicht direkt verfügbar wären. Diese Zulassung ermöglicht es dem Unternehmen, im Wettbewerb um niedrigere Arzneimittelpreise teilzunehmen.
Standort Vulkaneifel / Rheinland-Pfalz
Die Vulkaneifel liegt im Westen Rheinland-Pfalz nahe der luxemburgischen und belgischen Grenze. Die Nähe zu europäischen Pharmamärkten und die Autobahnanbindung über A48 und A1 unterstützen die Beschaffungslogistik von CC Pharma und ermöglichen schnelle Reaktion auf Marktveränderungen.
CC Pharma schafft in der Region Ausbildungsplätze und beteiligt sich an gesundheitspolitischen Initiativen. Das Unternehmen trägt dadurch zur lokalen Wirtschaft und Gesundheitsversorgung bei.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Rheinland-Pfalz | Pharmagrosshandel
```Häufige Fragen zu CC Pharma GmbH
Was macht CC Pharma GmbH?
CC Pharma GmbH handelt ausschließlich mit medizinischen Originalpräparaten aus dem Raum der EU und gibt sie an krankenhausversorgende, spezialisierte und öffentliche Apotheken und Pharma-Großhändler weiter. Die durch Re- und Parallelimport erworbenen Medikamente werden für den deutschen Markt mit Umverpackung und einem deutschsprachigen Beipackzettel aufbereitet.
Welche Arzneimittel stellt CC Pharma GmbH her?
CC Pharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Vulkaneifel. Introduction CC Pharma GmbH is a leading German pharmaceutical company that specializes in importing and exporting pharmaceutical products. With over 20 years of experience in the Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.