Gehe Pharma Handel GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1835
Gegründet
3.000+
Mitarbeiter
Gehe Pharma Handel GmbH im Überblick
Gehe Pharma Handel GmbH aus Stuttgart ist eines der größten Pharmavollsortimentsgroßhandelshäuser Deutschlands. Als Teil des McKesson-Konzerns, des weltgrößten Pharmadistributors, profitiert Gehe von einem flächendeckenden Logistiknetz, das die Arzneimittelversorgung und die Gesundheitssysteme in Deutschland nachhaltig unterstützt. Gehe agiert nicht nur als einfacher Distributor, sondern spielt eine zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung, indem sie sicherstellt, dass sowohl Apotheker als auch Patienten zeitnah Zugang zu einer breiten Palette von Arzneimitteln haben.
Leistungen und Produkte
Gehe beliefert Apotheken in Deutschland täglich mit dem vollständigen Arzneimittelsortiment von über 100.000 Artikeln. Dazu gehören nicht nur rezeptpflichtige und rezeptfreie Medikamente, sondern auch verschiedene Gesundheitsprodukte, Medizinprodukte, und kosmetische Erzeugnisse. Das Leistungsangebot der Gehe umfasst neben der Arzneimittellogistik auch innovative Apothekenmanagement-Software, bekannte unter dem Markennamen NOVENTI, die Apotheken bei der Verwaltung ihrer Geschäftsprozesse unterstützt. Zudem bietet Gehe zahlreiche Marketing-Dienstleistungen und betriebswirtschaftliche Beratung für Apotheken an, die darauf abzielen, die Effizienz und Rentabilität der Betriebe zu steigern. Regulierungsgerechte Prozesse stellen sicher, dass alle Produkte die hohen Anforderungen des Arzneimittelgesetzes (AMG) erfüllen.
Regulatorische Einordnung
Gehe Pharma Handel GmbH unterliegt strengen gesetzlichen Vorgaben und regulativen Anforderungen für den Pharmagroßhandel in Deutschland. Die Einhaltung der Guten Vertriebspraxis (GDP) ist dabei von zentraler Bedeutung, um die Qualität und Sicherheit der Produkte während des Vertriebs zu garantieren. Zudem kooperiert Gehe eng mit der Bundesoberbehörde für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), um Entwicklungen im Arzneimittelsektor rechtzeitig zu erkennen und zu berücksichtigen. Diese regulatorische Einbindung ist für Apotheker sowie die Patienten von großem Vorteil, da sie auf qualitativ hochwertige und rechtssichere Produkte zugreifen können.
Standort Stuttgart / Baden-Württemberg
Stuttgart als Landeshauptstadt Baden-Württembergs ist ein zentraler Logistikstandort in Süddeutschland und bietet Gehe eine strategisch günstige Position. Von Stuttgart aus versorgt Gehe Apotheken in Bayern, Baden-Württemberg und darüber hinaus mit schneller Lieferfähigkeit. Die geographische Lage ermöglicht effiziente Transportrouten und eine kurze Reaktionszeit auf Bestellungen, was besonders wichtig ist, um die Versorgung kritischer Arzneimittel zu gewährleisten. Die Nähe zu wichtigen Verkehrsanbindungen und die hohe Infrastrukturqualität tragen entscheidend zur Effizienz der Logistikprozesse bei.
Regionale Bedeutung und Besonderheiten
In der Region Baden-Württemberg hat Gehe Pharma Handel GmbH eine Schlüsselrolle als zuverlässiger Partner für Apotheken inne. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Apothekern fördert nicht nur die regionale Wirtschaft, sondern auch die Gesundheit der Bevölkerung. Gehe unterstützt zudem verschiedene Initiativen zur Gesundheitsförderung sowie Aufklärungskampagnen innerhalb der Region, was die soziale Verantwortung des Unternehmens unterstreicht. Außerdem engagiert sich Gehe in der Fortbildung von Apothekerinnen und Apothekern, um stets auf dem neuesten Stand der pharmazeutischen Entwicklungen zu bleiben.
Ein besonderes Merkmal von Gehe ist die Unterstützung innovativer Technologien und digitaler Lösungen, die den Apotheken helfen, ihre Dienstleistungen zu optimieren und den Herausforderungen des digitalen Wandels im Gesundheitswesen standzuhalten. Durch die Bereitstellung von Schulungen und technischen Support fördert Gehe die digitale Transformation von Apotheken und stellt somit sicher, dass diese auch zukünftig wettbewerbsfähig bleiben.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Baden-Württemberg | Pharmagrosshandel
```Häufige Fragen zu Gehe Pharma Handel GmbH
Was macht Gehe Pharma Handel GmbH?
Gehe Pharma Handel GmbH beliefert als pharmazeutischer Großhändler bundesweit Apotheken mit Arzneimittel. Mit seinen 17 Niederlassungen und eine optimierte Logistik kann er eine mehrfache Lieferung bis zu dreimal am Tag garantieren. Seine Dienstleistungen für den Arzneimittelhersteller sind Distribution und Vermarktung.
Welche Arzneimittel stellt Gehe Pharma Handel GmbH her?
Gehe Pharma Handel GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Stuttgart. Gehe Pharma Handel GmbH (heute Alliance Healthcare Deutschland) ist einer der größten pharmazeutischen Großhändler Deutschlands mit Sitz in Frankfurt. Das Unternehmen beliefert Apotheken täglich mit rund 130.000 Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten. Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
Pharmaunternehmen in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.