Beiersdorf AG

Pharmaunternehmen · Hamburg

Beiersdorf AG – Hamburger Konsumgüterkonzern: weltbekannte Hautpflegemarken NIVEA, Eucerin, Hansaplast, La Prairie und tesa mit Fokus auf Forschung und Hautgesundheit.

Beiersdorf AG Adresse & Kontakt

Adresse

Unnastraße 48
20253 Hamburg

Unternehmensprofil

1882

Gegründet

20.000+

Mitarbeiter

```html

Beiersdorf AG im Überblick

Die Beiersdorf AG aus Hamburg ist ein weltweit führendes Konsumgüter- und Hautpflegeunternehmen mit starken Pharmaproduktlinien und Sitz im hanseatischen Hamburg. Das 1882 gegründete Unternehmen hat sich durch Innovation und Qualität einen Namen gemacht und ist bekannt für globale Marken wie Nivea, Eucerin, Hansaplast und La Prairie. Beiersdorf zählt heute zu den größten deutschen Konsumgüterkonzernen und beschäftigt weltweit über 20.000 Mitarbeiter. Mit einem Umsatz von über 8 Milliarden Euro im Jahr 2022 demonstriert die Beiersdorf AG ihre wirtschaftliche Relevanz im internationalen Markt.

Leistungen und Produkte

Beiersdorf vermarktet ein vielseitiges Spektrum an Hautpflegeprodukten, medizinischen Pflastern und dermatologischen Produkten. Die Marke Hansaplast umfasst Verbandpflaster, Wundversorgungsprodukte, Schmerzkopflaster sowie innovative Produkte zur Prävention und Behandlung von Wunden. Die Dermatologie-Marke Eucerin ist speziell auf die Versorgung trockener und empfindlicher Haut sowie auf spezifische Hauterkrankungen wie Akne und Psoriasis ausgerichtet. Beiersdorf hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch Forschung und Entwicklung qualitativ hochwertige Produkte hervorzubringen, die von Dermatologen weltweit empfohlen werden. Die Produkte sind in über 150 Ländern erhältlich, was Beiersdorfs globale Reichweite unterstreicht. Neben der Hautpflege engagiert sich das Unternehmen im Bereich der medizinischen Produkte, indem es Lösungen für verschiedene Hautprobleme bietet, die sich an den Bedürfnissen der Verbraucher orientieren.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte der Beiersdorf AG unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen in den verschiedenen Märkten, in denen sie angeboten werden. Das Unternehmen verpflichtet sich, die Richtlinien der jeweiligen Gesundheitsbehörden in den Ländern, in denen es tätig ist, einzuhalten. Dazu zählt unter anderem die Einhaltung der EU-Verordnung über kosmetische Mittel, deren Bestimmungen für Sicherheit, Effektivität und Kennzeichnung von kosmetischen Produkten gelten. Für die Pharmaprodukte umfasst dies auch die Einhaltung spezifischer Vorschriften für Arzneimittel, was die Zulassung, den Vertrieb und die Überwachung nach der Markteinführung betrifft. Beiersdorf investiert in Forschung und Entwicklung, um sicherzustellen, dass alle Produkte nicht nur effektiv, sondern auch sicher für den Verbraucher sind.

Standort Hamburg

Hamburg ist der Stammsitz der Beiersdorf AG, die seit über 140 Jahren in der Hansestadt verwurzelt ist. Hier betreibt das Unternehmen seinen weltweiten Hauptsitz sowie bedeutende Produktionsanlagen, darunter die hochmodernen Werke für die Herstellung kosmetischer und pharmazeutischer Produkte. Das Unternehmen ist einer der größten privaten Arbeitgeber Hamburgs und trägt wesentlich zur lokalen Wirtschaft bei. Beiersdorf bietet zahlreiche Ausbildungs- und Karrierechancen für junge Menschen in der Region und engagiert sich zudem stark in der Unternehmensverantwortung, indem es Initiativen zur Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit fördert. Dies zeigt sich unter anderem in der Implementierung umweltbewusster Produktionsprozesse und in der Nutzung von recycelbaren Materialien.

Besonderheiten der Beiersdorf AG

Ein bedeutendes Merkmal der Beiersdorf AG ist die konsequente Fokussierung auf Innovation und Forschung. Das Unternehmen betreibt mehrere Forschungszentren weltweit, die sich auf die Entwicklung fortschrittlicher Hautpflege- und Pflegeprodukte konzentrieren. Beiersdorf nutzt neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zur Verbesserung ihrer Formulierungen und zur Einführung neuer Produkte, die den sich wandelnden Bedürfnissen der Verbraucher gerecht werden. Darüber hinaus fördert das Unternehmen aktiv die Zusammenarbeit mit dermatologischen Forschungsinstitutionen und Universitäten, um den Wissenstransfer und die Weiterentwicklung der Dermatologie zu unterstützen. Die Beiersdorf AG legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusste Unternehmensführung, um die Herausforderungen des Klimawandels anzugehen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, die über die reine Produktion hinausgehen.

Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Hamburg | Medizintechnik

```

Häufige Fragen zu Beiersdorf AG

Was macht Beiersdorf AG?

Beiersdorf ist ein führender Konsumgüterkonzern aus Hamburg mit weltbekannten Marken: NIVEA, Eucerin, La Prairie, Hansaplast, Chantecaille und tesa. Das Unternehmen entwickelt Hautpflege- und Gesundheitsprodukte.

Was ist der Unterschied zwischen NIVEA und Eucerin von Beiersdorf?

NIVEA ist Beiersdorfs Hauptmarke für Allgemeine Körperpflege. Eucerin ist die dermatologische Linie für empfindliche und problematische Haut und wird auch von Ärzten empfohlen.

Wo hat Beiersdorf seinen Hauptsitz?

Beiersdorf AG hat seinen Hauptsitz in Hamburg, Deutschland. Das Unternehmen ist weltweit aktiv und führend in Hautpflege und Gesundheitsprodukten.

Beiersdorf AG in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen