Pfizer Pharma GmbH

Pharmaunternehmen · Berlin

Pfizer Pharma GmbH ist die deutsche Niederlassung des US-amerikanischen Pharmariesen Pfizer Inc. mit Sitz in Berlin. Das weltweit führende Pharmaunternehmen bietet Innovationen in Onkologie, Immunologie, Kardiologie, Impfstoffe (Comirnaty®, Prevnar®) und Innerer Medizin.

Pfizer Pharma GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Linkstr. 10
10785 Berlin

Unternehmensprofil

1849

Gegründet

90.000+

Mitarbeiter

Pfizer Pharma GmbH im Überblick

Pfizer Pharma GmbH ist die wichtigste deutsche Gesellschaft des US-amerikanischen Pharmakonzerns Pfizer Inc., einem der weltgrößten Pharmaunternehmen. Mit Sitz in Berlin hat das Unternehmen die Aufgabe, das verschreibungspflichtige Arzneimittelgeschäft in Deutschland zu koordinieren. Pfizer hat sich durch kontinuierliche Innovationen und Anpassungen an den sich ändernden Marktanforderungen eine führende Stellung erarbeitet. Die Firma beschäftigt über 3.500 Mitarbeiter in Deutschland und hat sich durch ein starkes Engagement in Forschung und Entwicklung als Vorreiter in vielen therapeutischen Bereichen etabliert.

Breites Portfolio von Innovative bis Established

Pfizer Deutschland vertreibt ein umfangreiches Portfolio, welches sowohl innovative als auch etablierte Arzneimittel umfasst. Im Bereich Onkologie sind Produkte wie Ibrance (Palbociclib), Lorbrena und Bosulif prominent vertreten. Diese Medikamente haben die Behandlungsmöglichkeiten für Krebspatienten erheblich verbessert. Im Impfstoffsegment ist Pfizer/BioNTech insbesondere für den COVID-19-mRNA-Impfstoff Comirnaty bekannt, der weltweit eine entscheidende Rolle in der Bekämpfung der Pandemie gespielt hat. Zudem bietet das Unternehmen Prevnar 20, einen Pneumokokken-Impfstoff, an, der zum Schutz gegen verschiedene Pneumokokken-Serotypen dient.

Internistische Schwerpunkte von Pfizer sind kardiovaskuläre Therapien, etwa durch Eliquis (Apixaban) zur Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern und Vyndaqel (Tafamidis) zur Behandlung von hereditärer Transthyretin-amyloider Kardiomyopathie. Auch rheumatologische Erkrankungen werden mit dem Medikament Xeljanz (Tofacitinib) adressiert, das eine innovative Behandlungsoption für rheumatoide Arthritis darstellt. Besonders hervorzuheben ist Pfizer’s starkes Engagement in der mRNA-Technologie, das durch strategische Kooperationen mit führenden Forschungseinrichtungen und Universitäten sowie durch eigene Entwicklungsinitiativen gestärkt wird.

Regulatorische Einordnung und Forschung

Die Produkte von Pfizer unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, die durch die europäische Arzneimittelbehörde (EMA) und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) überwacht werden. Diese Behörden garantieren die Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität der Arzneimittel und Impfstoffe. Pfizer arbeitet eng mit diesen Institutionen zusammen, um sicherzustellen, dass alle Produkte den höchsten Standards entsprechen, und verfolgt proaktive Sicherheitsüberwachungsprogramme, um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren und zu managen.

In der Forschung investiert Pfizer jährlich mehrere Milliarden Euro in die Entwicklung neuer Arzneimittel. Auch in Deutschland kooperiert das Unternehmen mit zahlreichen Universitäten und Forschungsinstituten, um innovative Therapien zu entwickeln und wissenschaftliche Erkenntnisse voranzutreiben. Die neueste Technologiegeneration, wie z.B. CRISPR und Genom-Sequenzierung, wird genutzt, um personalisierte Medizin weiter voranzubringen.

Standort Berlin

Berlin ist der Hauptsitz der deutschen Pfizer-Organisation. Von hier aus koordiniert Pfizer vielfältige Aktivitäten und betreut Onkologen, Kardiologen, Rheumatologen und Impfärzte in ganz Deutschland. Die enge Zusammenarbeit mit führenden deutschen Forschungseinrichtungen, insbesondere mit der Charité, fördert den Austausch von Wissen und Innovationen im Gesundheitssektor. Berlin spielt auch eine wichtige Rolle als Zentrum für klinische Studien und Marktforschung, was die Entwicklung neuer Produkte erheblich beschleunigt.

Die Bedeutung des Standortes für die BioTech- und Pharmaindustrie in Deutschland wird durch zahlreiche Veranstaltungen, Konferenzen und Symposien unterstrichen, zu denen Pfizer regelmäßig beiträgt. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen in der Unterstützung junger Biotech-Start-ups und fördert somit den Innovationsstandort Deutschland nachhaltig.

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Häufige Fragen zu Pfizer Pharma GmbH

Was macht Pfizer Pharma GmbH?

Pfizer Pharma GmbH ist als forschendes und produzierendes Pharmaunternehmen mit der Entwicklung von neuen Therapien und Impfstoffen befasst. Seltene Krankheiten, Krebstherapie, Infektionskrankheiten, Antibiotikaresistenzen, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen und die Möglichkeiten in der Gentherapie sind weitere Forschungs- und Entwicklungsgebiete.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen