MCM Klosterfrau Vertriebsgesellschaft mbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1826
Gegründet
1.500+
Mitarbeiter
Spezialisierungen
Pflanzliche Arzneimittel, Erkältung, Verdauung, Muskel- und Gelenkpflege
MCM Klosterfrau Vertriebsgesellschaft mbH
MCM Klosterfrau Vertriebsgesellschaft mbH ist die Vertriebsgesellschaft der Klosterfrau Healthcare Group, einem deutschen Unternehmen der OTC-Pharma- und Naturheilkunde-Branche. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Köln und gehört zu den größeren Selbstmedikationsanbietern in Deutschland. Die Geschichte des Unternehmens reicht bis ins Jahr 1826 zurück.
OTC-Produkte und Naturheilkunde
Klosterfrau ist bekannt für traditionsreiche Marken wie Klosterfrau Melissengeist, Nervenruh Baldrian-Dragees, Arnica-Gel und Doppelherz, die auf die Bedürfnisse der Verbraucher in Zeiten von erhöhter Stressbelastung und allgemeiner Gesundheitsprävention abgestimmt sind. Das Portfolio umfasst
- Pflanzliche Arzneimittel: Diese Produkte nutzen die Wirkstoffe aus der Natur, die seit Jahrhunderten in der Medizin Anwendung finden. Hierzu zählen auch die beliebten Tees und Tropfen, die gezielt zur Unterstützung der Gesundheit eingesetzt werden.
- Nahrungsergänzungsmittel: Unter der Marke Doppelherz bietet das Unternehmen eine Vielzahl von Produkten an, die die Nährstoffversorgung optimieren. Sie reichen von Vitaminen und Mineralstoffen bis hin zu speziellen Formulierungen für bestimmte Lebensphasen oder gesundheitliche Bedürfnisse.
- Medizinprodukte: Klosterfrau vertreibt auch eine Reihe von Medizinprodukten, die zur Linderung von Beschwerden wie Erkältungen oder Hautproblemen entwickelt wurden.
- Körperpflegeprodukte: Zur ganzheitlichen Gesundheit gehören auch Produkte zur Hygiene und Körperpflege, die die Haut pflegen und schützen.
Das Unternehmen ist in Apotheken und Drogerien vertreten und investiert in digitale Patientenberatung, um Nutzern eine Informationsquelle bereitzustellen. Daneben werden Ressourcen in Forschung und Entwicklung eingesetzt, um Produkte auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse weiterzuentwickeln.
Regulatorische Einordnung
Alle Produkte von Klosterfrau unterliegen den regulatorischen Vorgaben, die in Deutschland und der Europäischen Union für Arzneimittel und Medizinprodukte gelten. Qualität und Sicherheit werden durch klinische Studien nachgewiesen. Klosterfrau ist Mitglied in Fachverbänden, die sich für die Interessen der Pharmaindustrie und die Förderung der Naturheilkunde einsetzen. Diese Regelungen sichern die Verkehrsfähigkeit der angebotenen Produkte.
Standort Köln
Von Köln aus koordiniert das Unternehmen Marketing, Vertrieb und den bundesweiten Außendienst für seine OTC-Marken in Apotheken und Drogeriemärkten. Die zentrale Lage im Rheinland ermöglicht eine logistisch günstige Anbindung sowie den Zugang zu Fachkräften aus den Bereichen Pharmazie, Marketing und Logistik.
Die Nähe zu akademischen Einrichtungen und Forschungseinrichtungen in der Region unterstützt Klosterfrau darin, aktuelle Forschungsergebnisse in die Produktentwicklung einfließen zu lassen.
Regionale Bedeutung
Klosterfrau ist in Nordrhein-Westfalen durch Arbeitsplätze und lokale Initiativen präsent. Das Unternehmen beteiligt sich an Sponsoring von Gesundheitsprojekten und medizinischer Aufklärung in der Region. Regelmäßig werden Workshops und Informationsveranstaltungen für Apotheker und andere Fachkräfte durchgeführt, bei denen aktuelle Produkte und Themen der Selbstmedikation vorgestellt werden.
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```Häufige Fragen zu MCM Klosterfrau Vertriebsgesellschaft mbH
Was macht Klosterfrau?
MCM Klosterfrau Vertriebsgesellschaft mbH hat Herstellung und Vertrieb von Gesundheitsprodukten, Vitaminen & Mineralstoffen und Kosmetik als Schwerpunkt. Neben dem Hauptprodukt „Klosterfrau Melissengeist“ werden noch Gesundheitsprodukte für die Bronchen und den Magen-Darm-Bereich hergestellt. Weitere Angebote sind Mittel bei Erkältung, Blasenentzündungen, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Reizhusten, Verstopfung und Heuschnupfen.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.