Hemopharm GmbH

Pharmaunternehmen · Halle Saale

Hemopharm GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Halle Saale, Sachsen-Anhalt. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Hemopharm GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Theodor-Heuss-Str. 52
06111 Halle Saale

Unternehmensprofil

1960

Gegründet

12.000+ (STADA global)

Mitarbeiter

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Hemopharm GmbH im Überblick

Hemopharm GmbH in Halle (Saale), Sachsen-Anhalt, ist die deutsche Tochtergesellschaft von Hemofarm, einem der größten Generika-Pharmaunternehmen aus Serbien. Hemofarm ist Teil der STADA-Gruppe, einem der führenden deutschen Generika-Pharmaunternehmen. Hemopharm vertreibt Generika und Markenpharmazeutika auf dem deutschen Markt und spielt eine bedeutende Rolle in der regionalen und überregionalen Gesundheitsversorgung.

Tätigkeitsfeld und Produkte

Hemopharm Deutschland fokussiert sich auf die Vermarktung von Generika und pharmazeutischen Produkten der Hemofarm-Gruppe in Deutschland. Das umfassende Produktportfolio umfasst eine Vielzahl von Arzneimitteln, die in unterschiedlichen Therapiebereichen eingesetzt werden:

  • Kardiologie: Präparate zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die eine hohe Relevanz in der Bevölkerung aufweisen.
  • Neurologie: Medikation zur Therapie neurologischer Krankheiten wie Epilepsie oder Parkinson.
  • Infektologie: Antibiotika und antivirale Mittel, die der Bekämpfung von Infektionskrankheiten dienen.
  • Onkologie: Medikamente zur Behandlung von Krebserkrankungen, die ebenfalls Teil des Produktportfolios sind.

Die pharmazeutischen Produkte von Hemopharm unterliegen strengen regulatorischen Richtlinien, die sicherstellen, dass die Qualität und Sicherheit der Arzneimittel gewährleistet sind. Die Produkte werden regelmäßig geprüft und erfüllen die Anforderungen der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) sowie der deutschen Bundesoberbehörde. Dies sichert nicht nur die Therapiequalität, sondern auch das Vertrauen der Ärzte und Patienten in die Produkte.

Hemofarm und STADA-Gruppe

Hemofarm wurde 1960 in Serbien gegründet und hat sich zu einem der bekanntesten Pharmaunternehmen auf dem Balkan entwickelt. Die Übernahme durch STADA im Jahr 2006 hat das Unternehmen erheblich gestärkt und in den internationalen Markt eingeführt. STADA Arzneimittel AG hat seinen Hauptsitz in Bad Vilbel, Hessen, und beschäftigt weltweit über 12.000 Mitarbeitende. Die Kombination von Hemofarms Balkan-Know-how und STADAS Expertise bietet signifikante Vorteile im Bereich Forschung und Entwicklung neuer Produkte.

Mit einem klaren Bekenntnis zu Innovationen investiert die STADA-Gruppe kontinuierlich in die Entwicklung neuer Arzneimittel und Therapiekonzepte. Hemopharm profitiert von diesen Investitionen, um auch in Deutschland qualitativ hochwertige Produkte mit einem hohen therapeutischen Nutzen anzubieten.

Regionale Bedeutung und Marktstellung

Als Teil eines großen, internationalen Konzerns hat Hemopharm GmbH eine bedeutende regionale Präsenz in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus. Die strategische Lage in Halle (Saale) ermöglicht es dem Unternehmen, sowohl regionale als auch nationale Märkte effizient zu bedienen. Diese regionale Verankerung führt dazu, dass Hemopharm auch stark in die lokale Wirtschaft investiert und Arbeitsplätze schafft. Hinzu kommt, dass Hemopharm durch Partnerschaften mit Gesundheitseinrichtungen, Apotheken und Medizinern in der Umgebung in der Lage ist, die Bedürfnisse der Patienten direkt zu adressieren.

Die Wichtigkeit von Hemopharm in der Region spiegelt sich auch in der kontinuierlichen Verbesserung von Versorgungsketten und der Zugang zu Arzneimitteln wider. Das Unternehmen legt großen Wert auf eine verantwortungsvolle und nachhaltige Unternehmensführung, die sich positiv auf die Gesellschaft auswirkt.

Besonderheiten und Innovationskraft

Ein herausragendes Merkmal von Hemopharm ist die Kombination von generischen und innovativen Arzneimitteln, die es dem Unternehmen ermöglicht, auf die sich stetig ändernden Bedürfnisse des Gesundheitsmarktes einzugehen. Hemopharm ist nicht nur ein Hersteller, sondern auch ein Akteur im Bereich der Forschung, der sich bemüht, neue Therapien und Formulierungen zu entwickeln. Durch die enge Zusammenarbeit mit führenden Forschungseinrichtungen und Universitäten wird sichergestellt, dass das Unternehmen stets an vorderster Front der medizinischen Entwicklungen bleibt.

In den letzten Jahren hat Hemopharm auch an der Entwicklung von Biosimilars gearbeitet, einem wachsenden Bereich der Biopharmazie, der große Vorteile für Patienten und Gesundheitssysteme verspricht. Diese Produkte sollen den Bedarf an kostengünstigen therapeutischen Alternativen decken und gleichzeitig die Qualität und Wirksamkeit sicherstellen.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Sachsen-Anhalt oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Hemopharm GmbH

Was macht Hemopharm GmbH?

Hemopharm GmbH überprüft und vertreibt als deutsche Tochter eines chinesischen Pharmaherstellers die dort produzierten Medikamente an deutsche Apotheken. Im Sortiment sind Antibiotika, Antipsychotika, blutdrucksenkende Mittel, Gichtmittel, Antiparkinsonmittel, Virostatika, Plättchenhemmer und Statine. Sie hat ausschließlich verschreibungspflichtige Mittel im Angebot.

Welche Arzneimittel stellt Hemopharm GmbH her?

Hemopharm GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Halle Saale. Überblick Hemopharm GmbH ist ein renommiertes Pharmaunternehmen, das sich auf die Entwicklung und Produktion von hochwertigen Arzneimitteln und Medizinprodukten spezialisiert hat. Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen