Hemopharm GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1960
Gegründet
12.000+ (STADA global)
Mitarbeiter
Hemopharm GmbH im Überblick
Hemopharm GmbH in Halle (Saale), Sachsen-Anhalt, ist die deutsche Tochtergesellschaft von Hemofarm, einem der größten Generika-Pharmaunternehmen aus Serbien. Hemofarm ist Teil der STADA-Gruppe, einem der führenden deutschen Generika-Pharmaunternehmen. Hemopharm vertreibt Generika und Markenpharmazeutika auf dem deutschen Markt und spielt eine bedeutende Rolle in der regionalen und überregionalen Gesundheitsversorgung.
Tätigkeitsfeld und Produkte
Hemopharm Deutschland fokussiert sich auf die Vermarktung von Generika und pharmazeutischen Produkten der Hemofarm-Gruppe in Deutschland. Das umfassende Produktportfolio umfasst eine Vielzahl von Arzneimitteln, die in unterschiedlichen Therapiebereichen eingesetzt werden:
- Kardiologie: Präparate zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die eine hohe Relevanz in der Bevölkerung aufweisen.
- Neurologie: Medikation zur Therapie neurologischer Krankheiten wie Epilepsie oder Parkinson.
- Infektologie: Antibiotika und antivirale Mittel, die der Bekämpfung von Infektionskrankheiten dienen.
- Onkologie: Medikamente zur Behandlung von Krebserkrankungen, die ebenfalls Teil des Produktportfolios sind.
Die pharmazeutischen Produkte von Hemopharm unterliegen strengen regulatorischen Richtlinien, die sicherstellen, dass die Qualität und Sicherheit der Arzneimittel gewährleistet sind. Die Produkte werden regelmäßig geprüft und erfüllen die Anforderungen der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) sowie der deutschen Bundesoberbehörde. Dies sichert nicht nur die Therapiequalität, sondern auch das Vertrauen der Ärzte und Patienten in die Produkte.
Hemofarm und STADA-Gruppe
Hemofarm wurde 1960 in Serbien gegründet und hat sich zu einem der bekanntesten Pharmaunternehmen auf dem Balkan entwickelt. Die Übernahme durch STADA im Jahr 2006 hat das Unternehmen erheblich gestärkt und in den internationalen Markt eingeführt. STADA Arzneimittel AG hat seinen Hauptsitz in Bad Vilbel, Hessen, und beschäftigt weltweit über 12.000 Mitarbeitende. Die Kombination von Hemofarms Balkan-Know-how und STADAS Expertise bietet signifikante Vorteile im Bereich Forschung und Entwicklung neuer Produkte.
Mit einem klaren Bekenntnis zu Innovationen investiert die STADA-Gruppe kontinuierlich in die Entwicklung neuer Arzneimittel und Therapiekonzepte. Hemopharm profitiert von diesen Investitionen, um auch in Deutschland qualitativ hochwertige Produkte mit einem hohen therapeutischen Nutzen anzubieten.
Regionale Bedeutung und Marktstellung
Als Teil eines großen, internationalen Konzerns hat Hemopharm GmbH eine bedeutende regionale Präsenz in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus. Die strategische Lage in Halle (Saale) ermöglicht es dem Unternehmen, sowohl regionale als auch nationale Märkte effizient zu bedienen. Diese regionale Verankerung führt dazu, dass Hemopharm auch stark in die lokale Wirtschaft investiert und Arbeitsplätze schafft. Hinzu kommt, dass Hemopharm durch Partnerschaften mit Gesundheitseinrichtungen, Apotheken und Medizinern in der Umgebung in der Lage ist, die Bedürfnisse der Patienten direkt zu adressieren.
Die Wichtigkeit von Hemopharm in der Region spiegelt sich auch in der kontinuierlichen Verbesserung von Versorgungsketten und der Zugang zu Arzneimitteln wider. Das Unternehmen legt großen Wert auf eine verantwortungsvolle und nachhaltige Unternehmensführung, die sich positiv auf die Gesellschaft auswirkt.
Besonderheiten und Innovationskraft
Ein herausragendes Merkmal von Hemopharm ist die Kombination von generischen und innovativen Arzneimitteln, die es dem Unternehmen ermöglicht, auf die sich stetig ändernden Bedürfnisse des Gesundheitsmarktes einzugehen. Hemopharm ist nicht nur ein Hersteller, sondern auch ein Akteur im Bereich der Forschung, der sich bemüht, neue Therapien und Formulierungen zu entwickeln. Durch die enge Zusammenarbeit mit führenden Forschungseinrichtungen und Universitäten wird sichergestellt, dass das Unternehmen stets an vorderster Front der medizinischen Entwicklungen bleibt.
In den letzten Jahren hat Hemopharm auch an der Entwicklung von Biosimilars gearbeitet, einem wachsenden Bereich der Biopharmazie, der große Vorteile für Patienten und Gesundheitssysteme verspricht. Diese Produkte sollen den Bedarf an kostengünstigen therapeutischen Alternativen decken und gleichzeitig die Qualität und Wirksamkeit sicherstellen.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Sachsen-Anhalt oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Hemopharm GmbH
Was macht Hemopharm GmbH?
Hemopharm GmbH überprüft und vertreibt als deutsche Tochter eines chinesischen Pharmaherstellers die dort produzierten Medikamente an deutsche Apotheken. Im Sortiment sind Antibiotika, Antipsychotika, blutdrucksenkende Mittel, Gichtmittel, Antiparkinsonmittel, Virostatika, Plättchenhemmer und Statine. Sie hat ausschließlich verschreibungspflichtige Mittel im Angebot.
Welche Arzneimittel stellt Hemopharm GmbH her?
Hemopharm GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Halle Saale. Überblick Hemopharm GmbH ist ein renommiertes Pharmaunternehmen, das sich auf die Entwicklung und Produktion von hochwertigen Arzneimitteln und Medizinprodukten spezialisiert hat. Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.