Endomedica GmbH

Pharmaunternehmen · Halle Saale

Endomedica GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Halle Saale, Sachsen-Anhalt. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Endomedica GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Weinbergweg 23
06120 Halle Saale

Unternehmensprofil

2012

Gegründet

Spezialisierungen

Urologie, Biologisch abbaubare Implantate, Transdermale Systeme

```html

Endomedica GmbH

Endomedica GmbH in Halle (Saale), Sachsen-Anhalt, ist ein Pharmaunternehmen mit Spezialisierung auf endoskopische Produkte und Arzneimittel für gastroenterologische Anwendungen. Das Unternehmen bietet Lösungen für medizinisches Personal und Patienten im Bereich der Gastroenterologie.

Tätigkeitsfeld und Produkte

Endomedica entwickelt und vertreibt Arzneimittel und Medizinprodukte für Endoskopie und Gastroenterologie. Das Produktportfolio umfasst Präparate für die Vor- und Nachbereitung endoskopischer Eingriffe. Zu den Hauptprodukten gehören:

  • Darmreinigungs- und Spülpräparate: Diese Produkte dienen zur Vorbereitung auf Koloskopien und andere endoskopische Untersuchungen und ermöglichen eine gründliche Darmbefundigung.
  • Medikamente zur gastrointestinalen Unterstützung: Hierzu zählen Medikamente zur Behandlung von Reizdarmsyndrom oder entzündlichen Darmerkrankungen.
  • Endoskopische Zubehörprodukte: Diese umfassen Instrumente und Hilfsmittel für endoskopische Eingriffe.

Endomedica arbeitet mit Fachkliniken zusammen und nutzt Rückmeldungen aus der Praxis zur Produktentwicklung. Dies ermöglicht die Abstimmung der Produkte auf aktuelle Anforderungen medizinischer Versorgung.

Regulatorische Einordnung

Endomedica unterliegt der Arzneimittel- und Medizinproduktegesetzgebung in Deutschland und der EU. Alle Produkte durchlaufen Zulassungsverfahren zur Überprüfung von Sicherheit und Qualität. Das Unternehmen hält Good Manufacturing Practices (GMP) ein und betreibt Qualitätssicherung in allen Phasen der Produktentwicklung.

Die Produkte von Endomedica sind CE-zertifiziert und erfüllen die notwendigen Anforderungen als Medizinprodukte. Diese Zertifizierung dokumentiert die regulatorische Konformität.

Regionale Bedeutung und Netzwerk

Halle (Saale) ist Standort der Endomedica GmbH und liegt in einer Region mit Schwerpunkt auf Biotechnologie und Life Sciences. Die Nähe zur Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Universitätsklinikum Halle begünstigt Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie.

Das Unternehmen kooperiert mit Kliniken, Forschungseinrichtungen und anderen Akteuren der Gesundheitswirtschaft. Dies ermöglicht den Austausch über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Gastroenterologie.

Forschung und Entwicklung

Endomedica investiert in Forschung und Entwicklung neuer therapeutischer Konzepte und Produkte. Das Unternehmen arbeitet mit modernen technologischen Methoden und setzt auf kontinuierliche Weiterentwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse in den Produkten.

Endomedica beteiligt sich an wissenschaftlichen Projekten und Studien. Dieser Ansatz fördert die Produktentwicklung und die Fortbildung von Fachkräften in neuen Technologien und Therapien.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Sachsen-Anhalt oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

```

Häufige Fragen zu Endomedica GmbH

Was macht Endomedica GmbH?

Endomedica GmbH ist mit Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie beschäftigt. Die therapeutischen Produkte sind für die Bereiche Endokrinologie, Onkologie und Innere Medizin konzipiert. Der Forschungsschwerpunkt liegt darin, effiziente Wirkstoffabgabesysteme zu entwickeln, um medizinische Wirkstoffe möglichst schmerzfrei zu applizieren.

Endomedica GmbH in sozialen Netzwerken

Weitere Pharmaunternehmen in Halle Saale

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 03.07.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen