Pharmachem GmbH & Co. KG

Pharmaunternehmen · Saale-Orla-Kreis

Pharmachem GmbH & Co. KG ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Saale-Orla-Kreis, Thüringen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Pharmachem GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Pharmachem Str. 1
07381 Saale-Orla-Kreis

Unternehmensprofil

Spezialisierungen

Lohnherstellung, Salben und Cremes, Homöopathie

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Pharmachem GmbH & Co. KG

Pharmachem GmbH & Co. KG ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz im Saale-Orla-Kreis, Thüringen. Das Unternehmen entwickelt und produziert chemisch-pharmazeutische Produkte und beliefert die Pharmaindustrie mit Grundstoffen sowie Spezialchemikalien. Pharmachem ist national und international tätig.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Pharmachem produziert und vertreibt pharmazeutische Wirkstoffe sowie Hilfsstoffe. Zu den Hauptproduktbereichen gehören:

  • Aktive Pharmazeutische Wirkstoffe (APIs): Diese werden in der Herstellung von Arzneimitteln benötigt und umfassen sowohl chemisch synthetisierte als auch biologisch hergestellte Wirkstoffe.
  • Hilfsstoffe: Diese Substanzen werden in der Arzneimittelherstellung eingesetzt, um die Stabilität, Wirksamkeit und Dosierung der Medikamente zu gewährleisten. Dazu zählen Bindemittel, Füllstoffe und Konservierungsstoffe.
  • Spezialchemikalien: Pharmachem entwickelt chemische Produkte, die auf die Bedürfnisse einzelner Kunden und deren pharmazeutische Anwendungen zugeschnitten sind.

Das Unternehmen fertigt maßgeschneiderte Lösungen sowie Standardprodukte und kann spezifische Formulierungen für therapeutische Anforderungen entwickeln. Dazu zählt auch die Herstellung kleinerer Mengen spezieller Wirkstoffe.

Geschichte & Regulierung

Pharmachem profitiert vom Chemie- und Pharmastandort Thüringen. Nach der Wiedervereinigung erfolgten Investitionen in Forschung, Entwicklung und Produktionsstätten. Der Standort liegt in der Nähe bedeutender Forschungseinrichtungen und Universitäten.

Pharmachem wird durch das Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz sowie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) überwacht. Das Unternehmen hält GMP-Zertifizierungen (Good Manufacturing Practice) und beachtet Umweltstandards sowie Nachhaltigkeitsrichtlinien.

Regionale Bedeutung

Pharmachem trägt zur wirtschaftlichen Entwicklung des Saale-Orla-Kreises bei. Das Unternehmen schafft Arbeitsplätze, bietet Ausbildungsplätze an und kooperiert mit Bildungseinrichtungen in der Pharmazie und Chemie. Die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern stärkt die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Region.

Besonderheiten von Pharmachem

Pharmachem fertigt auch kleine Mengen spezifischer Wirkstoffe mit besonderen Anforderungen. Das Unternehmen investiert in Forschung und Entwicklung, um neue Produkte für die sich ändernden Anforderungen der pharmazeutischen Industrie zu schaffen. Nachhaltige und umweltfreundliche Herstellungsprozesse sind Teil der Betriebsstrategie.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Thüringen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Pharmachem GmbH & Co. KG

Was macht Pharmachem GmbH & Co. KG?

Pharmachem GmbH & Co. KG stellt Arzneimittel, Medizinprodukte, Nahrungsergänzung, Kosmetika und Lebensmittel her und ist in der Lohnherstellung tätig. Sie fertigt Standardrezepturen an und stellt im Bereich Homöopathie Medikamente individuell für Kunden zusammen.

Welche Arzneimittel stellt Pharmachem GmbH & Co. KG her?

Pharmachem GmbH & Co. KG ist ein Pharmaunternehmen in Saale-Orla-Kreis. Überblick über Pharmachem GmbH & Co. KG Pharmachem GmbH & Co. KG ist ein angesehenes Unternehmen in der pharmazeutischen Industrie. Mit Sitz in Deutschland konzentriert sich das U Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 03.07.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen