Jenapharm GmbH & Co. KG

Pharmaunternehmen · Jena

Jenapharm GmbH & Co. KG ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Jena, das zur Bayer-Gruppe gehört und auf Frauengesundheit, Hormonpräparate und gynäkologische Arzneimittel spezialisiert ist.

Jenapharm GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Otto-Schott-Straße 15
07745 Jena

Unternehmensprofil

1950

Gegründet

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Jenapharm GmbH & Co. KG im Überblick

Die Jenapharm GmbH & Co. KG ist ein traditionsreiches deutsches Pharmaunternehmen mit Sitz in Jena, Thüringen. Gegründet in den frühen Jahren der DDR-Pharmaindustrie, hat sich das Unternehmen im Laufe der Jahre zu einem zentralen Akteur im Bereich der Frauengesundheit und hormoneller Therapien entwickelt. Seit der Übernahme durch die Bayer-Gruppe profitiert Jenapharm von den umfassenden Ressourcen und dem globalen Netzwerk eines der größten Pharmaunternehmen der Welt, was die Innovationskraft und die internationale Marktpräsenz maßgeblich stärkt.

Bedeutend für Jenapharm ist die umfassende Forschung und Entwicklung, die sich auf die Verbesserung bestehender Produkte und die Entwicklung neuer therapeutischer Lösungen konzentriert. Die intrinsische Verbindung zu einem der größten Forschungseinrichtungen im Bereich der Biowissenschaften und der Nähe zur Höhepunktregion für biomedizinische Forschung in Deutschland unterstreicht die Position von Jenapharm als Vorreiter auf seinem Gebiet.

Leistungen und Produkte

Jenapharm hat sich auf die Entwicklung und Produktion verschiedener Arten von Arzneimitteln spezialisiert, insbesondere hormonale Kontrazeptiva, Hormonersatztherapien sowie gynäkologische Produkte. Zu den bekanntesten Produktlinien zählen deren Antibabypillen, die eine effektive und sichere Verhütung bieten und sich durch die unterschiedlichsten Wirkstoffkombinationen auszeichnen. Unter den Hormonersatztherapien finden sich Präparate, die Frauen in der Menopause unterstützen und deren Symptome lindern, indem sie den natürlichen Hormonspiegel ausgleichen.

Die wissenschaftliche Expertise in Steroidchemie und Hormonforschung richtet sich nach strikten regulatorischen Vorgaben, die in der pharmazeutischen Industrie weltweit gelten. Jenapharm erfüllt die Anforderungen der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und anderer internationaler Aufsichtsbehörden, was sich in der hohen Qualität und Sicherheit der Produkte manifestiert. Jenapharm nutzt moderne Technologien, um die Wirksamkeit ihrer Produkte ständig weiter zu verbessern und innovative Lösungen für bestehende gesundheitliche Herausforderungen zu finden, wodurch das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit auf dem globalen Markt sichert.

Regionalverbindung und Bedeutung für Thüringen

Der Standort Jena spielt eine entscheidende Rolle in der Entwicklung des Unternehmens. Jena ist nicht nur ein bedeutender Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort in Thüringen, sondern auch ein Zentrum für Forschung und Innovation. Die enge Zusammenarbeit mit der Friedrich-Schiller-Universität und der Technischen Universität Jena hat dazu beigetragen, dass Jenapharm auf den neuesten Stand der therapeutischen Forschung und des Produktionsmanagements bleibt.

Die starke Vernetzung des Unternehmens mit regionalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen ermöglicht es Jenapharm, von einem Pool gut ausgebildeter Fachkräfte zu profitieren. Dies ist besonders wichtig in einem Sektor, der schnelle Anpassungen und ständige Fortschritte verlangt. Zudem stellt Jenapharm nicht nur Arbeitsplätze in der Region zur Verfügung, sondern trägt auch zu einem hohen Maß an Wissenstransfer bei, wodurch die gesamte Region Thüringen als Standort für biopharmazeutische Unternehmen gestärkt wird.

Besonderheiten von Jenapharm

Ein Alleinstellungsmerkmal von Jenapharm ist die Kombination aus Tradition und Innovation. Das Unternehmen hat über Jahrzehnte Erfahrung im Umgang mit hormonellen Arzneimitteln und hat diese Expertise kontinuierlich in die Entwicklung neuer Produkte einfließen lassen. Darüber hinaus engagiert sich Jenapharm in der nachhaltigen Produktion und im verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Dies äußert sich in der Minimierung von Abfällen und der Maximierung von Energieeffizienz in ihren Produktionsstätten.

Ein weiterer Aspekt, der die Bedeutung von Jenapharm unterstreicht, ist die proaktive Teilnahme an klinischen Studien, die nicht nur der Produktentwicklung, sondern auch dem Verständnis weiblicher Gesundheit dienen. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen und Kliniken wird Forschung betrieben, die Frauen in verschiedenen Lebensphasen unterstützt und gezielt auf deren Bedürfnisse eingeht. Jenapharm schätzt den Austausch mit Patientinnen und Fachärzten, um deren Rückmeldungen in die Produktentwicklung einzubeziehen, und trägt so zur kontinuierlichen Verbesserung der Therapieangebote bei.

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Häufige Fragen zu Jenapharm GmbH & Co. KG

Was macht Jenapharm GmbH & Co. KG?

Jenapharm GmbH & Co. KG hat als Pharmaunternehmen die Themen Frauengesundheit, Männergesundheit, Langzeitverhütung und die Herstellung von Kontrastmitteln für CT und MRT im Fokus. Es stellt u.a. Produkte zur Verhütung, Gynäkologika, Urologika, Mittel zur Hautpflege und Mittel bei Testosteronmangel her.

Welche Arzneimittel stellt Jenapharm GmbH & Co. KG her?

Jenapharm GmbH & Co. KG ist ein Pharmaunternehmen in Jena. Jenapharm GmbH & Co. KG ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Jena, das zur Bayer-Gruppe gehört und auf Frauengesundheit, Hormonpräparate und gynäkologische Arzneimittel spezialisiert ist. Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen