Jenapharm GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1950
Gegründet
Spezialisierungen
Frauengesundheit, Männergesundheit, Kontrazeption
Jenapharm GmbH & Co. KG – Unternehmensüberblick
Die Jenapharm GmbH & Co. KG ist ein deutsches Pharmaunternehmen mit Sitz in Jena, Thüringen, das seit der DDR-Zeit in der Pharmaindustrie tätig ist. Das Unternehmen konzentriert sich auf Frauengesundheit und hormonelle Therapien. Seit der Übernahme durch die Bayer-Gruppe nutzt Jenapharm Ressourcen und das globale Netzwerk der Gruppe, um die Marktposition zu erweitern.
Jenapharm betreibt Forschung und Entwicklung mit Fokus auf die Verbesserung bestehender Produkte und neue therapeutische Lösungen. Der Standort Jena in einer Region mit etablierten Forschungseinrichtungen im Bereich Biowissenschaften unterstützt diese Tätigkeiten.
Leistungen und Produkte
Jenapharm entwickelt und produziert hormonale Kontrazeptiva, Hormonersatztherapien und gynäkologische Produkte. Das Sortiment umfasst verschiedene Antibabypillen mit unterschiedlichen Wirkstoffkombinationen sowie Präparate zur Linderung von Menopause-Symptomen durch Hormonausgleich.
Das Unternehmen arbeitet nach regulatorischen Vorgaben der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und internationaler Aufsichtsbehörden. Jenapharm setzt moderne Technologien ein, um die Wirksamkeit der Produkte zu überprüfen und neue Lösungen für gesundheitliche Anforderungen zu entwickeln.
Regionalverbindung und Bedeutung für Thüringen
Der Standort Jena ist wichtig für die Unternehmensentwicklung. Die Stadt ist Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort mit Schwerpunkt auf Forschung und Innovation. Jenapharm arbeitet mit der Friedrich-Schiller-Universität und der Technischen Universität Jena zusammen, um mit aktuellen therapeutischen Forschungsergebnissen und Produktionsstandards vertraut zu bleiben.
Die Vernetzung mit regionalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen ermöglicht Zugang zu ausgebildeten Fachkräften. Das Unternehmen schafft Arbeitsplätze in der Region und trägt zum Wissenstransfer bei, was die Position Thüringens als Standort für biopharmazeutische Unternehmen stärkt.
Besonderheiten von Jenapharm
Jenapharm verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung hormoneller Arzneimittel und nutzt diese Expertise bei der Produktentwicklung. Das Unternehmen verfolgt nachhaltige Produktionsverfahren mit Fokus auf Abfallminderung und Energieeffizienz.
Jenapharm führt klinische Studien durch, die der Produktentwicklung und dem Verständnis weiblicher Gesundheit dienen. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen und Kliniken wird Forschung zu Frauengesundheit durchgeführt. Das Unternehmen berücksichtigt Rückmeldungen von Patientinnen und Fachärzten in der Produktentwicklung.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Thüringen | Pharmagrosshandel
```Häufige Fragen zu Jenapharm GmbH & Co. KG
Was macht Jenapharm GmbH & Co. KG?
Jenapharm GmbH & Co. KG hat als Pharmaunternehmen die Themen Frauengesundheit, Männergesundheit, Langzeitverhütung und die Herstellung von Kontrastmitteln für CT und MRT im Fokus. Es stellt u.a. Produkte zur Verhütung, Gynäkologika, Urologika, Mittel zur Hautpflege und Mittel bei Testosteronmangel her.
Welche Arzneimittel stellt Jenapharm GmbH & Co. KG her?
Jenapharm GmbH & Co. KG ist ein Pharmaunternehmen in Jena. Jenapharm GmbH & Co. KG ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Jena, das zur Bayer-Gruppe gehört und auf Frauengesundheit, Hormonpräparate und gynäkologische Arzneimittel spezialisiert ist. Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
Pharmaunternehmen in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.