MBP Medical Biomaterial Products GmbH

Pharmaunternehmen · Ludwigslust-Parchim

MBP Medical Biomaterial Products GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Ludwigslust-Parchim, Mecklenburg-Vorpommern. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

MBP Medical Biomaterial Products GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Lederstr. 7
19306 Ludwigslust-Parchim

Unternehmensprofil

Spezialisierungen

Kollagen-Medizinprodukte, Geweberegeneration, Wundmanagement

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MBP Medical Biomaterial Products GmbH – Unternehmensprofil

MBP Medical Biomaterial Products GmbH mit Sitz im Landkreis Ludwigslust-Parchim, Mecklenburg-Vorpommern, entwickelt und produziert biologisch basierte Materialien für medizintechnische und pharmazeutische Anwendungen.

Tätigkeitsfeld & Produkte

MBP Medical stellt biologische Materialien für medizinische Anwendungen her. Das Produktportfolio umfasst biologisch abbaubare Materialien für chirurgische Anwendungen, Lösungen für die Wundversorgung sowie Produkte für das Tissue Engineering. Zu den Hauptprodukten gehören:

  • Biologisch abbaubare Nahtmaterialien: Diese Materialien lösen sich nach dem Einsatz im Körper auf und reduzieren damit das Risiko von Entzündungen und Komplikationen.
  • Tissue Engineering Produkte: Spezielle Matrizes, die als Gerüst für das Wachstum von Zellen dienen, um Gewebe zu regenerieren oder zu reparieren.
  • Wundversorgungsprodukte: Lösungen zur Förderung der Wundheilung mit optimaler Feuchtigkeitsbalance.

MBP Medical arbeitet mit Forschungseinrichtungen und Universitäten zusammen, um neue Biomaterialien zu entwickeln. Diese Kooperationen gewährleisten, dass die Produkte dem aktuellen wissenschaftlichen Stand entsprechen und den praktischen Anforderungen von medizinischen Fachkräften genügen.

Geschichte & Regulierung

MBP Medical ist Teil der Biotechnologieentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern, wo insbesondere marine Biomaterialien an Bedeutung gewonnen haben. Das Unternehmen konzentriert sich auf Anwendungen in der regenerativen Medizin.

Je nach Produktkategorie unterliegt MBP Medical den Anforderungen des Arzneimittelgesetzes (AMG) oder des Medizinproduktegesetzes (MPG). Das Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern überwacht das Unternehmen regelmäßig, um die Einhaltung europäischer Richtlinien und Normen zu prüfen. Dies umfasst auch die Durchführung klinischer Studien zur Überprüfung der Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte.

Regionale Bedeutung

MBP Medical trägt zur regionalen Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns bei, schafft lokale Arbeitsplätze und unterstützt die Ausbildung von Fachkräften in Biotechnologie und Medizintechnik. Die Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungsinstituten der Region ermöglicht es Fachkräften, in der Industrie tätig zu werden.

Das Unternehmen tritt bei Messen und Konferenzen auf, um die Region als Standort für biomedizinische Forschung sichtbarer zu machen und internationale Kontakte in den Lebenswissenschaften zu knüpfen.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu MBP Medical Biomaterial Products GmbH

Was macht MBP Medical Biomaterial Products GmbH?

MBP Medical Biomaterial Products GmbH produziert und vertreibt Medizinprodukte auf der Basis von natürlichem Kollagen. Anwendungsgebiete sind Hämostase, Wundbehandlung und Geweberegeneration. Zum Sortiment gehören MB-Loops für das Kennzeichnen von Arterien, Venen und Nerven. Auf dem Gebiet der Kollagenverarbeitung gilt das Unternehmen mittlerweile als internationaler Experte.

Welche Arzneimittel stellt MBP Medical Biomaterial Products GmbH her?

MBP Medical Biomaterial Products GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Ludwigslust-Parchim. Überblick Die MBP Medical Biomaterial Products GmbH ist ein führendes Unternehmen in der Herstellung und Vermarktung von medizinischen Biomaterialien und Implantaten. Mit Sitz in Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 03.07.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen