Fagron GmbH & Co. KG

Pharmaunternehmen · Stormarn

Fagron GmbH & Co. KG ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Stormarn, Hamburg. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Fagron GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Öffnungszeiten

Mo., Di., Do: .: 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Mi.: : 8.00 Uhr bis 16.30 Uhr

Fr.: : 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Adresse

Wilhelm-Bergner-Straße 11g
21509 Stormarn

Unternehmensprofil

7.000+ (Konzern)

Mitarbeiter

Fagron GmbH & Co. KG im Überblick

Fagron GmbH & Co. KG ist die deutsche Niederlassung der Fagron NV, eines weltweit führenden Unternehmens für pharmazeutisches Compounding (individuell hergestellte Arzneimittel). Das Unternehmen hat seinen Sitz im Kreis Stormarn (Schleswig-Holstein), nördlich von Hamburg. Fagron NV wurde in den Niederlanden gegründet und ist heute an der Euronext Amsterdam börsennotiert. Das Unternehmen fungiert global in mehr als 30 Ländern und beliefert Apotheken, Krankenhäuser und Compounding-Zentren weltweit mit Ausgangsstoffen, Basiszubereitungen und technischen Lösungen für die Herstellung individueller Arzneimittel. Mit einem Mitarbeiterstamm von rund 7.000 engagierten Fachkräften setzt Fagron hohe Standards in puncto Qualität und Innovation. Diese effiziente Organisation gewährleistet nicht nur die Verfügbarkeit von Produkten, sondern auch die schnelle Reaktion auf spezielle Kundenanforderungen.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Fagron ist der führende Anbieter für Compounding-Lösungen in Deutschland und Europa. Das Kernangebot umfasst pharmazeutische Grundsubstanzen (APIs), Fertigbase-Zubereitungen wie Creme- und Gelgrundlagen, Applikationsgeräte sowie innovative Softwarelösungen für das Apotheken-Compounding (TioSoftware). Ein zentrales Anliegen des Unternehmens ist es, Apotheken mit individuell rezeptierten Zubereitungen zu unterstützen – dies umfasst Cremes, Kapseln, Lösungen oder Salben, die für konkrete Patienten maßgeschneidert sind. Solche individualisierten Arzneimittel sind für Patienten mit besonderen Bedürfnissen, wie Allergien, speziellen Dosierungen oder seltenen Krankheiten, unersetzlich und bieten eine wesentlich verbesserte Therapieoption.

  • Pharmazeutische Grundsubstanzen (APIs): Hochwertige Rohstoffe für die Herstellung von Arzneimitteln.
  • Fertigbase-Zubereitungen: Vorgefertigte Basisrezepturen, die eine schnelle Herstellung ermöglichen.
  • Applikationsgeräte: Geräte zur genauen Dosierung und Anwendung von Arzneimitteln.
  • Softwarelösungen: TioSoftware hilft Apothekern bei der Organisation und Durchführung von Compounding-Prozessen.

Zusätzlich zu diesen Produkten bietet Fagron umfassende Schulungen und regulatorische Unterstützung für Apotheken an, um ihnen zu helfen, die Qualität ihrer Zubereitungen zu maximieren und die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. Die Schulungen decken wichtige Themen wie HACCP, GMP-Richtlinien und die richtige Handhabung von Rohstoffen ab, um sicherzustellen, dass Apotheken stets auf dem neuesten Stand der medizinischen und regulatorischen Entwicklungen sind.

Regulierung & Bedeutung für die Apothekenversorgung

Das Compounding in Apotheken unterliegt in Deutschland der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) und dem Arzneimittelgesetz (AMG). Fagron unterstützt Apotheken und stellt sicher, dass alle Grundstoffe den GMP/NRF-Anforderungen entsprechen. Diese regulatorische Einordnung ist entscheidend, da sie die Sicherheit und Wirksamkeit der individuell hergestellten Arzneimittel gewährleistet. Fagron ist in der Lage, Apotheken mit den erforderlichen Dokumentationen, Analysen und Zertifikaten zu versorgen, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen und das Vertrauen in die Qualität der zubereiteten Medikamente zu erhalten.

Die regionale Bedeutung von Fagron für Stormarn und die umliegenden Gebiete ist nicht zu unterschätzen. Als zentraler Partner für Apotheken trägt Fagron aktiv zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in der Region bei. Die Verfügbarkeit maßgeschneiderter Arzneimittel stellt sicher, dass auch Patienten mit speziellen Anforderungen in ihrer Behandlung ausreichend versorgt werden. Fagron hat sich somit als unverzichtbarer Bestandteil des lokalen Gesundheitssystems etabliert und stärkt nachhaltig die Beziehungen zwischen Apotheken, Ärzten und Patienten.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hamburg oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Fagron GmbH & Co. KG

Was macht Fagron GmbH & Co. KG?

Fagron GmbH & Co. KG ist ein pharmazeutischer Großhandel, der Rohstoffe und innovative Produkte für die Herstellung von Arzneimitteln liefert. Er bedient die Pharmazie, die Lebensmittelbranche, die Kosmetikbranche und die Tiermedizin. Sein Schwerpunkt ist die personalisierte Medizin.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen