Serag-Wiessner GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1906
Gegründet
500+
Mitarbeiter
Serag-Wiessner GmbH & Co. KG im Überblick
Die Serag-Wiessner GmbH & Co. KG aus Hof in Bayern ist ein auf Nahtmaterial und Wundversorgungsprodukte spezialisiertes Medizintechnik- und Pharmaunternehmen. Das Unternehmen gehört zu den führenden deutschen Herstellern von chirurgischem Nahtmaterial und ist weltweit in der klinischen Wundversorgung präsent. Mit über 100 Jahren Erfahrung in der Medizintechnik hat sich Serag-Wiessner als Partner für Kliniken, Praxen und Apotheken etabliert und spielt eine bedeutende Rolle in der Gesundheitsversorgung. Die Innovationskraft sowie die Qualitätsstandards des Unternehmens tragen dazu bei, dass die Produkte rund um den Globus geschätzt werden, insbesondere aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit.
Leistungen und Produkte
Serag-Wiessner produziert ein breites Sortiment an resorbierbarem und nicht-resorbierbarem chirurgischem Nahtmaterial, Wundverschlussstrips, Drainagen und weiteren Wundversorgungsprodukten für den Einsatz in der Chirurgie, Gynäkologie und Allgemeinmedizin. Das Unternehmen legt großen Wert auf Forschung und Entwicklung, was sich in der kontinuierlichen Verbesserung und dem Ausbau der Produktpalette niederschlägt.
Das Sortiment umfasst neben klassischen Nahtmaterialien auch innovative Produkte wie selbstauflösende Nähte, die insbesondere in minimalinvasiven Verfahren Anwendung finden. Die Produkte sind als Medizinprodukte zertifiziert und werden in Kliniken, Arztpraxen und Apotheken weltweit eingesetzt. Darüber hinaus kooperiert Serag-Wiessner regelmäßig mit Forschungseinrichtungen, um neue Produktlösungen zu entwickeln und den aktuellen medizinischen Standards gerecht zu werden.
Das Unternehmen unterhält ein eigenes Spinnerei- und Verarbeitungswerk in Hof, das mit neuesten Technologien ausgestattet ist und höchste Qualitätsstandards garantiert. Die Herstellung erfolgt unter strengen regulatorischen Anforderungen, die sowohl nationale als auch internationale Standards berücksichtigen, darunter die EU-Verordnung über Medizinprodukte (MDR) und die ISO 13485 Norm, die für das Qualitätsmanagement in der Medizintechnik unerlässlich ist.
Regulatorische Einordnung
Serag-Wiessner ist als Hersteller von Medizinprodukten gemäß der MDR zertifiziert, was bedeutet, dass alle Produkte unter strengen Auflagen hergestellt werden müssen. Dies gewährleistet die Qualität und Sicherheit der Produkte und ist für die Zulassung in verschiedenen internationalen Märkten erforderlich. Im Rahmen dieser Zertifizierung führt das Unternehmen regelmäßig interne und externe Audits durch, um sicherzustellen, dass die hohen Standards eingehalten werden.
Zusätzlich investiert Serag-Wiessner in die Ausbildung seiner Mitarbeiter, um die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und Entwicklungen in der Regelgebung stets im Blick zu behalten. Diese kontinuierliche Schulung trägt dazu bei, das Wissen über regulatorische Anforderungen aktuell zu halten und die Innovationskraft des Unternehmens zu sichern.
Standort Hof / Bayern
Hof liegt im nördlichen Bayern nahe der sächsischen und tschechischen Grenze und ist Teil einer Region mit starker mittelständischer Industrie. Die Nähe zu Bayreuth und Bamberg sowie die gute Autobahnanbindung über die A9 machen Hof zu einem strategisch gut gelegenen Produktionsstandort für Medizinprodukte.
Die Region ist nicht nur bekannt für ihre industrielle Stärke, sondern auch für ihre Innovationszentren und Hochschulen, die einen regelmäßigen Austausch mit dem Unternehmen fördern. Serag-Wiessner profitiert von der regionalen Infrastruktur und der Verfügbarkeit von qualifizierten Fachkräften. Das Unternehmen engagiert sich außerdem für die Förderung der regionalen Wirtschaft und Nachhaltigkeit, indem es lokal beschafft und Verantwortung für die Umwelt übernimmt.
Die bedeutende Rolle von Serag-Wiessner in der Region zeigt sich auch darin, dass viele medizinische Fachkräfte, die in den umliegenden Kliniken arbeiten, regelmäßig mit den Produkten des Unternehmens in Berührung kommen. Dies fördert das Vertrauen in die Marke und unterstützt die Verankerung des Unternehmens als wichtigen Player im Gesundheitssektor.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Bayern | Medizintechnik
```Häufige Fragen zu Serag-Wiessner GmbH & Co. KG
Was macht Serag-Wiessner GmbH & Co. KG?
Serag-Wiessner GmbH & Co. KG ist ein Hersteller von chirurgischem Nahtmaterial. Zum Portfolio gehören resorbierbares und nichtresorbierbares Nahtmaterial, chirurgische Nadeln, textile Implantate und Infusions- und Spüllösungen; außerdem verschiedene Lösungen für die Wundversorgung.
Welche Arzneimittel stellt Serag-Wiessner GmbH & Co. KG her?
Serag-Wiessner GmbH & Co. KG ist ein Pharmaunternehmen in Hof. Überblick über Serag-Wiessner GmbH & Co. KG Die Serag-Wiessner GmbH & Co. KG ist ein deutsches Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Medizinprodukten spezialisiert hat. Es Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
Pharmaunternehmen in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.