Serag-Wiessner GmbH & Co. KG

Pharmaunternehmen · Hof

Serag-Wiessner GmbH & Co. KG ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Hof, Bayern. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Serag-Wiessner GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Telefon

Öffnungszeiten

Mo. – Do.: 07:30 – 09:30 Uhr / 09:45 – 12:15 Uhr / 13:00 – 16:00 Uhr

Fr.: 07:30 – 10:00 Uhr / 10:15 – 12:30 Uhr

Adresse

Zum Kugelfang 8-12
95119 Hof

Unternehmensprofil

1906

Gegründet

500+

Mitarbeiter

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Serag-Wiessner GmbH & Co. KG im Überblick

Die Serag-Wiessner GmbH & Co. KG aus Hof in Bayern ist ein auf Nahtmaterial und Wundversorgungsprodukte spezialisiertes Medizintechnik- und Pharmaunternehmen. Das Unternehmen gehört zu den führenden deutschen Herstellern von chirurgischem Nahtmaterial und ist weltweit in der klinischen Wundversorgung präsent. Mit über 100 Jahren Erfahrung in der Medizintechnik hat sich Serag-Wiessner als Partner für Kliniken, Praxen und Apotheken etabliert und spielt eine bedeutende Rolle in der Gesundheitsversorgung. Die Innovationskraft sowie die Qualitätsstandards des Unternehmens tragen dazu bei, dass die Produkte rund um den Globus geschätzt werden, insbesondere aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit.

Leistungen und Produkte

Serag-Wiessner produziert ein breites Sortiment an resorbierbarem und nicht-resorbierbarem chirurgischem Nahtmaterial, Wundverschlussstrips, Drainagen und weiteren Wundversorgungsprodukten für den Einsatz in der Chirurgie, Gynäkologie und Allgemeinmedizin. Das Unternehmen legt großen Wert auf Forschung und Entwicklung, was sich in der kontinuierlichen Verbesserung und dem Ausbau der Produktpalette niederschlägt.

Das Sortiment umfasst neben klassischen Nahtmaterialien auch innovative Produkte wie selbstauflösende Nähte, die insbesondere in minimalinvasiven Verfahren Anwendung finden. Die Produkte sind als Medizinprodukte zertifiziert und werden in Kliniken, Arztpraxen und Apotheken weltweit eingesetzt. Darüber hinaus kooperiert Serag-Wiessner regelmäßig mit Forschungseinrichtungen, um neue Produktlösungen zu entwickeln und den aktuellen medizinischen Standards gerecht zu werden.

Das Unternehmen unterhält ein eigenes Spinnerei- und Verarbeitungswerk in Hof, das mit neuesten Technologien ausgestattet ist und höchste Qualitätsstandards garantiert. Die Herstellung erfolgt unter strengen regulatorischen Anforderungen, die sowohl nationale als auch internationale Standards berücksichtigen, darunter die EU-Verordnung über Medizinprodukte (MDR) und die ISO 13485 Norm, die für das Qualitätsmanagement in der Medizintechnik unerlässlich ist.

Regulatorische Einordnung

Serag-Wiessner ist als Hersteller von Medizinprodukten gemäß der MDR zertifiziert, was bedeutet, dass alle Produkte unter strengen Auflagen hergestellt werden müssen. Dies gewährleistet die Qualität und Sicherheit der Produkte und ist für die Zulassung in verschiedenen internationalen Märkten erforderlich. Im Rahmen dieser Zertifizierung führt das Unternehmen regelmäßig interne und externe Audits durch, um sicherzustellen, dass die hohen Standards eingehalten werden.

Zusätzlich investiert Serag-Wiessner in die Ausbildung seiner Mitarbeiter, um die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und Entwicklungen in der Regelgebung stets im Blick zu behalten. Diese kontinuierliche Schulung trägt dazu bei, das Wissen über regulatorische Anforderungen aktuell zu halten und die Innovationskraft des Unternehmens zu sichern.

Standort Hof / Bayern

Hof liegt im nördlichen Bayern nahe der sächsischen und tschechischen Grenze und ist Teil einer Region mit starker mittelständischer Industrie. Die Nähe zu Bayreuth und Bamberg sowie die gute Autobahnanbindung über die A9 machen Hof zu einem strategisch gut gelegenen Produktionsstandort für Medizinprodukte.

Die Region ist nicht nur bekannt für ihre industrielle Stärke, sondern auch für ihre Innovationszentren und Hochschulen, die einen regelmäßigen Austausch mit dem Unternehmen fördern. Serag-Wiessner profitiert von der regionalen Infrastruktur und der Verfügbarkeit von qualifizierten Fachkräften. Das Unternehmen engagiert sich außerdem für die Förderung der regionalen Wirtschaft und Nachhaltigkeit, indem es lokal beschafft und Verantwortung für die Umwelt übernimmt.

Die bedeutende Rolle von Serag-Wiessner in der Region zeigt sich auch darin, dass viele medizinische Fachkräfte, die in den umliegenden Kliniken arbeiten, regelmäßig mit den Produkten des Unternehmens in Berührung kommen. Dies fördert das Vertrauen in die Marke und unterstützt die Verankerung des Unternehmens als wichtigen Player im Gesundheitssektor.

Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Bayern | Medizintechnik

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Häufige Fragen zu Serag-Wiessner GmbH & Co. KG

Was macht Serag-Wiessner GmbH & Co. KG?

Serag-Wiessner GmbH & Co. KG ist ein Hersteller von chirurgischem Nahtmaterial. Zum Portfolio gehören resorbierbares und nichtresorbierbares Nahtmaterial, chirurgische Nadeln, textile Implantate und Infusions- und Spüllösungen; außerdem verschiedene Lösungen für die Wundversorgung.

Welche Arzneimittel stellt Serag-Wiessner GmbH & Co. KG her?

Serag-Wiessner GmbH & Co. KG ist ein Pharmaunternehmen in Hof. Überblick über Serag-Wiessner GmbH & Co. KG Die Serag-Wiessner GmbH & Co. KG ist ein deutsches Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Medizinprodukten spezialisiert hat. Es Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen