Tutogen Medical GmbH Adresse & Kontakt
Tutogen Medical GmbH
Tutogen Medical GmbH in Forchheim verarbeitet biologische Gewebetransplantate für die Regenerative Medizin. Das Unternehmen ist Teil des RTI Surgical-Konzerns und stellt sterile Allografts aus humanen und tierischen Geweben für chirurgische Anwendungen her. Das Leistungsspektrum umfasst Gewebeersatzlösungen für orthopädische, neurochirurgische und zahnmedizinische Eingriffe.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio umfasst aufbereitete Knochen-, Sehnen- und Weichgewebetransplantate für orthopädische, neurochirurgische und zahnmedizinische Eingriffe. Die Gewebeverarbeitung erfolgt nach den Anforderungen der EU-Geweberichtlinie sowie der deutschen Arzneimittelzulassungspflicht für Gewebezubereitungen. Zu den wichtigsten Produktkategorien zählen:
- Knochenallografts: Diese Produkte werden zur Behandlung von Frakturen oder bei entzündlichen Erkrankungen eingesetzt und weisen Osteokonduktivität auf.
- Sehnen- und Bändersubstitute: Speziell aufbereitete Sehnen für die orthopädische Anwendung unterstützen die funktionale Wiederherstellung nach Verletzungen.
- Weichgewebetransplantate: Diese Allografts dienen der Wiederherstellung von Gewebe nach chirurgischen Eingriffen oder Traumata.
Die Qualitätskontrolle umfasst rigorose Tests, die die Transplantierbarkeit und die Einhaltung europäischer sowie internationaler Sicherheitsstandards sicherstellen. Der Herstellungsprozess unterliegt regelmäßigen Audits und Zertifizierungen gemäß ISO 13485 und ISO 9001.
Regulatorische Einordnung
Tutogen Medical unterliegt strengen regulatorischen Vorgaben. Die Gewebeverarbeitung folgt der EU-Geweberichtlinie (2004/23/EG) und den jeweiligen nationalen Vorschriften. Das Unternehmen dokumentiert Sicherheit und Wirksamkeit seiner Produkte durch erforderliche klinische Daten und stellt diese Fachleuten zur Verfügung, die Gewebetransplantate in ihrer Praxis anwenden.
Regionale Bedeutung und Standort Forchheim
Der Forchheimer Standort verfügt über spezialisierte Reinraumkapazitäten für die Gewebeverarbeitung. Die Einrichtungen ermöglichen die Verarbeitung unter strikten Steriilitätsbedingungen und sind mit entsprechender Technologie ausgestattet. Die oberfränkische Region bietet etablierte Rahmenbedingungen für hochregulierte Bioprodukte und fördert den Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie.
Forchheim ist ein etabliertes Zentrum der Medizintechnik, was Zugang zu qualifizierten Fachkräften und Kooperationen mit anderen Unternehmen der Branche ermöglicht. Der Standortvorteil unterstützt Forschung und Entwicklung bei Tutogen Medical.
Besonderheiten und Innovationen
Tutogen Medical investiert in Technologien zur Gewebeverarbeitung und -präparation. Kooperationen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen begleiten die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden. Klinische Prüfungen sind fester Bestandteil dieser Prozesse.
Ein Schwerpunkt liegt auf spezifischen Lösungen für individuelle patientenbezogene Anforderungen bei Allograft-Anwendungen. Das interdisziplinäre Team von Fachleuten verbindet medizinisches und ingenieurtechnisches Wissen für die Produktentwicklung.
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```Häufige Fragen zu Tutogen Medical GmbH
Was macht Tutogen Medical GmbH?
Die Tutogen Medical GmbH ist ein führendes Unternehmen für chirurgische Implantate. Sie offeriert sowohl biologische Lösungen als auch Implantate aus Metall und Kunststoff und stellt Gewebetransplantate menschlichen und tierischen Ursprungs bereit. Als Service bietet sie an, verschiedene Akteure im Gesundheitswesen für verbessernde Maßnahmen zusammenzubringen.
Welche Arzneimittel stellt Tutogen Medical GmbH her?
Tutogen Medical GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Forchheim. Überblick über Tutogen Medical GmbH Tutogen Medical GmbH ist ein international tätiges Unternehmen in der Medizintechnikbranche, das sich auf die Entwicklung, Herstellung und Verm Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
Pharmaunternehmen in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.