ABNOBA GmbH

Pharmaunternehmen · Enzkreis

ABNOBA GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Enzkreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

ABNOBA GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Allmendstraße 55
75223 Enzkreis

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ABNOBA GmbH im Überblick

ABNOBA GmbH ist ein deutsches Pharmaunternehmen mit Sitz im Enzkreis, Baden-Württemberg, das auf die Herstellung von Mistelextrakten für die komplementäre Krebstherapie spezialisiert ist. "Abnoba" ist ein keltischer Göttinnenname, der auch der Bezeichnung für den Schwarzwald zugrunde liegt und die regionale Verwurzelung des Unternehmens unterstreicht. Seit der Gründung im Jahr 2001 strebt ABNOBA danach, qualitativ hochwertige, präparategestützte Produkte zur Unterstützung von Krebspatienten bereit zu stellen. Die Kombination aus jahrzehntelanger Forschung und regionaler Tradition hebt ABNOBA von anderen Herstellern ab und macht es zu einem wichtigen Akteur in der pharmazeutischen Landschaft der Region.

Tätigkeitsfeld & Produkte

ABNOBA GmbH stellt Mistelextraktpräparate (Viscum album-Präparate) unter der Marke ABNOBA viscum® her. Diese werden in der komplementären Onkologie als begleitende Therapie zur konventionellen Krebsbehandlung eingesetzt. Mistelextrakte, die aus den Blättern der Mistelpflanze gewonnen werden, fanden im Laufe der Jahre zunehmend Beachtung in der alternativen und komplementären Medizin. Sie werden von onkologischen Patienten und Ärzten für ihre potenzielle immunmodulierende Wirkung und die Möglichkeit, die Lebensqualität zu verbessern, geschätzt.

Das Produktportfolio umfasst verschiedene Darreichungsformen, darunter:

  • Subkutane Injektionen
  • Infusionen für eine intravenöse Anwendung
  • Orale Lösungen

Die verschiedenen Stärken und Formulierungen von ABNOBA viscum sind darauf zugeschnitten, die individuellen Bedürfnisse von Patienten in unterschiedlichen Krankheitsstadien und deren Verträglichkeit zu berücksichtigen. Patienten können unter ärztlicher Aufsicht die für sie optimale Form und Dosierung wählen.

Regulierung

Mistelextraktpräparate unterliegen in Deutschland der Zulassung durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte). ABNOBA GmbH agiert als GMP-zertifizierter Hersteller biologischer Arzneimittel, was höchste Qualitätsstandards bei der Produktion garantiert. Das Unternehmen wird durch das Regierungspräsidium Karlsruhe überwacht, um sicherzustellen, dass alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden. Diese strenge regulatorische Kontrolle sichert nicht nur die Qualität der Produkte, sondern auch deren Sicherheit für die Patienten.

Darüber hinaus ist ABNOBA GmbH Mitglied im Dachverband der Misteltherapie-Hersteller, was die Stellung des Unternehmens als kompetenten Partner in der Misteltherapie unterstreicht. Diese Mitgliedschaft ermöglicht es ABNOBA, aktiv an der Weiterentwicklung von Standards in der Branche mitzuwirken und den Austausch mit anderen Fachleuten zu fördern.

Regionale Bedeutung

Als Unternehmen im Enzkreis hat ABNOBA GmbH eine besondere Bedeutung für die lokale Wirtschaft. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Förderung regionaler Rohstoffe leistet die Firma einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der wirtschaftlichen Struktur in Baden-Württemberg. ABNOBA setzt auf nachhaltige Praktiken und bezieht einen Großteil der benötigten Rohstoffe aus der Region, was nicht nur die Umwelt schont, sondern auch lokale Produzenten unterstützt.

Des Weiteren engagiert sich ABNOBA aktiv in der regionalen Aufklärung über die Möglichkeiten der komplementären Krebstherapie. Informationsveranstaltungen und Kooperationen mit örtlichen Kliniken fördern das Bewusstsein für die integrative Behandlung von Krebs. Ärzte und Fachkräfte werden regelmäßig geschult, um das Wissen über die Anwendung von Mistelextrakten im therapeutischen Kontext zu erweitern.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Baden-Württemberg oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu ABNOBA GmbH

Was macht ABNOBA GmbH?

ABNOBA GmbH erforscht und stellt pflanzliche Arzneimittel hauptsächlich für den Bereich Onkologie her. Erforschung der Krebserkrankung und Entwicklung neuer Therapien sind ihre Kernaufgabe. Im Fokus der Forschung stehen Fragen zur Immunologie, zur Zytotoxizität und zur Rezidivprophylaxe. Bei der Medikation geht es hauptsächlich um die Misteltherapie.

Welche Arzneimittel stellt ABNOBA GmbH her?

ABNOBA GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Enzkreis. Einführung ABNOBA GmbH ist ein renommiertes Unternehmen in Deutschland, das sich auf die Herstellung von hochwertiger medizinischer und pharmazeutischer Ausrüstung spezialisiert h Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen