Chemische Fabrik Kreussler & Co. GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1818
Gegründet
~300
Mitarbeiter
Chemische Fabrik Kreussler & Co. GmbH im Überblick
Die Chemische Fabrik Kreussler & Co. GmbH aus Wiesbaden ist ein traditionsreiches Spezialchemie- und Pharmaunternehmen in Hessen, das 1818 gegründet wurde und damit zu den ältesten deutschen Pharmaunternehmen zählt. Mit über 200 Jahren Erfahrung in der Branche hat sich Kreussler einen Namen als Innovator und Qualitätsanbieter im Bereich der chemischen Produkte gemacht. Das Unternehmen verbindet traditionelles Handwerk mit modernster Technologie und ist bekannt für seine herausragenden Entwicklungskompetenzen in spezifischen Anwendungsbereichen.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio von Kreussler umfasst eine Vielzahl von Lösungen in unterschiedlichen Segmenten. Dazu gehören:
- Wäschereichemikalien: Diese umfassen professionelle Waschmittel, Bleichmittel und Textilpflegeprodukte, die speziell für den gewerblichen Einsatz in Wäschereien und der Textilindustrie entwickelt wurden.
- Desinfektions- und Hygieneprodukte: Kreussler bietet eine breite Palette an Lösungen zur Praxis- und Klinikdesinfektion, die höchsten Anforderungen an Wirksamkeit und Sicherheit entsprechen.
- Medizinische Produkte: Das Unternehmen ist bekannt für seine spezialisierten medizinischen Produkte, einschließlich Polidocanol-Präparaten für die Sklerotherapie von Krampfadern, die von Ärzten in der Phlebologie und Dermatologie eingesetzt werden.
Zusätzlich zu diesen Kernprodukten hat Kreussler auch innovative Lösungen im Bereich der Oberflächendesinfektion entwickelt, die nicht nur für medizinische Einrichtungen, sondern auch für die Lebensmittelindustrie von Bedeutung sind. Das Unternehmen legt großen Wert auf Forschung und Entwicklung, wodurch es kontinuierlich neue und verbesserte Produkte auf den Markt bringt.
Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards
Kreussler operiert in einem stark regulierten Umfeld, da viele ihrer Produkte in der Pharma- und Lebensmittelbranche eingesetzt werden. Das Unternehmen hält sich an die strengen Vorgaben der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) sowie an die Richtlinien für gute Herstellungspraxis (GMP). Weiterhin unterliegt Kreussler den Anforderungen der ISO-Zertifizierungen, um sicherzustellen, dass seine Produkte höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Diese regulatorische Einordnung gewährleistet nicht nur die Sicherheit der Endverbraucher, sondern stärkt auch das Vertrauen in die Marke Kreussler auf internationalen Märkten.
Regionale Bedeutung und Standort Wiesbaden / Hessen
Wiesbaden ist die Landeshauptstadt Hessens und liegt im Herzen des wirtschaftsstarken Rhein-Main-Gebiets. Die traditionsreiche Unternehmensgeschichte von Kreussler ist eng mit dem Standort Wiesbaden verbunden, und das Unternehmen ist seit fast 200 Jahren ein wichtiger Arbeitgeber und Innovationstreiber in der Stadt. Kreussler engagiert sich aktiv in der Region und arbeitet eng mit lokalen Institutionen und Hochschulen zusammen, um Fachkräfte auszubilden und Innovationen zu fördern. Diese Zusammenarbeit trägt zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Wiesbaden bei und ermöglicht dem Unternehmen, in einem dynamischen Umfeld zu agieren.
Besonderheiten und Innovationen
Besonders hervorzuheben ist die Innovationskraft von Kreussler, die durch kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung unterstützt wird. Das Unternehmen verfügt über ein eigenes Team von Wissenschaftlern und Technikern, die daran arbeiten, umweltfreundliche und effektive Lösungen zu entwickeln. Ein Beispiel für diese Innovationskraft ist die Entwicklung von biologisch abbaubaren Wasch- und Pflegeprodukten, die den aktuellen Umweltstandards gerecht werden. Zudem engagiert sich Kreussler für nachhaltige Praktiken, indem sie ressourcenschonende Produktionsverfahren implementiert und ihre Lieferketten optimiert.
Das Unternehmen hat sich auch dem Thema Digitalisierung verschrieben und setzt auf moderne Technologien, um Produktionsprozesse zu optimieren und die Effizienz zu steigern. Dies reicht von der automatisierten Herstellung bis hin zu digitalen Lösungen zur Kundenbindung und -versorgung. Kreussler ist somit nicht nur ein traditionelles Unternehmen, sondern auch ein Vorreiter in der Anpassung an moderne Marktbedingungen.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Hessen | Pharmagrosshandel
```Häufige Fragen zu Chemische Fabrik Kreussler & Co. GmbH
Was macht Chemische Fabrik Kreussler & Co. GmbH?
Chemische Fabrik Kreussler & Co. GmbH teilt sich in zwei Sparten: Kreussler Pharma und Textilchemie. Die Pharma-Sparte entwickelt, produziert und vertreibt Arzneimittel, Medizinprodukte und Kosmetika für die Anwendungsbereiche Gastroenterologie, Mundgesundheit, Phlebologie, Proktologie, für Sport und Bewegung. Schwerpunkt liegt auf einem Sortiment an Sklerosierungsmitteln bei Krampfadern.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.