Fapo GmbH Adresse & Kontakt
Fapo GmbH im Überblick
Die Fapo GmbH wurde im Jahr 1995 gegründet und hat sich seitdem als ein führender pharmazeutischer Großhändler in Hannover, Niedersachsen, etabliert. Mit über 25 Jahren Erfahrung im Bereich des Pharmagroßhandels versorgt das Unternehmen Apotheken in Niedersachsen und angrenzenden Bundesländern mit einem umfangreichen Sortiment an Arzneimitteln, verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Medikamenten sowie weiteren pharmazeutischen Produkten. Die Fapo GmbH hat sich vom Lieferanten auf dem regionalen Markt zu einem bedeutenden Akteur im Bereich der Arzneimittelversorgung entwickelt, der sich der Sicherstellung der Verfügbarkeit von hochwertigen Arzneimitteln verschrieben hat.
Leistungen und Produkte
Die Fapo GmbH bietet ein umfassendes Sortiment an Produkten, das sowohl Human-Arzneimittel als auch Generika und OTC-Produkte umfasst. Zu den angebotenen Produktkategorien zählen verschreibungspflichtige Medikamente, nicht verschreibungspflichtige Gesundheitsprodukte, Nahrungsergänzungsmittel sowie medizinische Hilfsmittel. Besondere Aufmerksamkeit schenkt das Unternehmen der Qualität und Herkunft der bezogenen Produkte; zahlreiche Arzneimittel stammen von namhaften Herstellern. Fapo ist nach § 52a AMG als pharmazeutischer Großhändler lizenziert und erfüllt sämtliche Anforderungen der Guten Vertriebspraxis (GDP) hinsichtlich Lagerung, Transport und Dokumentation. Dies garantiert eine durchgängige Qualitätssicherung und die Einhaltung strenger Sicherheitsstandards, die für den Pharmasektor unerlässlich sind.
Standort Hannover / Niedersachsen
Hannover, die Landeshauptstadt Niedersachsens, stellt einen zentralen Knotenpunkt im Gesundheitswesen in Norddeutschland dar. Mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), eines der renommiertesten medizinischen Forschungszentren in Deutschland, sowie dem Diakovere Krankenhaus und zahlreichen weiteren Kliniken und Facharztpraxen bietet die Stadt ein vielfältiges und dynamisches Umfeld für den pharmazeutischen Großhandel. Die enge Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Gesundheitseinrichtungen fördert nicht nur den Austausch von Informationen, sondern auch die Entwicklung neuer Arzneimittel und Behandlungsmethoden. Diese regionalen Gegebenheiten unterstützen Fapo bei der kontinuierlichen Anpassung seines Angebots an die sich ständig ändernden Bedürfnisse der Apotheken und ihrer Patienten.
Die Fapo GmbH spielt eine wesentliche Rolle in der regionalen Gesundheitsversorgung. Das Unternehmen sorgt dafür, dass Apotheken schnell und zuverlässig mit allen notwendigen Arzneimitteln versorgt werden, was für die Lebensqualität und die Gesundheit der Bevölkerung von großer Bedeutung ist. Durch ständige Marktanalysen und enge Beziehungen zu Herstellern hat die Fapo GmbH die Fähigkeit, Trends frühzeitig zu erkennen und ihrer Kundschaft innovative Produkte anzubieten.
Darüber hinaus engagiert sich die Fapo GmbH in der Region Hannover, indem sie lokale Initiativen unterstützt. Sei es im Bereich der Gesundheitsaufklärung, bei der Förderung von gesundheitsbezogenen Veranstaltungen oder durch die Unterstützung von Ausbildungsplätzen im pharmazeutischen Bereich – das Unternehmen trägt aktiv zur Verbesserung der Lebensqualität in seiner Umgebung bei. Dadurch wird nicht nur der Standort gestärkt, sondern auch ein nachhaltiges Bewusstsein für Gesundheit und Prävention in der Bevölkerung gefördert.
Weitere Großhändler: Pharmagrosshandel Übersicht | Pharmagrosshandel Niedersachsen | Pharmaunternehmen
Häufige Fragen zu Fapo GmbH
Worauf ist Fapo GmbH spezialisiert?
Fapo ist auf Spezialarzneimittel spezialisiert, insbesondere in Onkologie, Immunologie, Urologie, Nephrologie und Neurologie, und beliefert Apotheken mit über 3.000 Präparaten.
Welche Vorteile bietet Fapo Apotheken?
Fapo bietet wettbewerbsfähige Einkaufskonditionen bei Spezialprodukten, regelmäßige Sonderangebote und transparente Abrechnung – als ergänzender Partner neben klassischen Vollversorgern.
Bietet Fapo auch Reimporte und Parallelimporte an?
Ja, neben Originalware führt Fapo GmbH auch Reimporte und Parallelimporte für zusätzliche Einsparpotenziale für Apotheken.
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Über Pharmagrosshandel
Der Pharmagrosshandel verbindet Hersteller mit Apotheken und Krankenhäusern. In Deutschland ist die Tätigkeit nach § 52a AMG erlaubnispflichtig. Wer eine Großhandelserlaubnis bekommen will, muss die EU-Leitlinien für Gute Vertriebspraxis (GDP) erfüllen: temperaturkontrollierte Lagerung, lückenlose Rückverfolgbarkeit, qualifiziertes Personal. Die flächendeckende Versorgung der 18.000 Apotheken und Tausender Krankenhäuser sichern rund 15 Vollsortimenter, darunter NOWEDA, Sanacorp, Phoenix und Alliance Healthcare. Über 100 Spezialgroßhändler decken Nischen ab: Importarzneimittel, Betäubungsmittel, Kühlkette, Biologika. Im Verzeichnis: alle Pharmagroßhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, Kontaktdaten und Spezialisierung für die zielgenaue Lieferantensuche.
Der pharmazeutische Großhandel in Deutschland
Der pharmazeutische Großhandel (Pharmagrosshandel) ist das zentrale Bindeglied der Arzneimittelversorgungskette in Deutschland. Rund 15 Vollsortimenter und über 100 spezialisierte Großhändler beliefern täglich mehr als 18.000 Apotheken, Krankenhäuser, Ärzte und andere zugelassene Abnehmer. Der Vollsortimenter NOWEDA, Sanacorp, Phoenix Pharmahandel und Alliance Healthcare gehören zu den größten Akteuren. Der gesamte pharmazeutische Großhandel in Deutschland ist erlaubnispflichtig nach § 52a AMG und muss die EU-Leitlinien für die Gute Vertriebspraxis (GDP) einhalten, die u. a. temperaturkontrollierte Lagerung, Rückverfolgbarkeit und Qualitätssysteme vorschreiben.
Anforderungen und Zulassung nach § 52a AMG und GDP
Ein pharmazeutischer Großhändler in Deutschland benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, die von der zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörde des jeweiligen Bundeslandes erteilt wird. Voraussetzungen sind geeignete und GDP-konforme Lagerräume (inkl. Kühlkette für temperaturempfindliche Produkte), ein verantwortlicher Leiter mit pharmazeutischer Qualifikation sowie ein dokumentiertes Qualitätssystem. Spezialgroßhändler für Betäubungsmittel, Importarzneimittel oder Kühlkettenprodukte benötigen zusätzliche Genehmigungen. Regelmäßige GDP-Inspektionen sichern die Einhaltung aller Anforderungen.
Pharmagroßhändler für Ihre Beschaffung
Apotheken, Krankenhausapotheken und Arztpraxen finden hier alle in Deutschland zugelassenen Pharmagroßhändler nach § 52a AMG. Spezialgroßhändler für Importarzneimittel, Biologika, Kühlkettenprodukte oder Betäubungsmittel sind separat ausgewiesen. Direkter Kontakt für Anfrage, Belieferungsabkommen oder Notfallbeschaffung in jedem Eintrag.
Sicherheit der Arzneimittellieferkette und Fälschungsschutz
Die Integrität der Arzneimittellieferkette ist eine zentrale Aufgabe des pharmazeutischen Großhandels. Seit Februar 2019 ist in der EU die Arzneimittel-Fälschungsschutzrichtlinie (FMD, Falsified Medicines Directive) vollständig in Kraft: Jede verschreibungspflichtige Arzneimittelpackung trägt einen individuellen 2D-Datamatrix-Code, der beim Großhändler und beim Endabnehmer gescannt und in der nationalen Verifizierungsdatenbank (in Deutschland: securPharm) verifiziert wird. Temperaturkritische Produkte, Biologika, Insuline, Impfstoffe, erfordern durchgängige Kühlkette (2–8 °C oder tiefgekühlt), die der Großhandel mit validierten Kühllagern, Kühltransporten und Temperaturmonitoring sicherstellt. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) mit strengen Dokumentationspflichten. Rückrufmanagement und Chargenrückverfolgung nach GDP-Leitlinien sind obligatorisch. Sanoliste weist ausgewiesene Spezialgroßhändler für Kühlkette, Betäubungsmittel und Importarzneimittel gesondert aus.
Was macht ein Pharmagrosshandel?
Der Pharmagrosshandel beschafft, lagert und verteilt Arzneimittel an Apotheken, Krankenhäuser und andere zugelassene Abnehmer. Die Tätigkeit ist in Deutschland nach § 52a AMG erlaubnispflichtig.
Welche Erlaubnis braucht ein pharmazeutischer Großhandel?
Vorgeschrieben ist die Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG. Voraussetzungen sind unter anderem geeignete Betriebsräume, ein verantwortlicher Leiter mit entsprechender Qualifikation und die Einhaltung der EU-Leitlinien für Gute Vertriebspraxis (GDP).
Wie finde ich einen zugelassenen Pharmagroßhändler?
Zugelassene Großhändler sind bei der Arzneimittelüberwachungsbehörde ihres Bundeslandes registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle Großhändler mit Erlaubnis nach § 52a AMG, inklusive Spezialisierungen wie Kühlkettenprodukte, Betäubungsmittel oder Importarzneimittel.
Vollsortimenter oder Spezialgroßhändler?
Vollsortimenter führen das komplette Sortiment der am deutschen Markt erhältlichen Arzneimittel und beliefern Apotheken in der Regel innerhalb von zwei bis vier Stunden, auch nachts. Bundesweit aktive Vollsortimenter sind NOWEDA, Sanacorp, Phoenix und Alliance Healthcare. Spezialgroßhändler konzentrieren sich auf Segmente: Importarzneimittel (Parallelimporte), Kühlkettenprodukte (Biologika, Impfstoffe), Betäubungsmittel oder Zytostatika.
Was bedeutet Parallelimport bei Arzneimitteln?
Beim Parallelimport werden Arzneimittel aus einem EU-Mitgliedstaat, in dem sie günstiger angeboten werden, in ein anderes EU-Land reimportiert. In Deutschland fördert das Wirtschaftlichkeitsgebot nach § 129 SGB V Parallelimporte: Apotheken sind unter bestimmten Voraussetzungen verpflichtet, preisgünstigere Reimporte abzugeben. Parallelimporteure brauchen eine Einfuhrgenehmigung und eine Großhandelserlaubnis. Die Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen sind identisch mit denen direkt vertriebener Produkte.
Wie wichtig ist die Kühlkette im Pharmagrosshandel?
Sehr. Temperaturempfindliche Arzneimittel wie Biologika, Insuline, Impfstoffe und viele Onkologika müssen lückenlos bei 2–8 °C gelagert und transportiert werden. Der Großhandel ist verantwortlich für validierte Kühllager, Kühlfahrzeuge mit kontinuierlichem Temperaturmonitoring und qualifizierte Versandverpackungen. Die EU-GDP-Leitlinien 2013/C 343/01 verlangen Temperaturkartierungen, Risikoabschätzungen und ein dokumentiertes Abweichungsmanagement. Jede Temperaturabweichung ist zu dokumentieren und kann zur Sperrung einer Charge führen.
Pharmagroßhandel oder Arzneimittelvermittler?
Der Großhändler nimmt Arzneimittel physisch in seinen Bestand auf, lagert sie und liefert sie an berechtigte Empfänger wie Apotheken und Krankenhäuser aus. Er braucht eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG und GDP-konforme Lagerbedingungen. Der Vermittler dagegen handelt nicht selbst mit der Ware, er vermittelt nur Geschäfte zwischen Herstellern, Großhändlern und Abnehmern, ohne Besitz. Die Vermittlertätigkeit ist nach § 52b AMG registrierungspflichtig.