Lichtenheldt GmbH Pharmazeutische Fabrik

Lohnhersteller · Wahlstedt

Seit 1985 pharmazeutischer Lohnhersteller für flüssige und halbfeste Gesundheitsprodukte mit Full-Service von Herstellung bis Versand.

Lichtenheldt GmbH Pharmazeutische Fabrik Adresse & Kontakt

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Öffnungszeiten

Prozessanlagen mit 600 l, 2.000 l und 5.000 l

Prozesstanks mit 1.000 l bis 5.000 l

Rührtanks für Lösungen mit bis zu 20.000 l Volumen

Gesamtkeimzahl nach Ph. Eur. 2.6.12

Adresse

Industriestr. 7-11
23812 Wahlstedt

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Lichtenheldt GmbH Pharmazeutische Fabrik im Überblick

Lichtenheldt GmbH Pharmazeutische Fabrik in Wahlstedt, Schleswig-Holstein, ist ein renommiertes deutsches Pharmaunternehmen und Lohnhersteller mit langer Tradition in der Produktion von Arzneimitteln und pharmazeutischen Produkten. Gegründet im Jahr 1948, hat sich das Unternehmen im Laufe der Jahrzehnte einen stabilen Platz in der Branche erarbeitet und bietet qualitativ hochwertige Dienstleistungen für regionale und internationale Kunden. Mit seinem Sitz in der Nähe von Bad Segeberg ist Lichtenheldt strategisch günstig gelegen, um sowohl den deutschen Markt als auch angrenzende Länder zu bedienen.

Leistungen und Kapazitäten

Lichtenheldt bietet ein umfassendes Spektrum an Lohnherstellung für verschiedene Arzneiformen an, einschließlich:

  • Feste Arzneiformen: Produktion von Tabletten und Kapseln mit unterschiedlichen Wirkstoffen und Dosierungen.
  • Halbfeste Arzneiformen: Entwicklung und Herstellung von Salben und Cremes, die auf dermatologische Anwendungen spezialisiert sind.

Das Unternehmen ist nach § 13 des Arzneimittelgesetzes (AMG) lizenziert und produziert unter strengen GMP-Bedingungen (Good Manufacturing Practices). Diese Standards stellen sicher, dass alle Produkte in höchster Qualität und Sicherheit gefertigt werden. Lichtenheldt arbeitet eng mit einer Vielzahl von Kunden zusammen, von kleinen und mittelständischen Pharmaunternehmen bis hin zu international agierenden Konzernen, die externe Produktionskapazitäten benötigen. Ін den letzten Jahren hat das Unternehmen seine Fertigungskapazitäten erheblich ausgebaut, um der wachsenden Nachfrage in der Branche gerecht zu werden.

Regulatorische Einordnung

Die Einhaltung von regulatorischen Standards ist für Lichtenheldt von zentraler Bedeutung. Die Produktion erfolgt unter strengen Vorschriften, die vorgeben, wie Arzneimittel hergestellt und getestet werden. Das Unternehmen ist regelmäßig Audits durch die Aufsichtsbehörden unterworfen, die sicherstellen, dass alle Prozesse den hohen gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Zudem hält sich Lichtenheldt an die Richtlinien der Europäischen Kommission sowie an internationale Standards, um die Marktgängigkeit ihrer Produkte durch Zertifizierungen zu gewährleisten.

Standort Wahlstedt in Schleswig-Holstein

Wahlstedt, im Kreis Segeberg gelegen, befindet sich in der Mitte Schleswig-Holsteins und ist gut an das Straßennetz angebunden, was die Logistik der Arzneimittelproduktion und -verteilung erleichtert. Die Lage ermöglicht es dem Unternehmen, die Pharmamärkte in Hamburg und in den skandinavischen Ländern effizient zu bedienen. Schleswig-Holstein gilt als nordwestlichstes Bundesland mit einem engagierten Standortmarketing, das produzierenden Unternehmen konkurrenzfähige Bedingungen bietet.

Die Nähe zu Forschungszentren und einer Vielzahl von Hochschulen in der Region fördert die Innovationskraft von Lichtenheldt. So kann das Unternehmen nicht nur auf bewährte Rezepturen zurückgreifen, sondern auch neue Entwicklungen und Produktinnovationen vorantreiben, die den gesetzlichen und marktseitigen Anforderungen gerecht werden.

Besonderheiten der Lichtenheldt GmbH

Ein herausragendes Merkmal der Lichtenheldt GmbH ist die Flexibilität im Produktionsprozess. Das Unternehmen ist in der Lage, sowohl kleinere als auch größere Chargen effizient herzustellen, was besonders für Start-ups sowie für Unternehmen, die nur sporadisch Zusatzkapazitäten benötigen, von Vorteil ist. Darüber hinaus legt Lichtenheldt großen Wert auf eine umweltfreundliche und nachhaltige Produktionstechnik, was die Ressourcenschonung und die Reduzierung von Abfällen umfasst.

Das Unternehmen fördert auch aktiv die Fortbildung seiner Mitarbeiter, um stets auf dem neuesten Stand der Technik und der aktuellen medizinischen Forschung zu sein. Durch regelmäßige Schulungen und Workshops wird die Expertise des Teams ausgebaut, was wiederum verschärfte Qualitätsstandards sicherstellt.

Weitere Informationen: Lohnhersteller in Schleswig-Holstein oder alle Lohnhersteller in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Lichtenheldt GmbH Pharmazeutische Fabrik

Was macht Lichtenheldt GmbH Pharmazeutische Fabrik?

Seit 1985 pharmazeutischer Lohnhersteller für flüssige und halbfeste Gesundheitsprodukte mit Full-Service von Herstellung bis Versand.

Wo befindet sich Lichtenheldt GmbH Pharmazeutische Fabrik?

Lichtenheldt GmbH Pharmazeutische Fabrik hat seinen Sitz in Wahlstedt. Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist Lichtenheldt GmbH Pharmazeutische Fabrik tätig?

Lichtenheldt GmbH Pharmazeutische Fabrik ist in der Lohnhersteller-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das Gesundheitswesen an.

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Über Lohnhersteller

Ein Lohnhersteller (Contract Manufacturing Organization, CMO) produziert Arzneimittel oder Medizinprodukte im Auftrag anderer Unternehmen, ohne Zulassungsinhaber zu sein. Lohnhersteller in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG, müssen GMP-konform produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen der zuständigen Landesbehörde. Das Leistungsspektrum reicht von Wirkstoffproduktion (API) und Formulierung über feste und flüssige Arzneiformen, Sterilherstellung und Biologika bis zu Verpackung und Qualitätskontrolle. Deutschland ist dank hoher GMP-Standards, gut ausgebildeter Fachkräfte und Mutual Recognition Agreements (MRA) mit wichtigen Exportmärkten ein international gefragter CMO-Standort. Der globale Markt für pharmazeutische Auftragsfertigung wächst stetig, da Pharmaunternehmen und Biotech-Startups zunehmend Kapazitäten auslagern. GMP-zertifizierte Lohnhersteller sind hier nach Bundesland, Darreichungsform und Spezialisierung auffindbar.

Contract Manufacturing in der deutschen Pharmaindustrie

Lohnhersteller (Contract Manufacturing Organizations, CMOs) übernehmen die Produktion von Arzneimitteln und Medizinprodukten im Auftrag von Pharma- und Biotech-Unternehmen. In Deutschland ist diese Dienstleistung stark spezialisiert: Lohnhersteller bieten Kompetenzen in festen Darreichungsformen (Tabletten, Kapseln), flüssigen Formen (Injektionslösungen, Infusionen), biologischen Produkten (Biosimilars, Impfstoffe), sterilen Zubereitungen und hochwirksamen Substanzen (HPAPI). Der Markt für pharmazeutische Auftragsfertigung wächst global, da Pharmaunternehmen zunehmend Produktionskapazitäten auslagern. Deutschland ist dank hoher GMP-Standards und qualifizierter Fachkräfte ein attraktiver CMO-Standort.

GMP-Anforderungen und § 13 AMG

Lohnhersteller in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Voraussetzungen sind geeignete Herstellungsanlagen, eine sachkundige Person (Qualified Person, QP) nach § 14 AMG, die die Chargenfreigabe verantwortet, sowie ein valides GMP-Qualitätssystem mit vollständiger Dokumentation. Regelmäßige GMP-Inspektionen durch die zuständige Landesbehörde (in Bayern: Regierung von Oberbayern, in NRW: LANUV) und gegenseitige Anerkennungsvereinbarungen (Mutual Recognition Agreements, MRA) mit Drittländern sichern die internationale Konformität. Lohnhersteller für den Export müssen zusätzlich die Anforderungen der Zielmärkte erfüllen.

Den richtigen Lohnhersteller für Ihr Produkt finden

Bei der CMO-Auswahl sind GMP-Zertifizierungsstatus, Erfahrung mit der gewünschten Darreichungsform, Produktionskapazität, Reinraumklassen, Containment-Fähigkeiten für HPAPI und nachgewiesene Referenzprojekte ausschlaggebend. Sanoliste erfasst alle GMP-zertifizierten Lohnhersteller in Deutschland mit Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG, sortiert nach Bundesland. Nützlich für Pharmaunternehmen, Biotech-Startups und Zulassungsinhaber bei der Partnersuche.

Spezialisierungen und Wachstumsmarkt Auftragsfertigung

Der globale Markt für pharmazeutische Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) wächst laut Branchenanalysen mit rund acht Prozent jährlich und soll bis 2030 über 300 Milliarden US-Dollar erreichen. Wachstumstreiber sind die Auslagerungsstrategie großer Pharmaunternehmen, das Wachstum kleiner Biotech-Startups ohne eigene Produktionskapazitäten und die steigende Nachfrage nach Biologika und Advanced Therapy Medicinal Products (ATMPs). Deutsche Lohnhersteller haben sich in mehreren Nischen positioniert: Sterilherstellung (Injektionslösungen, Lyophilisate) erfordert hochreine Reinräume nach ISO-Klassen; HPAPI-Containment (hochwirksame Substanzen) verlangt Spezialabzüge und Personenschutzmaßnahmen; Biologika-CMOs benötigen Bioreaktoren und Zellkulturtechnologie. CDMOs (Contract Development and Manufacturing Organizations) bieten zusätzlich Formulierungsentwicklung und klinische Prüfmuster an. Wichtige Akteure am deutschen CMO-Markt sind Rentschler, Boehringer Ingelheim Biopharmaceuticals, Siegfried und Corden Pharma.

Was ist ein Lohnhersteller für Arzneimittel?

Ein Lohnhersteller (Contract Manufacturer) produziert Arzneimittel oder Medizinprodukte im Auftrag anderer Unternehmen. Er benötigt dafür eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und unterliegt den GMP-Anforderungen (Good Manufacturing Practice). Lohnhersteller bieten Dienstleistungen entlang der gesamten Produktionskette an.

Welche Anforderungen müssen Lohnhersteller erfüllen?

Lohnhersteller für Arzneimittel benötigen eine Herstellungserlaubnis nach dem Arzneimittelgesetz, müssen GMP-konform produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen durch die zuständigen Landesbehörden. Die Qualifizierung und Validierung der Herstellungsprozesse ist vorgeschrieben.

Wie wähle ich den richtigen Lohnhersteller für mein Arzneimittel aus?

Entscheidend sind GMP-Zertifizierungsstatus, nachgewiesene Erfahrung mit der gewünschten Darreichungsform (Tabletten, Injektionslösungen, Biologika, Sterilia), Produktionskapazität sowie Referenzprojekte in der jeweiligen Produktklasse. Eine direkte Anfrage beim Hersteller und Lieferantenqualifizierung gemäß GMP-Anforderungen sind obligatorisch. Auf Sanoliste sind alle deutschen Lohnhersteller mit Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG erfasst.

Was ist eine Qualified Person (QP) und warum ist sie für Lohnhersteller wichtig?

Die Sachkundige Person (Qualified Person, QP) gemäß § 14 AMG ist für die Freigabe jeder Arzneimittelcharge verantwortlich. Sie bestätigt per Unterschrift, dass die Charge gemäß Spezifikation, GMP-Regeln und zugelassenem Herstellungsprotokoll produziert wurde. Bei Lohnherstellern, die für mehrere Auftraggeber produzieren, ist die QP-Funktion besonders kritisch, da sie die Verantwortung für Fremdaufträge trägt. Die QP muss die im AMG definierten akademischen Mindestqualifikationen (Pharmazie, Chemie, Biologie, Medizin) und mindestens zwei Jahre praktische Erfahrung in der Qualitätskontrolle nachweisen.

Was ist der Unterschied zwischen einem CMO und einem CDMO?

Ein CMO (Contract Manufacturing Organization) übernimmt ausschließlich die Herstellung eines bereits entwickelten Produkts. Ein CDMO (Contract Development and Manufacturing Organization) bietet zusätzlich Entwicklungsleistungen an: Formulierungsentwicklung, Galenik, Methodenentwicklung, Stabilitätsstudien und die Herstellung von klinischen Prüfmustern (IMP) für Phase I bis III. CDMOs sind für kleinere Pharmaunternehmen und Biotech-Startups besonders wertvoll, da sie den gesamten Weg von der Entwicklung bis zur kommerziellen Produktion abdecken.

Welche Darreichungsformen bieten deutsche Lohnhersteller an?

Deutsche Lohnhersteller decken das gesamte Spektrum pharmazeutischer Darreichungsformen ab: Feste Formen (Tabletten, Kapseln, Granulate, Filmtabletten, Schmelztabletten), flüssige Formen (Injektionslösungen, Infusionslösungen, Sirupe, Tropfen, Suspensionen), sterile Produkte (Lyophilisate, Ampullen, Vials, Fertigspritzen), halbfeste Formen (Cremes, Salben, Gele, Suppositorien), transdermale Systeme (Pflaster) sowie biotechnologisch hergestellte Biologika in Bioreaktoren. Spezialisten für hochwirksame Substanzen (HPAPI) verfügen über Containment-Anlagen der Sicherheitsstufe OEB 4/5.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Lohnhersteller